• Das Einkommen älterer Menschen ist im Durchschnitt niedriger als das der Gesamtbevölkerung, selbst wenn die Unterschiede bei der Haushaltsgröße berücksichtigt werden. 2014 betrug das Einkommen der über 65-Jährigen 88% des Einkommens der Gesamtbevölkerung. Das Einkommen von Personen im Alter von 66-75 Jahren belief sich auf 93% des Einkommens der Gesamtbevölkerung, während das Einkommen der über 75-Jährigen 80% des Einkommens der Gesamtbevölkerung ausmachte. In den meisten OECD-Ländern bilden öffentliche Transferleistungen den Großteil des Alterseinkommens.

  • Im Durchschnitt der OECD-Länder leben 12,5% der über 65-Jährigen in relativer Einkommensarmut, die definiert ist als ein Einkommen, das unter der Hälfte des nationalen Median-Äquivalenzeinkommens liegt. Zwischen den Ländern bestehen hier große Unterschiede. Die Armutsquoten sind bei den älteren Menschen höher als in der Gesamtbevölkerung, wo der Durchschnitt 11,5% beträgt. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis sind jedoch nur einige Länder. In 20 von 35 OECD-Ländern ist die Einkommensarmut im Alter niedriger als in der Gesamtbevölkerung.

  • Der „Durchschnittsverdienst“ ist eine wichtige Messgröße, da sämtliche Ergebnisse der Rentenmodelle als Vielfaches dieser Messgröße dargestellt werden. 2016 belief sich der Durchschnittsverdienst im OECDDurchschnitt auf 36 622 US-$.