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2010 OECD-Wirtschaftsberichte: Deutschland 2010

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Alle eineinhalb bis zwei Jahre liefert die OECD eine umfassende Analyse der Volkswirtschaften der Mitgliedsländer, der Eurozone und einiger größerer Drittstaaten. Diese Wirtschaftsberichte entstehen nach dem Verfahren der Peer Review und die dort enthaltenen Empfehlungen spiegeln den Konsens der OECD-Mitgliedsländer wider. Schwerpunkt des Wirtschaftsberichts Deutschland 2010 ist Globalisierung.

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Der Weg aus der Krise

Nach einem starken Rückgang während der Rezession hat das reale BIP-Wachstum wieder angezogen, die Erholung wird aber voraussichtlich relativ langsam vonstatten gehen. Die Wirtschaft wurde von der globalen Krise vor allem durch den Zusammenbruch des Welthandels getroffen, der treibenden Kraft hinter dem Boom, der der Krise vorangegangen war. In der kommenden Zeit gilt es, die Schäden zu beheben, die die Krise auf den Arbeitsmärkten und in den öffentlichen Finanzen hinterlassen hat. Das Wachstum der Zeit vor der Krise ging hauptsächlich von den Exporten aus und war mit der Entstehung eines großen Leistungsbilanzüberschusses verbunden. Zu den maßgeblichen Faktoren für diesen Überschuss gehörten ein wachsender positiver Finanzierungssaldo des Unternehmenssektors und des Staats bei einer fortgesetzt hohen und weiter steigenden Ersparnis der privaten Haushalte. Ein großer Teil der Kapitalabflüsse resultierte aus Auslandsinvestitionen des Bankensektors. Im Hinblick auf die strukturellen Herausforderungen sollte das Schwergewicht in der kommenden Zeit auf der Erhöhung der Stabilität des Bankensektors und der Beseitigung inländischer Hindernisse für ein stärkeres Wachstum liegen.

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