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OECD Reviews of School Resources: Austria 2016

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The effective use of school resources is a policy priority across OECD countries. The OECD Reviews of School Resources explore how resources can be governed, distributed, utilised and managed to improve the quality, equity and efficiency of school education.

The series considers four types of resources: financial resources, such as public funding of individual schools; human resources, such as teachers, school leaders and education administrators; physical resources, such as location, buildings and equipment; and other resources, such as learning time.

This series offers timely policy advice to both governments and the education community. It includes both country reports and thematic studies.

English

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Einschätzung und Empfehlungen

Im Jahr 2011 nahmen die österreichischen VolksschülerIinnen der 4. Klasse an der TIMSS-Studie und der PIRLS-Studie der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) teil. Die von Österreich in den Bereichen Mathematik und Lesekompetenz erzielten Ergebnisse wurden dabei im Vergleich mit 14 Teilnehmerländern mit ähnlichen sozioökonomischen Merkmalen als unbefriedigend erachtet. In beiden Fächern lagen die Ergebnisse Österreichs über dem internationalen Durchschnitt, lagen aber in der Bezugsgruppe für Lesekompetenz am letzten Platz und am drittletzten in Mathematik. In beiden Fächern lag der Anteil österreichischer SchülerInnen, der die internationalen Benchmarks „fortgeschritten“ und „hoch“ erzielte, unter dem internationalen Mittelwert. Die Ergebnisse in der Lesekompetenz verschlechtern sich seit 2006, und die Leistungen in Mathematik nehmen seit 1995 ab. Im Bereich Naturwissenschaften zeigt Österreich jedoch weiterhin gute Resultate, die in allen Leistungsstufen über den internationalen Benchmarks liegen. 2012 nahmen die 15-jährigen ÖsterreicherInnen an der PISA-Studie teil und ihre Leistungen lagen in Mathematik über dem OECD-Schnitt (506 gegenüber 494), in den Naturwissenschaften im Schnitt (506 gegenüber 501) und in der Lesekompetenz unter dem Schnitt (490 gegenüber 496). In Mathematik und Leseleistungen schnitt Österreich schlechter ab als Deutschland und die Schweiz, jedoch besser bzw. ähnlich wie Italien und die Slowakische Republik. Seit der PISA-Studie 2003 konnte Österreich seinen Anteil an leistungsschwachen SchülerInnen in allen Fächern verringern, hatte aber gleichzeitig einen Rückgang seines Anteils im Spitzenfeld zu verzeichnen. Dies führte zu einem vergleichsweise kleinen Anteil an SchülerInnen am unteren Ende, aber auch an der Spitze der Ranglisten in der PISA-Studie 2012. TIMSS, PIRLS und PISA weisen auf relativ starke geschlechtsspezifische Unterschiede im Bildungssektor hin.

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