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OECD-Beschäftigungsausblick 2014

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Der OECD-Beschäftigungsausblick 2014 markiert das zwanzigjährige Bestehen der OECD-Beschäftigungsstrategie und widmet sich neben einer Untersuchung der jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen folgenden weiteren Themen: Verdienste/Löhne, Beschäftigungsqualität, Beschäftigung junger Menschen, Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquoten sowie Beschäftigungsformen und Beschäftigungsschutz. Im OECD-Beschäftigungsausblick 2014 werden, ebenso wie in früheren Ausgaben, die jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen in OECD-Ländern und Schlüsselpartnervolkswirtschaften untersucht und geeignete Politikmaßnahmen für die Förderung von mehr und besseren Arbeitsplätzen identifiziert.

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Zusammenfassung

Die Arbeitslosigkeit liegt in vielen OECD-Ländern trotz einer Belebung des Beschäftigungswachstums nach wie vor deutlich über dem Vorkrisenniveau. Für den weiteren Jahresverlauf 2014 und für 2015 wird ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit projiziert. Die Verfestigung der hohen Arbeitslosigkeit hat in einigen Ländern zu einem Anstieg der strukturellen Arbeitslosigkeit geführt, der durch eine Belebung des Wirtschaftswachstums nicht automatisch rückgängig gemacht werden dürfte, da er insbesondere unter den Langzeitarbeitslosen einen Verlust an Humankapital und Motivation bei der Arbeitsuche zur Folge hatte. Im OECD-Raum insgesamt waren im ersten Quartal 2014 16,3 Millionen Menschen – mehr als ein Drittel der Arbeitslosen – mindestens 12 Monate arbeitslos, fast doppelt so viele wie 2007. In Anbetracht dieser Entwicklungen sollte die Förderung der Nachfrage dort ein zentrales politisches Ziel bleiben, wo die Erholung weniger robust ausfällt, und mit verstärkten Maßnahmen zur Bekämpfung der strukturellen Arbeitslosigkeit einhergehen. Beschäftigungs- und Ausbildungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose sollte Priorität eingeräumt werden, da Langzeitarbeitslose bei der Arbeitsuche normalerweise mit erheblichen Hindernissen konfrontiert sind und mit besonders hoher Wahr- scheinlichkeit aus der Erwerbsbevölkerung ausscheiden.

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