1887

Wasser und Städte

Sicherung einer nachhaltigen Zukunft

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Thema dieses Berichts sind die Herausforderungen für das urbane Wassermanagement im OECD-Raum. Untersucht werden Maßnahmen auf nationaler und kommunaler Ebene in Bezug auf Wasserrisiken, die städtische Infrastruktur und Dynamik sowie Institutionen und Governance-Regelungen. Die Analyse richtet den Blick auf vier miteinander verknüpfte Bereiche – Finanzierung, Innovation, Kooperation mit ländlichen Gemeinden im Umland und Governance – und schlägt eine lösungsorientierte Typologie auf der Grundlage bestimmter städtischer Merkmale vor. Dabei wird insbesondere festgestellt, dass ein nachhaltiges Wassermanagement das Zusammenwirken verschiedener staatlicher Ebenen voraussetzt, die mit lokalen Initiativen und Akteuren zusammenarbeiten.

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Vorwort

Die Städte des OECD-Raums sind in der Regel gut gegen Wasserrisiken abgesichert, und die meisten Stadtbewohner können auf verlässliche Wasserdienstleistungen zählen. Zugleich stehen die OECD-Städte aber auch vor erheblichen Herausforderungen beim Schutz ihrer Einwohner vor Überschwemmungen, Wassermangel oder einer Verschlechterung der Wasserqualität, hauptsächlich infolge der Expansion der Städte, des Wettbewerbs zwischen verschiedenen Kategorien von Wasserverbrauchern, der Wasserverschmutzung durch Siedlungsräume und Landwirtschaft sowie des Klimawandels. Sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen, weil die vorhandenen Infrastrukturen altern und an neue Gegebenheiten angepasst werden müssen: Die meisten OECD-Städte müssen sich von einer Zeit, in der bestehende Infrastrukturen genutzt wurden, auf eine Phase des Baus neuer Anlagen und der Integration dieser neuen Ausrüstungen in die bestehende Infrastruktur umstellen.

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