Das neue Paradigma für den ländlichen Raum: Politik und Governance

Angesichts eines drastischen Rückgangs der Beschäftigung im landwirtschaftlichen Sektor sind die ländlichen Gebiete im OECD-Raum heute von einem breiten Spektrum verschiedener Motoren des Wirtschaftswachstums abhängig. Die zunehmende Globalisierung, verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten und gesunkene

Transportkosten sind zusätzliche Faktoren, die den wirtschaftlichen Wandel im ländlichen Raum beschleunigen. Theorie und Praxis der Politik für den ländlichen Raum haben inzwischen erkannt, dass es mit finanzieller Umverteilung und agrarpolitischen Maßnahmen nicht möglich ist, das Potenzial dieser wirtschaftlichen Antriebsfaktoren auszuschöpfen. Dieser thematische Bericht sucht daher, den Paradigmenwandel in der Politik für die ländliche Entwicklung, der diesen wirtschaftlichen

Veränderungen Rechnung tragen soll, wie auch den zur Umsetzung dieser Politik nötigen neuen Governance-Ansatz zu erläutern.

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