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Renten auf einen Blick 2009

Renteneinkommenssysteme in OECD-Ländern

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Die Renten- und Ruhestandspolitik hat sich in den vergangenen zehn Jahren drastisch verändert, da die Regierungen versucht haben, den Zielen der Gewährleistung angemessener Renteneinkommen und einer langfristigen finanziellen Tragfähigkeit der Rentensysteme im Hinblick auf die Bevölkerungsalterung gleichermaßen gerecht zu werden. Renten auf einen Blick 2009 liefert einen konsistenten Rahmen sowie verlässliche Daten für den Vergleich der staatlichen Rentenpolitik in den OECD-Ländern.

 

In dieser dritten Ausgabe werden die Detailinformationen zu den Kernmerkmalen der Altersvorsorge in den OECD-Ländern aktualisiert und Projektionen für die Renteneinkommen vorgestellt, über die die heute Erwerbstätigen im Alter verfügen werden. Diese Publikation bietet ein erweitertes Spektrum an Indikatoren der Rentenpolitik, darunter auch Messgrößen wie Wert der Vermögensanlagen, Anlageergebnisse, Erfassungsgrad privater Rentenversicherungen, Ausgaben öffentlicher Rentenversicherungen sowie Informationen über den demografischen Kontext und Ausblick.

 

Vier Sonderkapitel bieten eine detaillierte Analyse wichtiger Fragen der heutigen Rentenpolitik. Das erste Kapitel befasst sich eingehender mit den Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Rentensysteme. Welche Länder und welche Personengruppen sind am stärksten betroffen? Mit welchen Maßnahmen können die Regierungen helfend eingreifen, und welche Maßnahmen sollten sie vermeiden? Das zweite Sonderkapitel untersucht die Einkommens- und Armutssituation der älteren Bevölkerung auf der Basis einer Analyse der Trendentwicklungen in den vergangenen zwanzig Jahren. In vielen Ländern hat sich die Lage der Rentner im Vergleich zur Gesamtbevölkerung verbessert, Altersarmut besteht aber nach wie vor. Das dritte Kapitel enthält eine Aktualisierung der Analyse der Rentenreformen aus der zweiten Ausgabe von Renten auf einen Blick. Wie haben sich die Rentensysteme im Zeitraum 2004-2008 verändert? Das letzte Kapitel geht auf den Erfassungsgrad der freiwilligen privaten Altersvorsorge ein und erweitert die Analyse, indem untersucht wird, wie dieser nach Alter und Geschlecht variiert. In diesem Kapitel werden zudem fünf verschiedene Maßnahmen zur Erweiterung des Erfassungsgrads freiwilliger privater Rentenversicherungen evaluiert.

 

„Eine außerordentlich sachdienliche und gründliche Kompilation von Renteninformationen für ein breites Länderspektrum, die in einem einheitlichen Format und einer sinnvollen Struktur dargelegt sind. Die Autoren haben den internationalen Vergleichen der Altersvorsorgesysteme eine neue Dimension verliehen, ihnen gebührt hohes Lob für ihre intensiven Bemühungen. [Diese Publikation] stellt einen der intelligentesten verfügbaren Ländervergleiche der Altersvorsorgesysteme dar, verfasst von Experten, die mit den Nuancen – und Komplexitäten – von Vergleichen der Rentenpolitik bestens vertraut sind.“

Jede Tabelle ist mit einem dynamischen Link (StatLink) ausgestattet, der den Leser zu einer Internetseite führt, auf der die entsprechenden Daten im Excel-Format verfügbar sind.

-Olivia Mitchell, Direktorin des Boettner Centre for Pensions and

Retirement Research, Wharton School, University of Pennsylvania

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Rentenpolitik

Die Krise meistern

Die veröffentlichten Zahlen sind erschreckend. Durch die Finanzkrise haben die Anlagen der privaten Alterssicherungsfonds 2008 insgesamt 23% bzw. rd. 5,4 Bill. US-$ an Wert eingebüßt. Die Aktienmärkte sind 2009 zunächst weiter eingebrochen, haben sich in der Folgezeit dann aber erholt und am 21. Mai 2009 im Vergleich zum Jahresbeginn einen Kursanstieg von 6,4% verzeichnet. Insgesamt wird in den OECD-Ländern im Jahr 2009 mit einem Schrumpfen der gesamtwirtschaftlichen Produktion um 4,3% gerechnet, und eine Rückkehr zum Wachstum wird nicht vor 2011 erwartet. Die Arbeitslosenquote, die 2007 mit 5,6% ihren Tiefstand erreicht hatte, könnte den Projektionen zufolge im OECD-Raum bis 2010 auf 9,9% anziehen. Somit ist aus dem Phänomen, das als Finanzkrise begann, eine Wirtschafts- und Sozialkrise geworden.

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