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2011 OECD Wirtschaftsausblick, Ausgabe 2011/2

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Im OECD-Wirtschaftsausblick analysiert die OECD zweimal jährlich die wichtigsten wirtschaftlichen Trends und die Aussichten für die kommenden zwei Jahre. Der Wirtschaftsausblick liefert einen in sich stimmigen Satz von Projektionen zu gesamtwirtschaftlicher Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen.

Diese Analysen und Projektionen erstrecken sich auf alle OECD-Mitgliedsländer sowie ausgewählte Nichtmitgliedsländer. Jede Ausgabe enthält eine allgemeine Beurteilung der Wirtschaftslage, Kapitel zur Entwicklung in den einzelnen Ländern, mehrere Sonderkapitel zu aktuellen Themen sowie einen umfassenden Statistischen Anhang.

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Einführung: der imperativ für die politik lautet: vertrauen schaffen

Die Weltwirtschaftslage hat sich seit unserem letzten Wirtschaftsausblick deutlich verschlechtert. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verlangsamt sich die Konjunktur, und der Euroraum scheint in eine milde Rezession eingetreten zu sein. Die Beunruhigung über die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung in der Europäischen Währungsunion weitet sich zusehends aus. Dass die Ansteckung zuletzt auch Länder erfasste, deren öffentliche Finanzen als relativ solide galten, könnte zu einer massiven Eskalation der wirtschaftlichen Probleme führen, wenn dem nicht entgegengewirkt wird. Die Arbeitslosigkeit verharrt in vielen OECD-Volkswirtschaften auf sehr hohem Niveau, und die Langzeitarbeitslosigkeit wird zunehmend zu einem allgemein verbreiteten Phänomen, was nichts Gutes verheißen kann. Die aufstrebenden Volkswirtschaften verzeichnen immer noch ein kräftiges Wachstum, doch auch ihre Wachstumsraten schwächen sich ab. Unter dem Einfluss sinkender Rohstoffpreise und der weltweiten Wachstumsverlangsamung beginnen die inflationären Spannungen in diesen Ländern nachzulassen. Das internationale Handelswachstum hat in jüngster Zeit deutlich nachgegeben. Anders als im früheren Jahresverlauf erwartet, hat die Weltwirtschaft das Schlimmste noch nicht hinter sich.

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