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OECD-Studie zur Agrarpolitik: Schweiz 2015

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Dieser Bericht untersucht die Agrarpolitik und damit verbundenen Unterstützungsmassnahmen für die Landwirtschaft in der Schweiz. Er empfiehlt, dass Handelsbeschränkungen, Exportsubventionen und Direktzahlungen an Landwirte reduziert werden und mehr Anreiz für die Produktion von qualitativ hochwertigen Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen gegeben wird. Er empfiehlt ausserdem die Umsetzung von regional differenzierten Politiken und dass Umweltfragen und Tierschutz durch gezielte Zahlungen und verbesserte Regelung angegangen werden.

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Vorwort

In der Schweizer Bundesverfassung sind die vier Kernziele der nationalen Agrarpolitik formuliert: Nahrungsmittelsicherheit (es soll ein entscheidender Beitrag zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in der Bevölkerung geleistet werden); Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung (es sollen Bewirtschaftungsformen gewählt werden, mit denen die Böden fruchtbar und das Trinkwasser sauber bleiben); die Landschaftspflege gilt als wesentliche Aufgabe der Landwirtschaft; und die Landwirtschaft soll zum Erhalt lebendiger der ländlicher Räume beitragen. Zur Umsetzung dieser Ziele hat die Schweiz ein komplexes agrarpolitisches Maßnahmensystem entwickelt, das mithilfe von Grenzmaßnahmen und Direktzahlungen an Landwirte zu einem vergleichsweise hohen Stützungsniveau für den Agrarsektor führt. Seit Mitte der 1990er Jahre hat die Schweiz ihre Agrarpolitik schrittweise umgestaltet, wobei Markteingriffe reduziert und die Rolle der Direktzahlungen gestärkt wurden.

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