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OECD-Wissenschafts-, Technologie- und Industrieausblick 2010

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Im OECD-Wissenschafts-, Technologie- und Industrieausblick 2010 werden wichtige Trends in diesen Bereichen in den OECD-Ländern sowie in einer Reihe großer aufstrebender Volkswirtschaften, darunter Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika, untersucht.

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Luxemburg

Luxemburg ist eine kleine und stabile Hocheinkommensvolkswirtschaft, die seit jeher ein solides Wachstum, eine niedrige Infl ation und eine geringe Arbeitslosigkeit aufweist. Sie hat ihre Wurzeln in der Stahlindustrie, ihre Wirtschaftsstruktur im Lauf der Zeit aber diversifi ziert, und heute macht die vom Banken-, Versicherungs- und Immobiliensektor sowie sonstigen Unternehmensdienstleistungen erzielte Wertschöpfung nahezu die Hälfte der gesamten Wertschöpfung der Wirtschaft aus: Auf den Finanzsektor entfallen allein 30% des BIP. Das Wissenschafts- und Innovationsprofi l des Landes weist leistungsstarke Bereiche auf, aber auch solche, in denen Verbesserungsbedarf besteht. Die Bruttoinlandsaufwendungen für FuE (GERD) sind relativ niedrig und lagen 2008 mit 1,6% des BIP unter dem OECD-Durchschnitt. Die GERD pro Kopf sind im Vergleich dazu recht hoch, und die realen GERD nahmen 2008 um 2,7% zu. 2007 wurden drei Viertel der Bruttoinlandsaufwendungen für FuE von der Wirtschaft fi nanziert, der zweithöchste Anteil nach Japan. Mit 1,2% des BIP lag dieser Indikator aber 2007 geringfügig unter dem Durchschnitt. Die FuE-Ausgaben des Unternehmenssektors betrugen 2008 1,3% des BIP, was ebenfalls weniger als der Durchschnitt war.

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