OECD Territorialexamen: Schweiz 2011

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Author(s):
OECD
21 Jan 2011
Pages :
188
ISBN :
9789264096868 (PDF) ; 9789264096011 (print)
DOI :
10.1787/9789264096868-de

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BLURB - GERMAN

Die Regionen in der Schweiz erzielen in vielen Hinsichten gute Ergebnisse. Sie verbuchen ein hohes BIP pro Einwohner, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, und manche Regionen verzeichnen ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum. Auβerdem steht die Schweiz nicht vor Herausforderungen, mit denen viele ähnliche Regionen in der OECD konfrontiert wurden, wie mangelnder Zugang zu Dienstleistungen oder Bevölkerungsrückgang durch Überalterung oder Abwanderung. Nur die Förderung der Arbeitsproduktivität stellt weiterhin ein Problem dar, mit dessen Lösung die Regionalpolitik sich befassen muss.

Zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsleistung wurde 2008, im Anschluss an den OECD-Prüfbericht 2002, die neue Schweizer Regionalpolitik (NRP) eingeführt. Die NRP stellt einen klaren Paradigmenwechsel dar, da sie sich nicht mehr auf den Bau von Infrastrukturen und die Gewährung von Finanzhilfen konzentriert, sondern die Wirtschaftsförderung zur gezielten Mehrwertschöpfung in den Regionen in den Mittelpunkt stellt. Dieser Bericht enthält Empfehlungen, wie das Ergebnis der NRP durch die Ausweitung des Wirkungsbereichs auf das gesamte Land, engere interkantonale Zusammenarbeit und besser koordinierte Sektoralpolitiken optimiert werden kann. Ferner befasst der Bericht sich mit der regionalen Innovationsförderung. In diesem Rahmen wird empfohlen, die Aufgaben der einzelnen Staatsebenen klarer zu definieren, Forschung und Technologietransfer auf Landesebene vom Bund finanzieren zu lassen und die Kantone mit der Innovationsförderung in den Funktionalräumen zu beauftragen.

Der OECD-Prüfbericht Raumentwicklung Schweiz 2011 ist in das breiter gefasste Raumentwicklungsprogramm des OECD Territorial Development Policy Committee eingebettet. Ziel der Prüfberichte ist es, den Behörden der einzelnen Staaten praxisbezogene Ratschläge für die Raumentwicklung zu geben. Zu den bereits geprüften Ländern zählen Chile, Finnland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Korea, Luxemburg, Mexiko, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden und die Schweiz, die Tschechische Republik und Ungarn.     

Leseempfehlung

OECD-Prüfbericht Raumentwicklung Schweiz (2002)

Also available in: English, French
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  • Vorwort
    Am Anfang des neuen Jahrtausends wird die Wirtschaft der Regionen mit einem tiefgreifenden Wandel konfrontiert. Die Globalisierung von Handel und Wirtschaft stellt ihre Fähigkeit, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und ihre Wettbewerbsvorteile zu bewahren, zunehmend auf die Probe. Die Einkommens- und Leistungsunterschiede vertiefen sich tendenziell zwischen und innerhalb von Regionen, und die Wahrung des sozialen Zusammenhalts verursacht immer höhere Kosten. Rasche technologische Änderungen, grössere Märkte und die umfassende Nutzung von Wissen schaffen zwar neue Gelegenheiten für die lokale und regionale Entwicklung, erfordern jedoch von den Unternehmen weitere Investitionen, die Neuorganisation von Belegschaft und Produktion, höhere Kompetenzen und ein verbessertes Umfeld.
  • Abkürzungen und Akronyme
  • Beurteilung und Empfehlungen
    Die Regionen in der Schweiz zeichnen sich durch ein hohes Pro-Kopf- Bruttoinlandsprodukt (BIP), starke Wirtschaftssektoren (gemessen an der Exportleistung) und eine hochqualifizierte Bevölkerung aus, besonders in der Region Genfersee (36.1% in 2006) und in Zürich (37.7%). Zürich zählt besonders viele wissensintensive Arbeitsplätze, und in der Nordwestschweiz beruht die Verarbeitungsindustrie auf Hightech-Verfahren. Die Schweizer Regionen zeichnen sich durch eine hohe Anzahl von Patentanmeldungen aus, insbesondere Kantone wie Basel-Stadt. Ausserdem stehen sie an der Spitze, wenn es um umweltverträgliches Wachstum geht und stützen sich auf grüne Technologien wie Energieeffizienz und Umweltschutz.
  • Die Regionen in der Schweiz
    Dieses Kapitel behandelt die regionalpolitische Gliederung der Schweiz und bewertet die Ergebnisse der einzelnen Schweizer Regionen. Zuerst werden die wirtschaftlichen Eigenschaften und die institutionelle Rolle der Regionen vorgestellt, und deren Stärken und Schwächen im internationalen Vergleich bewertet. Dann werden die Beziehungen zwischen den Regionen beleuchtet und der Bedarf an politischen Ma..nahmen unterstrichen. Schlie..lich werden die wichtigsten Konsequenzen identifiziert, die dann im zweiten und dritten Kapitel weiter analysiert werden.
  • Die Neue Regionalpolitik in der Schweiz
    Die Neue Regionalpolitik (NRP) soll die regionale Wertschöpfung in der Schweiz wirksamer unterstützen. Dieses Kapitel untersucht, wie die NRP zu optimalen Ergebnissen führen kann: i) räumliche Ausweitung der NRP zur Verringerung der wirtschaftlichen Fragmentierung und zur Förderung der Entwicklung mehrere Zentren; ii) stärkere Anreize für interkantonale Zusammenarbeit zur Förderung regionalpolitischer Synergien innerhalb funktionaler Wirtschaftsräume; iii) Verbesserung der Koordination durch Sektoralpolitiken, eventuell durch eine formale Koordination (oder Zusammenführung) der NRP und der Agglomerationspolitik und engerer Zusammenarbeit zwischen der NRP und der Landwirtschaftspolitik; iv) Aufbau strategischer Management- und Evaluationskompetenzen sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene unter Berücksichtigung des schweizerischen Subsidiaritätsprinzips.
  • Regionale Innovationspolitiken in der Schweiz
    Die Neue Regionalpolitik (NRP) soll die Innovation in der gesamten Schweiz fördern. Dieses Kapitel präsentiert eine kritische Analyse der gegenwärtigen Innovationspolitiken des Bundes und der Regionen. Zuerst befasst es sich mit dem Instrumentarium des Bundes und dessen Potenzial, Innovation in den Regionen zu fördern. Dann wird die Innovationsförderung auf Regionsebene bewertet, einschlie..lich der im Rahmen der NRP unterstützten Initiativen. Der Ostschweiz wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Kapitel endet mit der Erörterung der Schwierigkeit, Innovationspolitiken in und für Regionen zu konzipieren, und macht Empfehlungen, wie die Politiken und Instrumentarien des Bundes und der Kantone besser aufeinander abgestimmt werden könnten.
  • Anhang A
  • Anhang B
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