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PISA 2015 Ergebnisse (Band I)

Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung

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Die Internationale Schulleistungsstudie der OECD (PISA) untersucht nicht nur, was Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Naturwissenschaften, Lesekompetenz und Mathematik wissen, sondern auch, inwieweit sie dieses Wissen anwenden können. Die Ergebnisse von PISA geben Aufschluss über die Qualität und Gerechtigkeit der Verteilung der Lernerträge weltweit und gestatten es Pädagogen und politisch Verantwortlichen, aus Praktiken und Politiken anderer Länder zu lernen. Dies ist einer von fünf Bänden, in denen die Ergebnisse von PISA 2015, der sechsten Runde dieser im Dreijahresturnus durchgeführten Erhebung, präsentiert werden.

Band I, Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung, gibt einen Überblick über die Schülerleistungen in den Bereichen Naturwissenschaften, Lesekompetenz sowie Mathematik und befasst sich mit der Definition und Messung der Chancengerechtigkeit in der Bildung. Besonderes Augenmerk gilt den Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zu Naturwissenschaften, auch in Bezug auf ihre Berufsvorstellungen. Außerdem wird erörtert, wie sich Schülerleistungen und Bildungsgerechtigkeit in den an PISA teilnehmenden Ländern und Volkswirtschaften in den letzten Jahren entwickelt haben.

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Vorwort and dank

Es ist ein zentrales Anliegen der Politikverantwortlichen in aller Welt, die Bürgerinnen und Bürger ihrer Länder mit den Kenntnissen und Kompetenzen auszustatten, die sie benötigen, um ihr Potenzial voll zu entfalten, ihren Beitrag in einer zunehmend vernetzten Welt zu leisten und dank höherer Kompetenzen letztlich ein besseres Leben führen zu können. Die Ergebnisse der OECD-Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener zeigen, dass hochqualifizierte Erwachsene im Vergleich zu geringqualifizierten nicht nur mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und mit fast dreimal höherer Wahrscheinlichkeit mehr als das Medianeinkommen verdienen, sondern dass sie auch mit größerer Wahrscheinlichkeit ehrenamtlich tätig sind, sich als gesund oder sogar sehr gesund betrachten, sich eher als Akteure denn als Objekte politischer Prozesse verstehen und Vertrauen in andere setzen. Gerechtigkeit, Integrität und Inklusivität des öffentlichen Handelns hängen somit von den Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger ab.

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