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  • 25 Apr 2022
  • OECD
  • Pages: 181

Brandenburg erlebt derzeit einen Strukturwandel, der hochqualifizierten Arbeitskräften spannende neue Perspektiven eröffnet. Im Zuge dessen hat das Bundesland seine Bemühungen um eine Diversifizierung der Wirtschaft in Richtung saubererer und stärker wissensintensiver Branchen intensiviert. Dazu gehören die Entwicklung moderner Fertigungsverfahren, die Förderung unternehmerischer Aktivitäten an landeseigenen Hochschuleinrichtungen sowie innovativer Arbeits- und Lebensorte und der schrittweise Ausstieg aus der Kohleförderung zugunsten von Technologien der nächsten Generation. Dies wird ergänzt durch Spillover-Effekte aus der Berliner Startup-Szene. Bei diesen Bemühungen spielt das Hochschulsystem als Motor von Kompetenzentwicklung und Forschung eine wichtige Rolle. Um die Hochschulen dabei bestmöglich zu unterstützen, hat das Land Brandenburg die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beauftragt, Empfehlungen zu erarbeiten, wie das Programmangebot der Hochschulen des Landes sichtbarer gemacht, auf den Bedarf an Kompetenzen und Innovationen zugeschnitten und für potenzielle Studierende aus dem Bundesland und darüber hinaus attraktiver gestaltet werden kann. Dieses Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und erfolgt in enger Kooperation mit der Generaldirektion für die Unterstützung von Strukturreformen der Europäischen Kommission.

English

Eine alternde Bevölkerung und ein steigender Bedarf an Kompetenzen verstärken die Erwartungen, dass die Hochschulen Weiterbildungsangebote für Erwachsene, die ihre Qualifikationen auf einem höheren Niveau erneuern oder erweitern wollen, ausbauen werden. Weiterbildung wird auch in Deutschland und insbesondere im Land Brandenburg immer wichtiger, um den Bestand an hochqualifizierten Arbeitskräften zu erhalten. Die öffentlichen Hochschuleinrichtungen in Brandenburg tragen bislang jedoch nur vergleichsweise wenig dazu bei. Um ihr Angebot an wissenschaftlicher Weiterbildung zu erweitern, bräuchten diese Einrichtungen mehr Rechtssicherheit bei der Verwendung öffentlicher Mittel angesichts der politischen Vorgaben der Europäischen Union (EU) zu staatlichen Beihilfen. Die EU-Beihilfepolitik gewährleistet, dass öffentliche Subventionen (staatliche Beihilfen) von staatlichen Stellen nicht zur Verdrängung anderer Akteure (wirtschaftlicher Tätigkeiten) von den Märkten verwendet werden. Es gibt keine klaren Vorgaben auf EU-, Bundes- oder Landesebene dazu, ob Weiterbildung eine nicht-wirtschaftliche Tätigkeit darstellt und somit von den EU-Beihilfevorschriften ausgenommen ist. Der vorliegende Bericht analysiert die rechtlichen Grundlagen und gibt Empfehlungen an die Landesregierung und öffentliche Hochschuleinrichtungen in Brandenburg dazu, wie sich der Status der wissenschaftlichen Weiterbildung als staatlich geförderte Tätigkeit klären lässt. Darüber hinaus werden Hinweise für die Auslegung und künftige Reform des EU-Beihilferahmens gegeben und Impulse für politisches Handeln auch in anderen deutschen Bundesländern und auf Bundesebene gesetzt.

English

Der Ukrainekrieg wird tiefgreifende Auswirkungen auf die OECD-Länder und die Welt insgesamt haben. Die humanitären Kosten sind bereits gewaltig: Millionen Menschen fliehen aus dem Kriegsgebiet.

Dieser Zwischenausblick stellt eine Aktualisierung des OECD-Wirtschaftsausblicks vom Dezember 2021 dar. Er befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kriegs, der die Erholung der Weltwirtschaft von der Coronapandemie verlangsamen und die Inflation weltweit noch stärker in die Höhe treiben dürfte.

English, Italian, French

Die fehlenden Unternehmer 2019" ist die fünfte Ausgabe einer Reihe von zweijährlichen Jahresberichten, die sich mit damit befassen, wie Politikmaßnahmen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen kann, indem sie Unternehmensgründungen sowie selbstständige Tätigkeiten von Menschen aus benachteiligten oder unterrepräsentierten sozialen Gruppen fördert (z. B. Frauen, Jugendliche, Senioren, Arbeitslose, Einwanderer, Menschen mit Behinderungen). Der vorliegende Bericht bietet Daten und Analysen zu Ausmaß und Umfang von Unternehmertum und selbstständigen Tätigkeiten dieser sozialen Zielgruppen, einschließlich der Selbstständigkeitsquote, der Wachstumserwartungen, der Einschätzung unternehmerischer Fähigkeiten und mehr. Die Ausgabe enthält Fachkapitel, die sich auf zwei politische Fragestellungen konzentrieren: Das Potenzial von Politikmaßnahmen digitales Unternehmertum für Leute aus den unterrepräsentierten und benachteiligten Gruppen zu unterstützen und das Potenzial von Politikmaßnahmen, die Skalierbarkeit von Unternehmen zu fördern, die von unterrepräsentierten und benachteiligten Gruppen gegründet wurden. Jedes Kapitel behandelt die wesentlichen Themen und politischen Herausforderungen und bietet Beispiele für mögliche politische Ansätze und Ratschläge für politische Entscheidungsträger. Anschließend werden in Länderprofilen neue Trends im Unternehmertum der sozialen Zielgruppen sowie wesentliche politische Herausforderungen und jüngste politische Maßnahmen aller 28 EU-Mitgliedstaaten vorgestellt.

French, English
  • 17 Nov 2021
  • OECD
  • Pages: 90

Die Publikationsreihe „Erfolgreiche Integration“ erörtert klar und übersichtsartig zentrale Fragen der Integration von Zugewanderten und ihren Kindern. Jeder Band enthält konkrete Empfehlungen zum jeweiligen Thema, ergänzt durch Beispiele guter Praxis und Vergleiche zwischen den integrationspolitischen Konzepten verschiedener OECD-Länder. Dieser fünfte Band befasst sich mit Sprachkursen für erwachsene Zugewanderte und untersucht, wie dafür gesorgt werden kann, dass diese Kurse wirkungsvoll sind und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lebensumständen Rechnung tragen.

English

Die miteinander verbundenen Herausforderungen unserer Zeit erfordern einen kohärenten und multidimensionalen Ansatz für das Verwaltungs- und Regierungshandeln. Die OECD-Eckpunkte für gutes Verwaltungs- und Regierungshandeln bieten staatlichen Stellen aller Ebenen ein integriertes Diagnose-, Orientierungs- und Benchmarkinginstrument, das auf die Verbesserung der Qualität öffentlicher Governance abzielt ‒ ein Ziel, das für die Staaten gerade bei ihren Bemühungen zur Bewältigung der COVID-19-Krise und zur Vorbereitung einer nachhaltigen und alle gesellschaftlichen Gruppen einbeziehenden Erholung von unmittelbarer strategischer Bedeutung ist. Dieses Eckpunktepapier stützt sich auf einschlägige OECD-Rechtsinstrumente sowie auf Erkenntnisse, die in den letzten zehn Jahren im Rahmen der Public Governance Reviews der OECD und anderer länder- und sektorspezifischer Bewertungen gesammelt wurden. Der erste Teil des Papiers stellt die Bedeutung zentraler Governance-Werte heraus und gibt einen Überblick über die Voraussetzungen guten Verwaltungs- und Regierungshandelns, die staatliche Stellen für erfolgreiche Reformen schaffen können. Der zweite Teil bietet eine Übersicht über Managementtools und Instrumente der Politik, die die Qualität und Wirkung der in den verschiedenen Stadien des Politikzyklus ergriffenen Maßnahmen verbessern können. In jedem Kapitel werden eine Reihe strategischer Fragen gestellt, die die Entscheidungsträger nutzen können, um die institutionellen und entscheidungsrelevanten Fähigkeiten ihrer Regierungs- und Verwaltungsstellen in Schlüsselbereichen der öffentlichen Governance selbst zu bewerten.

French, English
  • 16 Sep 2021
  • OECD
  • Pages: 566

Bildung auf einen Blick – OECD-Indikatoren ist die maßgebliche Quelle für Informationen zum Stand der Bildung weltweit. Die Publikation bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der einzelnen OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 100 Abbildungen und Tabellen in der Veröffentlichung selbst – sowie Links zu wesentlich mehr Daten in der OECD-Bildungsdatenbank – liefern zentrale Informationen zum Output der Bildungseinrichtungen, zu den Auswirkungen des Lernens in den einzelnen Ländern, zu Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungs- verlauf, zu den in Bildung investierten Finanzressourcen sowie zu den Lehrkräften, dem Lernumfeld und der Organisation der Schulen.

Bildung auf einen Blick 2021 legt u. a. einen Schwerpunkt auf das Thema Gerechtigkeit. Es wird untersucht, welchen Einfluss Faktoren wie Geschlecht, sozioökonomischer Status, Geburtsland und regionale Lage auf den Fortschritt durch Bildung und die zugehörigen Lern- und Arbeitsmarktergebnisse nehmen. Ein eigenes Kapitel befasst sich mit dem Unterziel 4.5 von SDG 4 über Bildungsgerechtigkeit, in dem eine Beurteilung vorgenommen wird, an welchem Punkt die OECD- und Partnerländer bei der Bereitstellung eines gleichberechtigten Zugangs zu hochwertiger Bildung in allen Bildungsbereichen stehen. Zwei neue Indikatoren zu den Mechanismen und Formeln für die Zuweisung von öffentlichen Mitteln an Schulen und zur Fluktuationsrate von Lehrkräften runden die diesjährige Ausgabe ab.

English, French

Der Entwicklungsausschuss (DAC) der OECD führt alle fünf bis sechs Jahre Prüfungen der Entwicklungszusammenarbeit seiner Mitglieder durch. Bei diesen Prüfungen wird die Gesamtleistung des jeweils zu prüfenden Mitglieds – Politik, Programme und Systeme – kritisch unter die Lupe genommen. Dazu werden seine Entwicklungsaktivitäten sowie seine Konzepte für fragile Kontexte, Krisen und humanitäre Hilfe einer integrierten, systemweiten Betrachtung unterzogen.

Dieser Prüfbericht zeigt, dass sich Deutschland für eine faire und nachhaltige Globalisierung und eine regelbasierte multilaterale Ordnung einsetzt. 2020 beliefen sich die Leistungen der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland auf 0,73 % des Nationaleinkommens. Deutschland ist dabei, sein Engagement in Afrika neu auszurichten und die Methoden seiner Entwicklungszusammenarbeit zu reformieren. Bei der Analyse und Bewältigung der Spillover-Effekte, die seine Politik auf Entwicklungsländer hat, wäre ein systematischerer Ansatz zu empfehlen. Von Vorteil wären auch eine klarere Vision und stärkere Anstrengungen, um Geschlechtergleichstellung zu fördern, niemanden zurückzulassen und eine Ergebniskultur zu verankern. Deutschlands klarer und umfassender Ansatz im Umgang mit Krisen könnte weiter verbessert werden, wenn kurz- und langfristige Verpflichtungen genauer definiert würden.

Die vorliegende Kurzfassung enthält die Zusammenfassung sowie die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen von OECD Development Co-operation Peer Reviews: Germany 2021.

English
  • 24 May 2021
  • OECD
  • Pages: 244

Das OECD-Handbuch Integrität im öffentlichen Leben gibt staatlichen Stellen, Unternehmen und Zivilgesellschaft konkrete Hilfestellungen zur Umsetzung der gleichnamigen OECD-Empfehlung. Das Handbuch erklärt, was die dreizehn Grundsätze der Empfehlung zu Integrität im öffentlichen Leben in der Praxis bedeuten, und zeigt Herausforderungen auf, die sich bei ihrer Umsetzung stellen. Es gibt Orientierungshilfen für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen staatlichen Stellen und Ebenen. Um in Staat und Gesellschaft eine Kultur der Integrität zu schaffen, bedarf es eines leistungsorientierten Personalmanagements und einer offenen Organisationskultur. Das Handbuch erläutert die zentralen Voraussetzungen hierfür. Zudem klärt es die Rolle, die dem Staat gegenüber Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie den Bürger*innen als Wegweiser und Garant der Werte öffentlicher Integrität zukommt. Darüber hinaus erläutert es, wie der Prozess des Risikomanagements genutzt werden kann, um Integritätsrisiken einzuschätzen und einzudämmen, und wie über das Rechtsdurchsetzungssystem effektiv Rechenschaft für Integritätsverletzungen eingefordert werden kann.

Spanish, English, French

Vergegenwärtigen Sie sich eine Entwicklung der letzten 20 Jahre, die Sie nicht für möglich gehalten hätten. Sei es nun die Pandemie, Smartphones oder etwas anderes – solche Entwicklungen zeigen, dass die Zukunft stets Überraschungen bereithält.

Die Welt unterliegt einem ständigen Wandel. Dabei gibt es immer eine Vielzahl von Zukunftsmöglichkeiten. Sie spiegeln sich in unseren Zukunftsvorstellungen, -hoffnungen und -ängsten wider. Um uns auf die Zukunft vorzubereiten, müssen wir sowohl die wahrscheinlichen Veränderungen als auch unerwartete Entwicklungen in Betracht ziehen.

Dieser Bericht, der auf den wegweisenden Szenarien des OECD-Programms Schooling for Tomorrow aufbaut, stellt vier Szenarien für Schule und Bildung vor und zeigt damit nicht nur einen Weg in die Zukunft auf, sondern mehrere. Mithilfe dieser Szenarien können mögliche Chancen und Herausforderungen im Bildungsbereich ermittelt werden. Wir können sie nutzen, um uns besser vorzubereiten und bereits jetzt geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Ob Eltern, Schüler*innen, Lehrkräfte, Bildungsverantwortliche, Wissenschaftler*innen oder Politikverantwortliche – dieses Buch richtet sich an alle, die über mögliche Zukunftsentwicklungen nachdenken und zu deren Gestaltung beitragen möchten.

English

Dass LGBTI, d. h. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle, ihre Identität ausleben können, ohne diskriminiert oder angegriffen zu werden, ist weltweit ein Anliegen. Diskriminierung von LGBTI ist weiterhin allgegenwärtig und verursacht massive Kosten: Über Mobbing in der Schule verringert sie beispielsweise die Investitionen in die Kompetenzentwicklung. Außerdem reduziert sie die Wirt­schaftsleistung, da dadurch talentierte und qualifizierte Kräfte vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden. Zudem beeinträchtigt sie die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen und damit auch ihre Produktivität. Dieser Bericht bietet einen umfassenden Überblick darüber, inwieweit die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen im OECD-Raum gesetzlich gesichert ist und mit welchen ergänzenden Maßnahmen ihre Rechte und Chancen gestärkt werden können. Dazu umreißt er zunächst den für die Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten wesentlichen Rechtsrahmen in den Bereichen Bürgerrechte, Schutz vor Diskriminierung und Gewalt sowie Gesundheits­versorgung. Anschließend untersucht er, ob die entsprechenden Rechts­vorschriften in den OECD-Ländern in Kraft sind und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Das letzte Kapitel befasst sich schließlich mit allgemeineren Maßnahmen, die die gesetzlichen Bestimmungen zur Sicherung der Rechte und Chancen von LGBTI flankieren sollten.

French, English
  • 18 Dec 2020
  • OECD
  • Pages: 134

Die Corona-Pandemie wirft einen langen Schatten auf die Weltwirtschaft. Die Aussichten sind daher sehr unsicher. Dieser OECD-Wirtschaftsausblick analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und liefert Projektionen zu gesamtwirtschaftlicher Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen.

Die deutschsprachige Kurzausgabe enthält eine Gesamtbeurteilung der Wirtschaftslage, ein Themenpapier zur Insolvenz- und Überschuldungsproblematik im Kontext der Corona-Krise sowie ein Kapitel, in dem die Entwicklungen und Projektionen für einige ausgewählte OECD-Mitgliedsländer und Partnerländer zusammengefasst sind.

English, French
  • 08 Dec 2020
  • OECD
  • Pages: 151

Die deutsche Wirtschaft ist 2020 aufgrund der Corona-Pandemie in eine tiefe Rezession geraten. Durch entschlossenes staatliches Handeln gelang es, die Kapazitäten des Gesundheitssystems zu stärken und zugleich Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen. Im Rahmen der Krisenantwort wurden auch die Investitionen zur Bewältigung der strukturellen Herausforderungen aufgestockt, die sich aus der Energiewende und der digitalen Transformation ergeben. Es muss aber noch mehr getan werden, um den Investitionsstau im Infrastrukturbereich aufzulösen. Die Emissionsbepreisung im Verkehrs- und Wärmesektor wird helfen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Allerdings sind weitere Schritte erforderlich, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Bundesregierung hat bei der Beseitigung einiger zentraler Hindernisse für die Digitalisierung erhebliche Fortschritte erzielt. Sie kann aber noch mehr tun, um die Vorteile der digitalen Transformation voll auszuschöpfen. Technologieverbreitung und Produktivität lassen sich steigern, wenn es gelingt, Engpässe in der Internetversorgung zu beseitigen, Anreize für Investitionen in Wissenskapital zu setzen und die Unternehmensdynamik in der Erholungsphase zu unterstützen. Dazu gilt es, den Bürokratieaufwand zu reduzieren, den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zu beschleunigen. Damit alle in der digitalen Welt erfolgreich sein können, sollte „informatisches Denken“ zudem schon früher gefördert werden. Außerdem sollten mehr Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten werden, um einen effektiven Einsatz digitaler Technologien in den Schulen sicherzustellen.

SCHWERPUNKTTHEMA: DIE VORTEILE DER DIGITALEN TRANSFORMATION VOLL AUSSCHÖPFEN

French, English
  • 21 Oct 2020
  • Joseph E. Stiglitz, Jean-Paul Fitoussi, Martine Durand
  • Pages: 165

Das BIP ist zwar der bekannteste und gebräuchlichste Wirtschaftsindikator, es kann aber nicht über alle relevanten Aspekte der wirtschaftlichen Leistung und des sozialen Fortschritts Auskunft geben. Dieser Band zeigt, dass das BIP als alleiniger Maßstab für die wirtschaftliche Leistung irreführend ist: Es ist der Fokussierung auf diese Kennzahl zuzuschreiben, dass die Politikverantwortlichen die Krise von 2008 nicht kommen sahen und ihre wirtschaftlichen und sozialen Folgen nicht richtig beurteilten. Die Co-Vorsitzenden der der OECD angegliederten Hochrangigen Sachverständigengruppe zur Messung von wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt – Joseph E. Stiglitz, Jean-Paul Fitoussi und Martine Durand – argumentieren, dass wir Indikatoren-Dashboards entwickeln müssen, die abbilden, was wirklich zählt: Wer vom Wachstum profitiert, ob dieses Wachstum ökologisch nachhaltig ist, wie die Menschen ihr Leben empfinden und welche Faktoren für den Erfolg eines Menschen oder eines Landes ausschlaggebend sind. Diese Dashboards werden den Politikverantwortlichen helfen, die richtigen Entscheidungen für die Bevölkerung, das Land und die Welt zu treffen. Die Publikation beleuchtet darüber hinaus auch die Fortschritte, die in den letzten zehn Jahren im Hinblick auf die Erhebung von Daten zu Wohlstand und Lebensqualität und ihre Berücksichtigung bei der Politikgestaltung erzielt wurden. In einem Begleitband – For Good Measure: Advancing Research on Well-being Metrics Beyond GDP – präsentieren einige Mitglieder der Hochrangigen Sachverständigengruppe gemeinsam mit Co-Autoren, bei denen es sich um führende Wirtschaftswissenschaftler, Politikwissenschaftler, Psychologen und Statistiker handelt, ihre neuesten Forschungsergebnisse in ausgewählten Teilbereichen der umfassenden Agenda zur Definition und Messung von Wohlstand.

Polish, English
  • 16 Sep 2020
  • OECD
  • Pages: 19

In dieser Zwischenausgabe werden die Projektionen des OECD-Wirtschaftsausblicks von Juni (Nr. 107) für die G20-Länder aktualisiert.

French, English
  • 08 Sep 2020
  • OECD
  • Pages: 582

Bildung auf einen Blick – OECD-Indikatoren ist die maßgebliche Quelle für Informationen zum Stand der Bildung weltweit. Die Publikation bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der einzelnen OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 100 Abbildungen und Tabellen in der Veröffentlichung selbst – sowie Links zu wesentlich mehr Daten in der OECD-Bildungsdatenbank – liefern zentrale Informationen zum Output der Bildungseinrichtungen, zu den Auswirkungen des Lernens in den einzelnen Ländern, zu Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf, zu den in Bildung investierten Finanzressourcen sowie zu den Lehrkräften, dem Lernumfeld und der Organisation der Schulen.

Bildung auf einen Blick 2020 hat u. a. einen Schwerpunkt auf der beruflichen Ausbildung. Untersucht warden die Teilnahme an beruflicher Bildung in den verschiedenen Bildungsbereichen, die Arbeitsmarktergebnisse und sozialen Auswirkungen für Absolventen beruflicher Ausbildungsgänge sowie die in berufsbildende Bildungseinrichtungen investierten Human- und Finanzressourcen. Zwei neue Indikatoren zu den unterschiedlichen Systemen der beruflichen Bildung weltweit und den Erfolgsraten im Sekundarbereich II runden die Analyse ab. Außerdem gibt es erneut ein separates Kapitel zu SDG 4, dem vierten Ziel für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, in dem auch die Qualität und Teilnahme im Sekundarbereich II untersucht wird.

English, French

Der OECD-Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten in der Bekleidungs- und Schuhwarenindustrie bietet Unternehmen eine Hilfestellung, um die Due-Diligence-Empfehlungen aus den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen in den Lieferketten der Bekleidungs- und Schuhwarenindustrie umzusetzen, damit negative Auswirkungen, die durch ihre Geschäftstätigkeiten und ihre Lieferketten entstehen können, vermieden bzw. abgestellt werden. Der Leitfaden unterstützt die Ziele der OECD-Leitsätze, um sicherzustellen, dass die Geschäftstätigkeit von Unternehmen in der Bekleidungs- und Schuhwarenbranche in Einklang steht mit der staatlichen Politik, die zum Ziel hat, die Vertrauensbasis zwischen den Unternehmen und der jeweiligen Gesellschaft, in der sie tätig sind, zu stärken. Des Weiteren hilft dieser Leitfaden Unternehmen dabei, die Due-Diligence-Empfehlungen, die in den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen enthalten sind, umzusetzen. Der Leitfaden ist abgestimmt mit der Erklärung der ILO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit, den einschlägigen ILO-Übereinkommen und Empfehlungen sowie der Dreigliedrigen Grundsatzerklärung über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik der ILO. Zusammen mit seinen Due-Diligence-Modulen für bestimmte Risikobereiche bietet dieser Leitfaden Unternehmen ein Komplettpaket, damit die Geschäftstätigkeit und der Warenbezug im Bekleidungs- und Schuhwarensektor in verantwortungsvoller Weise erfolgen. Dieser Leitfaden entstand im Rahmen eines Multi-Stakeholder-Verfahrens in enger Zusammenarbeit mit OECD- und Nicht-OECD-Ländern, Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft und wurde begleitet von der Arbeitsgruppe für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Es ist ein praxisbezogenes Papier, das auf kollaborative und konstruktive Ansätze zur Bewältigung komplexer Herausforderungen setzt. Der Leitfaden baut auf detaillierten Berichten der Nationalen Kontaktstellen (NKS) Frankreichs und Italiens über die Umsetzung der OECD-Leitsätze im Textil- und Bekleidungssektor auf und ist eine Reaktion auf Aussagen von NKS im Juni 2013 und 2014 nach dem tragischen Gebäudeeinsturz von Rana Plaza.

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  • 16 Jul 2020
  • OECD
  • Pages: 179

1950 stellte Alan Turing erstmals die Frage, ob Maschinen denken können. Seitdem wurden im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) gewaltige Fortschritte erzielt. Heute verändert KI Gesellschaft und Wirtschaft. KI ermöglicht Produktivitätssteigerungen, kann die Lebensqualität erhöhen und sogar bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Gesundheitskrisen helfen. Mit der weltweiten Einführung von KI-Anwendungen wachsen aber auch die Bedenken, die ihre Nutzung aufwirft, u. a. in Bezug auf menschliche Werte und Fragen wie Fairness, menschliche Entscheidungsfreiheit, Datenschutz, Sicherheit und Haftung. Dieser Bericht soll helfen, ein gemeinsames Verständnis von künstlicher Intelligenz aktuell und für die nahe Zukunft zu entwickeln. Dazu beschreibt er technische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen, geht auf konkrete Anwendungsfälle ein und befasst sich mit grundlegenden Fragen der Politikgestaltung. Zudem soll er für mehr Kohärenz in den Diskussionen sorgen, die in verschiedenen nationalen und internationalen Foren zum Thema künstliche Intelligenz geführt werden.

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