Deutschland

  • In den letzten zwanzig Jahren hat die Tertiärbildung in den meisten OECD-Ländern stark zugenommen. In Deutschland stieg der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss zwischen 2000 und 2021 um 14 Prozentpunkte (von 22 % im Jahr 2000 auf 36 % im Jahr 2021, Abbildung 1). Dies ist zwar ein beträchtlicher Anstieg, bleibt jedoch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt, der bei 21 Prozentpunkten liegt (Anstieg von 27 % auf 48 %).

  • Durch diesen vergleichsweise langsamen Anstieg der Tertiärabschlussquote hat sich der Abstand zwischen Deutschland und den meisten anderen OECD-Ländern weiter vergrößert. Während der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss in Deutschland im Jahr 2000 noch 5 Prozentpunkte unter dem OECD-Durchschnitt lag, waren es 2021 bereits 12 Prozentpunkte.

  • Die niedrige Tertiärabschlussquote in Deutschland ist zum Teil auf das leistungsstarke Berufsbildungssystem zurückzuführen, das mehr berufliche Möglichkeiten eröffnet als die Systeme vieler anderer OECD-Länder. Dies ist mit ein Grund für die besonders niedrige Arbeitslosenquote von Arbeitskräften mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II oder des postsekundären nichttertiären Bereichs (3,0 % gegenüber 6,5 % im OECD-Durchschnitt) und deren Verdienstvorsprüngen im Vergleich zu Arbeitskräften ohne Sekundarbereich-II-Abschluss, die in Deutschland weiter über dem OECD-Durchschnitt lagen. Arbeitskräfte mit Tertiärabschluss haben jedoch immer noch einen erheblichen Verdienstvorsprung. Ganzjährig Vollzeitbeschäftigte mit einem Bachelor- oder gleichwertigen beruflichen Abschluss verdienen in Deutschland 67 % mehr als Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II. Dieses Verdienstgefälle ist deutlich höher als im OECD-Durchschnitt, wo es sich auf 44 % beläuft.

  • Die Ausgaben für den tertiären Bildungsbereich sind in Deutschland etwa so hoch wie im OECD-Durchschnitt. Deutschland gibt 1,3 % des BIP für Bildungseinrichtungen des Tertiärbereichs aus, verglichen mit 1,5 % im OECD-Durchschnitt. In absoluten Zahlen liegen die Ausgaben pro Bildungsteilnehmer*in im Tertiärbereich mit 19 608 USD gegenüber 17 559 USD etwas über dem OECD-Durchschnitt.

  • Die durchschnittlichen Studiengebühren an den öffentlichen Bildungseinrichtungen des Tertiärbereichs in Deutschland sind praktisch gleich null. Dies erleichtert zwar insbesondere Studierenden aus einkommensschwachen Haushalten den Zugang zur Tertiärbildung, führt aber nicht zu höheren Tertiärabschlussquoten als in Ländern mit hohen Studiengebühren.

  • Die geschlechtsspezifische Verteilung der Abschlüsse im Tertiärbereich ist in Deutschland relativ ausgewogen. 51 % der Erstabsolvent*innen sind Frauen, gegenüber 55 % im OECD-Durchschnitt. Unter den Absolvent*innen berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II sind Frauen mit einem Anteil von 38 % dagegen unterrepräsentiert. In einzelnen Fächergruppen fällt die geschlechtsspezifische Differenz noch wesentlich größer aus. So sind beispielsweise im Bereich Ingenieurwesen, Fertigung und Bauwesen nur 11 % der Absolvent*innen berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II Frauen, im Bereich Gesundheit und Soziales aber 83 %.

  • Viele Länder haben Schwierigkeiten, eine ausreichende Zahl qualifizierter Lehrkräfte einzustellen und zu halten. Die Attraktivität des Lehrerberufs hängt von zahlreichen Faktoren ab. Das Gehalt und die Unterrichtsverpflichtung spielen dabei eine große Rolle. Im Hinblick auf diese beiden Aspekte bietet Deutschland im Vergleich zu vielen anderen OECD-Ländern gute Bedingungen. Die Durchschnittsgehälter von Lehrkräften des Sekundarbereichs I zählen zu den höchsten im OECD-Raum und sind mehr als doppelt so hoch wie im OECD-Durchschnitt. Die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit von Lehrkräften ist mit 1 795 Stunden pro Jahr hoch, das jährliche Unterrichtspensum von Lehrkräften des Sekundarbereichs I beträgt jedoch nur 641 Stunden, verglichen mit einem OECD-Durchschnitt von 711 Stunden. Dadurch haben Lehrkräfte in Deutschland mehr Zeit für die Unterrichtsvorbereitung und für Interaktionen mit den Schüler*innen außerhalb des Unterrichts, was auch der Unterrichtsqualität zugutekommt.

  • Wie in den meisten anderen OECD-Ländern wurden auch in Deutschland die Schulen im Schuljahr 2021/22 nicht vollständig wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen. Mit höchstens 85 Tagen vollständiger Schulschließungen während der gesamten Pandemie (bezogen auf den Sekundarbereich I) bewegt sich Deutschland in der Nähe des OECD-Durchschnitts.

  • Das Bildungsniveau ist im gesamten OECD-Raum gestiegen, insbesondere die Tertiärabschlussquote. Zwischen 2000 und 2021 erhöhte sich der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss im OECD-Durchschnitt um 21 Prozentpunkte. Auch in Deutschland wurde ein Anstieg verzeichnet, der mit 14 Prozentpunkten (von 22 % im Jahr 2000 auf 36 % im Jahr 2021) allerdings geringer ausfiel (Abbildung 1). Deutschland ist immer noch eines der zwölf OECD-Länder, in denen in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen ein Tertiärabschluss nach wie vor seltener der höchste Bildungsabschluss ist als ein Abschluss des Sekundarbereichs II oder des postsekundären nichttertiären Bereichs.

  • Ein Abschluss des Sekundarbereichs II wird häufig als die für eine erfolgreiche Arbeitsmarktbeteiligung erforderliche Mindestqualifikation betrachtet. In den meisten Ländern ist der Anteil der 25- bis 34-Jährigen ohne Sekundarbereich-II-Abschluss mit dem allgemeinen Anstieg des Bildungsniveaus gesunken. Nicht so in Deutschland: 2021 besaßen dort 14 % der jungen Erwachsenen keinen Abschluss des Sekundarbereichs II, mehr als im Jahr 2011 (13 %).

  • Tertiärabschlüsse sind häufig mit besseren Beschäftigungsaussichten verbunden. Deutschland bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen war die Beschäftigungsquote der Arbeitskräfte mit Tertiärabschluss 2021 in Deutschland um 29 Prozentpunkte höher als die der Arbeitskräfte ohne Abschluss des Sekundarbereichs II und um 5 Prozentpunkte höher als die der Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II oder einem postsekundären nichttertiären Bildungsabschluss. Im OECD-Durchschnitt fiel sie bei den 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss 26 Prozentpunkte höher aus als bei jenen ohne Sekundarbereich-II-Abschluss und 8 Prozentpunkte höher als bei den Absolvent*innen des Sekundarbereichs II bzw. postsekundärer nichttertiärer Bildungsgänge in dieser Altersgruppe. Der positive Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Beschäftigungsquote ist im OECD-Raum sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zu beobachten. Bei den Frauen ist er jedoch besonders stark ausgeprägt. In Deutschland waren 2021 45 % der Frauen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II erwerbstätig, gegenüber 86 % der Frauen mit Tertiärabschluss. Bei den Männern lagen die entsprechenden Werte dagegen bei 70 % bzw. 91 %.

  • Im OECD-Raum haben Tertiärabschlüsse in wirtschaftlichen Krisenzeiten besonders positive Arbeitsmarkteffekte. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen die Arbeitslosigkeit in der Pandemie bei den hochqualifizierten Arbeitskräften stärker gestiegen ist als bei den geringer-qualifizierten, wenn auch auf niedrigem Niveau. 2019–2020 nahm die Arbeitslosenquote der 25- bis 34-jährigen Arbeitskräfte ohne Abschluss des Sekundarbereichs II um 0,2 Prozentpunkte zu, die der Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II um 0,7 Prozentpunkte und die der Arbeitskräfte mit Tertiärabschluss um 1 Prozentpunkt. 2021 ist die Arbeitslosigkeit der Arbeitskräfte ohne Sekundarbereich-II-Abschluss im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte zurückgegangen, bei den Arbeitskräften mit einem Sekundarbereich-II-Abschluss um 0,1 Prozentpunkte und bei den Arbeitskräften mit Tertiärabschluss um 0,6 Prozentpunkte. Trotz dieser Entwicklung ist die Arbeitslosenquote der Arbeitskräfte ohne Abschluss des Sekundarbereichs II nach wie vor rd. 7 Prozentpunkte höher als bei den Arbeitskräften mit höheren Bildungsabschlüssen.

  • Das Bildungsniveau wirkt sich nicht nur auf die Beschäftigungsaussichten, sondern auch auf das Verdienstniveau aus. Im OECD-Durchschnitt verdienen 25- bis 64-jährige Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II oder des postsekundären nichttertiären Bereichs 29 % mehr als Arbeitskräfte ohne Abschluss des Sekundarbereichs II, und Absolvent*innen tertiärer Bildungsgänge etwa doppelt so viel. In Deutschland ist der Einkommensvorteil von Arbeitskräften mit Tertiärabschluss sogar noch größer. 2020 verdienten Absolvent*innen des Sekundarbereichs II oder postsekundärer nichttertiärer Bildungsgänge 43 % mehr als die Arbeitskräfte mit einem niedrigeren Bildungsabschluss. Der Verdienst von Arbeitskräften mit Tertiärabschluss war mehr als doppelt so hoch wie der von Arbeitskräften ohne Abschluss des Sekundarbereichs II.

  • Die nationalen Durchschnittswerte vermitteln nur ein unvollständiges Bild der Situation im jeweiligen Land. In Bezug auf das Bildungsniveau sind in den meisten OECD-Ländern große regionale Unterschiede festzustellen. Dies ist auch in Deutschland der Fall. 2021 betrug der Abstand zwischen dem Bundesland mit dem höchsten Anteil 25- bis 64-Jähriger mit Tertiärabschluss (Berlin, 45 %) und dem Bundesland mit dem niedrigsten Anteil (Sachsen-Anhalt, 24 %) 21 Prozentpunkte. Diese Variationsbreite auf subnationaler Ebene ist nicht nur auf regionale Unterschiede bei den Bildungschancen zurückzuführen, sondern zu einem guten Teil auch den wirtschaftlichen Gegebenheiten und internen Migrationsmustern zuzuschreiben.

  • In Deutschland besteht vom 6. bis zum 18. Lebensjahr Schulpflicht. Die Altersspanne, in der mindestens 90 % der Bevölkerung eine Bildungseinrichtung besuchen, geht über die Pflichtschulzeit hinaus und reicht von 3 bis 17 Jahren. Dies ist mit der Situation in den meisten anderen OECD-Ländern vergleichbar, in denen mehr als 90 % der Bevölkerung über die Schulpflicht hinaus an Bildung teilnehmen.

  • Das Alter, ab dem Kinder an frühkindlicher Bildung teilnehmen, variiert im internationalen Vergleich erheblich. In Deutschland beginnt die frühkindliche Bildung mit bewusst gesetzten Bildungszielen für Kinder unter einem Jahr. 39 % der Kinder unter drei Jahren nehmen an frühkindlicher Bildung teil. Im OECD-Durchschnitt liegt die Teilnahmequote in dieser Altersgruppe bei 27 %; das Spektrum reicht allerdings von weniger als 1 % bis zu 63 %. Die Teilnahmequote der 3- bis 5-Jährigen ist in allen OECD-Ländern deutlich höher. In Deutschland nehmen 94 % der 3- bis 5-Jährigen an frühkindlicher Bildung teil, was über dem OECD-Durchschnitt liegt.

  • Das durchschnittliche Alter beim Abschluss allgemeinbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II liegt im OECD-Raum zwischen 17 und 21 Jahren und in Deutschland bei 19 Jahren. Das Durchschnittsalter beim Abschluss berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II variiert im OECD-Raum wesentlich stärker. Hier reicht das Spektrum von 16 bis 34 Jahren. Ausschlaggebend für die Unterschiede ist vor allem, ob Berufsbildungsgänge des Sekundarbereichs II in der Regel gegen Ende der Pflichtschulzeit oder im späteren Verlauf des Berufslebens absolviert werden. In Deutschland beträgt das Durchschnittsalter der Absolvent*innen berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II 23 Jahre und liegt damit knapp über dem OECD-Durchschnitt von 22 Jahren (Abbildung 2).

  • Frauen stellen in fast allen OECD-Ländern die Mehrheit der Absolvent*innen allgemeinbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II. In Deutschland beträgt der Frauenanteil 54 % (OECD-Durchschnitt: 55 %). Männer wiederum sind in den meisten OECD-Ländern unter den Absolvent*innen berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II überrepräsentiert. Dies gilt auch für Deutschland, wo 62 % der Abschlüsse berufsbildender Bildungsgänge des Sekundarbereichs II auf Männer entfallen und damit mehr als im OECD-Durchschnitt (55 %).

  • In Deutschland nehmen 62 % der 18- bis 24-Jährigen auf Voll- oder Teilzeitbasis an Bildungs- oder Ausbildungsgängen des Sekundarbereichs II oder des Tertiärbereichs teil, was über dem OECD-Durchschnitt von 54 % liegt. Ein Teil dieser Bildungsteilnehmer*innen – 32 % der 18- bis 24-Jährigen – geht parallel dazu einer Beschäftigung nach, gegenüber 17 % im OECD-Durchschnitt.

  • Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Bildungssystemen der einzelnen Länder besteht darin, ob die Berufsbildungsgänge des Sekundarbereichs II zum Tertiärbereich führen oder nicht. In zwölf OECD-Ländern und anderen berücksichtigten Regionen haben alle Absolvent*innen von Berufsbildungsgängen des Sekundarbereichs II direkten Zugang zur Tertiärbildung. In Deutschland trifft dies auf 93 % der Absolvent*innen zu (gegenüber 74 % im OECD-Durchschnitt).

  • In Deutschland ist die Mehrheit der Studierenden im Tertiärbereich in einen Bachelorstudiengang oder in einer gleichwertigen beruflichen Ausbildung eingeschrieben (61 %). Dies trifft auf alle OECD-Länder zu. Auf welches Studienniveau der nächstgrößte Anteil entfällt, ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland stellen Master-Studierende oder Personen in einem gleichwertigen beruflichen Bildungsprogramm mit 33 % die zweitgrößte Gruppe der Bildungsteilnehmer*innen im Tertiärbereich. Dies gilt auch für weitere 25 OECD-Länder. In den übrigen 14 Ländern, zu denen Daten vorliegen, entfällt der zweitgrößte Anteil dagegen auf Teilnehmer*innen kurzer Bildungsgänge.

  • Unter den Studienanfänger*innen in Deutschland ist Wirtschaft, Verwaltung und Recht mit einem Anteil von 25 % die beliebteste Fächergruppe. Dies trifft auf die meisten OECD-Länder zu. Für den Fächergruppe Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entscheidet sich trotz des wachsenden Bedarfs an digitalen Kompetenzen und der guten Beschäftigungsaussichten der Absolvent*innen nur ein kleiner Teil der Studienanfänger*innen. In Deutschland sind 91 % der 25-‍ bis 64-Jährigen, die über einen Tertiärabschluss im IKT-Bereich verfügen, erwerbstätig, auf IKT entfallen jedoch nur 7 % der Studienanfänger*innen. Dieser Wert liegt jedoch über dem OECD-Durchschnitt von 6 %. Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind in Deutschland ebenfalls sehr beliebt. 2020 entschieden sich dort 38 % der Studienanfänger*innen für ein solches Fach, mehr als in allen anderen OECD-Ländern.

  • Alle OECD-Länder stellen einen erheblichen Anteil des Bruttoinlandprodukts (BIP) für Bildungseinrichtungen zur Verfügung. 2019 gaben die OECD-Länder im Durchschnitt 4,9 % des BIP für Bildungseinrichtungen vom Primar- bis zum Tertiärbereich aus. In Deutschland lag der entsprechende Anteil bei 4,3 %. Im Zeitraum 2008–2019 waren die Gesamtausgaben für Bildungseinrichtungen in Deutschland um 19 % gestiegen, wobei der Ausgabenanstieg stärker ausfiel als das BIP-Wachstum, das bei 15 % lag. Im Verhältnis zum BIP stiegen die Ausgaben für Bildungseinrichtungen in diesem Zeitraum somit um 0,1 Prozentpunkte.

  • Die öffentlichen Bildungsausgaben vom Primar- bis zum Tertiärbereich machen in Deutschland 9,2 % der öffentlichen Gesamtausgaben aus und sind damit niedriger als im OECD-Durchschnitt (10,6 %) (Abbildung 3). Auch als Anteil am BIP liegen die öffentlichen Bildungsausgaben vom Primar- bis zum Tertiärbereich in Deutschland mit 4,3 % unter dem OECD-Durchschnitt (4,9 %).

  • Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen im Verhältnis zum BIP bzw. zu den öffentlichen Gesamtausgaben sind wichtige Indikatoren für die Bedeutung, die die Staaten der Bildung bei haushaltspolitischen Entscheidungen beimessen. Sie geben jedoch keinen Aufschluss über den pro Bildungsteilnehmer*in aufgewendeten Gesamtbetrag, da die Höhe des BIP, der öffentlichen Gesamtausgaben und die Zahl der Bildungsteilnehmer*innen von Land zu Land unterschiedlich sind. Im Schnitt geben die OECD-Länder für Bildungseinrichtungen vom Primar- bis zum Tertiärbereich je Bildungsteilnehmer*in jährlich 11 990 USD aus (US-Dollar-Äquivalente, umgerechnet auf KKP-Basis für das BIP). Deutschland gab 2019 14 632 USD je Bildungsteilnehmer*in aus. Die kumulativen Bildungsausgaben je Schüler*in vom 6. bis zum 15. Lebensjahr beliefen sich auf 121 062 USD und lagen damit über dem OECD-Durchschnitt von 105 502 USD.

  • Das Bildungsangebot im Primar- und Sekundarbereich führt in Bezug auf Lehrpläne, Unterrichtsmethoden und Management in den OECD-Ländern vom Primar- bis zum postsekundären nichttertiären Bereich zu ähnlichen Ausgabenstrukturen pro Bildungsteilnehmer*in. Die OECD-Länder geben im Primarbereich im Durchschnitt rd. 9 923 USD pro Bildungsteilnehmer*in aus und im Sekundarbereich rd. 11 400 USD. In Deutschland liegen die entsprechenden Werte bei 10 622 USD bzw. 14 390 USD. Damit zählen sie zu den höchsten im OECD-Raum.

  • Im Gegensatz zu den Ausgaben für den Primar- und Sekundarbereich variieren die Ausgaben für den Tertiärbereich im OECD-Raum sehr stark. Im Tertiärbereich sind die Ausgaben je Bildungsteilnehmer*in in Deutschland und fast allen anderen OECD-Ländern höher als in den übrigen Bereichen. In Deutschland betragen sie im Schnitt 19 608 USD pro Jahr und sind damit rd. 9 000 USD höher als im Primarbereich bzw. 5 200 USD höher als im Sekundarbereich. In Deutschland entfällt ein größerer Anteil der Ausgaben für den Tertiärbereich auf Forschung und Entwicklung (FuE) als im OECD-Durchschnitt (43 % gegenüber 29 %).

  • Die nichttertiäre Bildung (Primar-, Sekundar- und postsekundärer nichttertiärer Bereich) wird in allen OECD-Ländern in erster Linie über öffentliche Mittel finanziert, selbst nach den Transfers an den privaten Sektor. Im OECD-Durchschnitt werden 10 % der Ausgaben für den Primar- und Sekundarbereich sowie den postsekundären nichttertiären Bereich privat finanziert. In Deutschland lag der entsprechende Anteil 2019 bei 12 %. Im Tertiärbereich war der auf private Mittel entfallende Ausgabenanteil in allen OECD-Ländern höher. In Deutschland belief sich dieser Anteil auf 17 % und lag damit unter dem OECD-Durchschnitt von 31 %.

  • Die Gehälter der Lehrkräfte und Schulleiter*innen sind ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Lehrerberufs, aber auch der größte Ausgabenposten im formalen Bildungswesen. In den meisten OECD-Ländern steigen die gesetzlichen bzw. vertraglich vereinbarten Gehälter von Lehrkräften (und Schulleiter*innen) in öffentlichen Bildungseinrichtungen mit dem Bildungsbereich, in dem sie tätig sind, und mit der Erfahrung. Auch die tatsächlichen Gehälter steigen mit dem Bildungsbereich. Sie belaufen sich im OECD-Durchschnitt auf 47 538 USD im Primarbereich bzw. auf 53 682 USD im Sekundarbereich II. In Deutschland sind es im Schnitt 81 429 USD im Primarbereich und 94 580 USD im Sekundarbereich II.

  • Zwischen 2015 und 2021 sind die gesetzlichen bzw. vertraglich vereinbarten Gehälter von Lehrkräften des Sekundarbereichs I (allgemeinbildender Zweig) mit 15 Jahren Berufserfahrung und den häufigsten Qualifikationen im OECD-Durchschnitt real um 6 % gestiegen. In Deutschland belief sich der Anstieg auf 10 % und lag damit über dem OECD-Durchschnitt.

  • Die tatsächlichen Gehälter von Lehrkräften sind im Schnitt immer noch in fast allen OECD-Ländern und in fast allen Bildungsbereichen niedriger als das Erwerbseinkommen der Arbeitskräfte mit Tertiärabschluss. Deutschland stellt in dieser Hinsicht eine der wenigen Ausnahmen dar. Die Lehrkräfte des Sekundarbereichs I (allgemeinbildender Zweig) verdienen in Deutschland fast genau so viel wie die übrigen Beschäftigten mit Tertiärabschluss im Durchschnitt.

  • Die durchschnittliche Anzahl der von einer typischen Lehrkraft in öffentlichen Bildungseinrichtungen pro Jahr zu erteilenden Unterrichtsstunden sinkt im OECD-Raum in der Regel mit dem Bildungsbereich. Dies ist auch in Deutschland der Fall.

  • In Deutschland beträgt die Unterrichtsverpflichtung von Lehrkräften im Elementarbereich (ISCED 02) 1 755 Stunden pro Jahr, im Primarbereich 691 Stunden, im Sekundarbereich I (allgemeinbildende Bildungsgänge) 641 Stunden und im Sekundarbereich II (allgemeinbildende Bildungsgänge) 610 Stunden (Abbildung 4).

  • Die Arbeitszeit von Lehrkräften umfasst neben dem Unterricht auch andere Tätigkeiten wie Unterrichtsplanung und -vorbereitung, Bewertung von Schülerleistungen, sowie Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Für solche Tätigkeiten werden in Deutschland im Sekundarbereich II formal 66 % der Arbeitszeit der Lehrkräfte veranschlagt. Im OECD-Durchschnitt sind es 56 %.

  • Für die Erstausbildung der Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I sind im OECD-Raum zwischen 2,5 und 6,5 Jahre vorgesehen. In Deutschland dauert die Lehrererstausbildung für die Sekundarstufe I (allgemeinbildende Bildungsgänge) in der Regel 7 Jahre. Gleiches gilt für die Primarstufe. Wie in nahezu allen OECD-Ländern führt die Erstausbildung der Lehrkräfte aller Bildungsbereiche zu einem Tertiärabschluss.

  • In Deutschland ist der Bachelorabschluss oder gleichwertiger Abschlüsse in der Altersgruppe der 25- bis 64-Jährigen mit 18 % der häufigste Tertiärabschluss, gefolgt vom Masterabschluss oder gleichwertiger Abschlüssen mit 11 % und dem Abschluss kurzer Bildungsgänge mit 1 %. Dies entspricht dem OECD-Durchschnitt, wo ebenfalls der größte Anteil auf Bachelorabschlüsse entfällt (19 %), gefolgt von Masterabschlüssen (14 %) und Abschlüssen kurzer Bildungsgänge (7 %). In allen OECD-Ländern und berücksichtigten Regionen hat lediglich ein kleiner Teil der Bevölkerung einen Promotionsstudiengang abgeschlossen. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 1,7 %, deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 1,3 %.

  • Ein Tertiärabschluss bringt in der Regel eine Vielzahl positiver Arbeitsmarkteffekte mit sich, u. a. hohe Beschäftigungsquoten. Dabei sind allerdings je nach Fachrichtung beträchtliche Unterschiede festzustellen. In Deutschland wiesen 2021 die Absolvent*innen der Fächergruppe Informations- und Kommunikationstechnologien mit 91 % die höchste Beschäftigungsquote auf und die Absolvent*innen des Fachbereichs Kunst mit 84 % die niedrigste. Diese Ergebnisse müssen allerdings im Kontext gesehen werden. Die Beschäftigungsquote der Absolvent*innen eines Kunststudiums war nämlich trotzdem um 3,6 Prozentpunkte höher als die der Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II (alle Bildungsgänge zusammen).

  • Auch die Gehälter variieren je nach Fachrichtung. In Deutschland werden mit Tertiärabschlüssen in Medizin und Zahnmedizin die höchsten Einkommen erzielt. Ganzjährig Vollzeitbeschäftigte im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Tertiärabschluss in diesen Bereichen verdienen im Durchschnitt mehr als doppelt so viel wie Beschäftigte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II (alle Bildungsgänge zusammen). Tertiärabschlüsse in Kunst führen dagegen zu den niedrigsten Gehältern. Dennoch verdienen die Arbeitskräfte mit diesem Bildungshintergrund im Durchschnitt 20 % mehr als die Arbeitskräfte mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II (alle Bildungsgänge zusammen).

  • Erwachsene mit Tertiärabschluss nehmen in den meisten OECD-Ländern häufiger an nichtformaler Weiterbildung teil als Erwachsene mit einem niedrigeren Bildungsniveau, so auch in Deutschland. 2021 hatten 8 % der 25- bis 64-Jährigen mit Tertiärabschluss in Deutschland in den vier Wochen vor der Erhebung an nichtformaler Weiterbildung teilgenommen, gegenüber 2 % der Personen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II in dieser Altersgruppe.

  • Es ist wichtig, Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihr Studium in Teilzeit zu absolvieren, um den Zugang zur Tertiärbildung zu verbessern. Viele Teilzeitstudierende können nicht in Vollzeit studieren, z. B., weil sie Kinderbetreuungspflichten haben oder nebenbei arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren. In Deutschland beträgt der Anteil der Teilzeitstudierenden 16 %, was unter dem OECD-Durchschnitt (21 %) liegt. Er hat sich im Vergleich zu 2013 um 1 Prozentpunkt erhöht.

  • Beschäftigte mit Tertiärabschluss beginnen ihre Berufslaufbahn bedingt durch die Dauer der für ihre Tätigkeit erforderlichen Ausbildung in der Regel relativ spät. In Deutschland sind 23 % der Beschäftigten mit Tertiärabschluss unter 30 Jahre alt – mehr als im OECD-Durchschnitt (8 %). Der Anteil der Beschäftigten mit Tertiärabschluss, die 50 Jahre oder älter sind, liegt dagegen bei 29 % bzw. 11 Prozentpunkte unter dem OECD-Durchschnitt.

  • 2020 sowie im ersten Halbjahr 2021 wurde der herkömmliche Schulbetrieb durch die Covid-19-Pandemie stark beeinträchtigt, da es in allen OECD-Ländern zu Schulschließungen kam. 2020 wurden die Schulen in den meisten Staaten zeitweise vollständig geschlossen. 2021 verbesserte sich die Situation und hat sich 2022 in den meisten Staaten wieder normalisiert. In Deutschland blieben die Schulen des Primar- und Sekundarbereichs im Schuljahr 2019/20 20–25 Tage und 2020/21 40–60 Tage lang vollständig geschlossen; 2021/22 gab es keine Schulschließungen (Abbildung 5). Im Schuljahr 2019/20 kam es an 65–70 Tagen und im Schuljahr 2020/21 an 33–‍53 Tagen zu Teilschließungen.

  • Die Pandemie hatte zudem Auswirkungen auf nationale Prüfungen. Im Schuljahr 2019/20 wurden die nationalen Prüfungen im allgemeinbildenden Sekundarbereich II in 18 OECD-Ländern verschoben und in 10 Ländern sogar ganz ausgesetzt. 2020/21 wurden die nationalen Prüfungen in 9 Ländern verschoben und in 6 Ländern ausgesetzt. In Deutschland wurden für die zentralen Abschlussprüfungen 2019/20 und 2020/21 spätere Termine angesetzt.

  • Die meisten Länder haben untersucht, wie sich die Schulschließungen in den einzelnen Bildungsbereichen auf die Lernergebnisse und in Bezug auf verschiedene andere Aspekte ausgewirkt haben. In Deutschland wurden Studien zu den Auswirkungen der Pandemie im Primarbereich, im Sekundarbereich I und im allgemeinbildenden Sekundarbereich II durchgeführt. Berücksichtigt wurden dabei die Bereiche Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften. Auch verschiedene andere Aspekte wie die Wirksamkeit von Strategien für den Fernunterricht bei Schulschließungen sowie die psychische Gesundheit und das Wohlergehen der Schüler*innen wurden in Deutschland und in vielen anderen Ländern evaluiert.

  • Im Schuljahr 2021/2022 wurden in Deutschland nationale Programme zur Unterstützung unter der Pandemie leidender Schüler*innen im Elementar-, Primar- und Sekundarbereich I sowie im allgemeinbildenden und berufsbildenden Sekundarbereich II umgesetzt. Dabei wurden vom Primar- bis zum Sekundarbereich II Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen. Hierzu zählten beschleunigte Lehrprogramme, Nachholprogramme für Schüler*innen, die die Schule abgebrochen hatten, sowie Anpassungen der Lehrpläne. Die Wirksamkeit dieser Programme wurde bereits evaluiert.

  • In vielen OECD-Ländern ging die Covid-19-Pandemie insbesondere mit einer stärkeren Digitalisierung der Bildung einher. Deutschland setzte im Sekundarbereich I angesichts der Pandemie vermehrt auf Online-Tests/Prüfungen, Fernunterricht, hybrides Lernen, Lehreraus- und -fortbildungen zum digitalen Lehren und Lernen sowie Schulungen zu digitalen Medien für Schüler*Innen.

  • Durch die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind den Bildungssystemen zusätzliche Kosten entstanden. Vorläufigen Haushaltsschätzungen für das Jahr 2021 zufolge sind die Bildungsausgaben für den Elementar-, Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich in Deutschland im Vorjahresvergleich leicht gestiegen (nominal um 1–5 %).

  • Die Covid-19-Pandemie hatte in den meisten OECD-Ländern erhebliche Auswirkungen auf die Erwachsenenbildung. 2020 ging der Anteil der Erwachsenen, die in den vier Wochen vor der Erhebung an formaler oder nichtformaler Weiterbildung teilgenommen haben, in den OECD-Ländern im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 2 Prozentpunkte zurück. 2021 erreichte die Teilnahme an nichtformaler Weiterbildung aber in den meisten Ländern wieder das vor der Pandemie beobachtete Niveau. In Deutschland sank die Teilnahme an nichtformaler Weiterbildung zwischen 2019 und 2020 leicht von 5,0 % auf 4,4 %; 2021 blieb sie weitgehend unverändert.

  • Bei jungen Erwachsenen, die längere Zeit weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung (NEET) sind, besteht sowohl kurz- als auch langfristig das Risiko negativer Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung. In Deutschland stieg der Anteil der 18- bis 24-Jährigen, die weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung sind, in der Covid-19-Pandemie 2020 um 1,2 Prozentpunkte und 2021 um weitere 0,3 Prozentpunkte und erreichte nahezu 10 %.

Literaturverzeichnis

OECD (2022), Bildung auf einen Blick 2022: OECD-Indikatoren, W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, https://dx.doi.org/10.1787/69096873-en.

OECD (o. J.), „Regional education”, OECD Regional Statistics (Datenbank), https://dx.doi.org/10.1787/213e806c-en.

Weitere Informationen zu Bildung auf einen Blick 2022 sowie die Indikatoren können im Internet abgerufen werden unter: https://doi.org/10.1787/3197152b-en

Weitere Informationen zur Methodik bei der Erhebung der Daten für die einzelnen Indikatoren, zu den Quellenhinweisen und den einzelnen Ländernotizen finden sich in Anhang 3 (https://www.oecd.org/education/education-at-a-glance/EAG2022_X3.pdf).

Allgemeine Informationen zur Methode liefert das OECD Handbook for Internationally Comparative Education Statistics: Concepts, Standards, Definitions and Classifications (https://doi.org/10.1787/9789264304444-en).

Die aktualisierten Daten können online unter http://dx.doi.org/10.1787/eag-data-en und über die StatLinks  unter den Tabellen und Abbildungen in der vorliegenden Publikation eingesehen werden.

Daten zu den subnationalen Einheiten für ausgewählte Indikatoren sind in der Datenbank OECD Regional Statistics verfügbar (OECD, 2022). Bei der Interpretation der Ergebnisse aus subnationalen Einheiten ist zu berücksichtigen, dass die Einwohnerzahl der subnationalen Einheiten innerhalb der Länder stark variieren kann. Zum Beispiel können die regionalen Unterschiede bei der Teilnahmequote insbesondere in höheren Bildungsbereichen dadurch beeinflusst werden, dass die Bildungsteilnehmer*innen Einrichtungen besuchen, die sich nicht an ihrem Wohnsitz, sondern in einer anderen Region befinden. Außerdem sind die regionalen Unterschiede tendenziell größer, wenn bei der Analyse mehr subnationale Einheiten berücksichtigt werden.

Betrachten, vergleichen und visualisieren Sie weitere Daten und Analysen mit dem Education GPS:

https://gpseducation.oecd.org/

Die Daten zu den Reaktionen des Bildungssektors auf die Covid-19-Pandemie wurden von der OECD auf der Basis des Joint Survey on National Responses to Covid-19 School Closures gesammelt und verarbeitet. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), des UNESCO Institute for Statistics (UIS), des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF), der Weltbank und der OECD.

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