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OECD-Umweltausblick bis 2050

Die Konsequenzen des Nichthandelns

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Wie werden wirtschaftliche und soziale Entwicklungen die Umwelt bis 2050 beeinflussen? Welche Maßnahmen sind nötig, um den wichtigsten ökologischen Herausforderungen zu begegnen, und mit welchen Konsequenzen müssen wir im Falle von politischer Untätigkeit rechnen? Der Umweltausblick liefert Analysen ökonomischer und ökologischer Trends. Im Zentrum der Projektionen stehen vier Bereiche, anhand derer sich die Zukunft unseres Planeten entscheiden wird: Klimawandel, Artenvielfalt, Wasser sowie Umwelt und Gesundheit.

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Einführung

Dieses Kapitel enthält Hintergrundinformationen zum OECD-Umweltausblick, zudem wird die verwendete Methode – einschließlich des Ampelsystems – erläutert und der Aufbau des Berichts umrissen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den vier ökologischen Herausforderungen – Klimawandel, biologische Vielfalt, Wasser sowie die gesundheitlichen Folgen von Umweltbelastungen –, die als die dringendsten Probleme der kommenden Jahrzehnte erkannt wurden. Die Analyse in dem Umweltausblick bezieht alle Weltregionen ein, die Politikempfehlungen des Berichts konzentrieren sich hingegen auf die OECD-Länder sowie die wichtigsten aufstrebenden Volkswirtschaften, Brasilien, Russland, Indien, Indonesien, China und Südafrika (die sogenannten BRIICS). Im Umweltausblick werden Projektionen erstellt, um die ökonomischen und ökologischen Trends der kommenden Jahrzehnte durch Verknüpfung eines allgemeinen Gleichgewichtsmodellrahmens für die ökonomischen Variablen (des OECDENV- Linkages-Modells) mit einem umfassenden umweltbezogenen Modellrahmen (der IMAGEModellreihe der Netherlands Environmental Assessment Agency – PBL) zu untersuchen. Im Basisszenario des Umweltausblicks wird vereinfacht projiziert, wie die Welt im Jahr 2050 aussehen könnte, wenn sich die gegenwärtigen sozioökonomischen und ökologischen Trends fortsetzen und die bestehenden Politikmaßnahmen beibehalten werden, jedoch keine neuen Umweltschutzmaßnahmen eingeführt werden. Zum Vergleich mit diesem Basisszenario enthält der Umweltausblick ferner die Ergebnisse von „Was-wäre-wenn ...“-Simulationen, die die potenziellen Effekte von Politikmaßnahmen modellieren, die auf die Lösung wichtiger Umweltprobleme abzielen. Diese Ausgabe des Umweltausblicks ist für die im März 2012 bei der OECD stattfindenden Tagung der für Umwelt zuständigen Ministerinnen und Minister und als Beitrag der OECD zur Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Rio+20) im Juni 2012 erstellt worden. Sie ergänzt die Strategie für umweltverträgliches Wachstum der OECD, Towards Green Growth.

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