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2009 OECD Wirtschaftsausblick, Ausgabe 2009/2

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Der OECD-Wirtschaftsausblick analysiert die aktuelle Wirtschaftslage und untersucht, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen in den einzelnen Mitgliedstaaten zur Förderung einer nachhaltigen Erholung erforderlich sind. Die vorliegende Ausgabe behandelt die Aussichten bis Ende 2011 sowohl für die OECD-Länder als auch für ausgewählte Nicht-OECD-Volkswirtschaften. Der Wirtschaftsausblick, der durch ein breites Spektrum ländervergleichender Statistiken ergänzt wird, stellt ein in seiner Art einzigartiges Instrument dar, um sich über die weltwirtschaftliche Entwicklung auf dem Laufenden zu halten.

Neben den in jeder Ausgabe regelmäßig behandelten Themen enthält der Wirtschaftsausblick diesmal ein Sonderkapitel mit dem Titel „Die Automobilindustrie in der Krise und danach“. Darin werden folgende Punkte behandelt:

  • Wie eng ist der Konjunkturzyklus der Automobilindustrie mit dem der Gesamtwirtschaft verflochten?
  • Wie wurde die Automobilindustrie von der Krise getroffen?
  • Wie sind die Aussichten für den Automobilabsatz?

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Deutschland

Nach dem drastischen Rückgang im ersten Quartal 2009 stieg das reale BIP im zweiten Quartal, was u.a. dem vorübergehenden, durch Stimulierungsmaßnahmen ausgelösten Wachstumsschub beim privaten Verbrauch zuzuschreiben war. Die Erholung setzte sich unter dem Einfluss einer Verbesserung des Welthandels sowie der Lageraufstockungen im dritten Quartal fort. In der kommenden Zeit, und vor allem bis Mitte 2010, könnte die Belebung der Wirtschaftstätigkeit relativ langsam voranschreiten. Die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem ungewöhnlich niedrigen Niveau, was nicht zuletzt dem staatlich geförderten Modell für Kurzarbeit zu verdanken ist, das es Unternehmen ermöglicht, ihr Arbeitsvolumen ohne Entlassungen zu reduzieren. Wenngleich die Arbeitslosigkeit den Projektionen zufolge im Jahresverlauf 2010 rasch steigen wird, dürfte der Gesamtbeschäftigungsrückgang im Vergleich zur Tiefe der Rezession moderat ausfallen.

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