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In allen OECD-Ländern hat die Zahl der
ab 65-Jährigen in den letzten 30 Jahren sowohl absolut als auch in
Prozent der Gesamtbevölkerung drastisch zugenommen. Da sich ältere
Menschen in jedem Land in der Regel auf wenige Gebiete konzentrieren,
wird sich eine kleine Zahl von Regionen mit einer Reihe sozialer und
wirtschaftlicher Herausforderungen und Chancen der Bevölkerungsalterung
auseinandersetzen müssen.
Definition
Als Altenbevölkerung gilt die Zahl der
Einwohner einer gegebenen Region im Alter von 65 Jahren oder darüber.
Unter Bevölkerung ist entweder die Jahresdurchschnittsbevölkerung oder
die Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt des jeweiligen Jahres zu
verstehen. Die Durchschnittsbevölkerung in einem Kalenderjahr wird im
Allgemeinen als arithmetisches Mittel der jeweiligen Bevölkerung am 1.
Januar zweier aufeinanderfolgender Jahre berechnet.
Der Altenquotient entspricht dem
Verhältnis zwischen der Altenbevölkerung und der Bevölkerung im
Erwerbsalter (15-64 Jahre).
Vergleichbarkeit
Wie bei den anderen regionalen
Statistiken auch wird die Vergleichbarkeit der Daten über die
Altenbevölkerung durch Unterschiede bei der Definition des Begriffs
Region und die unterschiedliche Geografie ländlicher und städtischer
Gemeinden (vgl. Bevölkerung nach Regionen) sowohl in als auch zwischen
den Ländern beeinflusst.
Alle hier ausgewiesenen regionalen
Daten beziehen sich auf Mikroregionen, mit Ausnahme Brasiliens, Chinas,
Indiens, der Russischen Föderation und Südafrikas.
Überblick
In den meisten OECD-Ländern
altert die Bevölkerung. Auf Grund der höheren Lebenserwartung
und niedriger Geburtenziffern machte die Altenbevölkerung (die
ab 65-Jährigen) im Jahr 2008 14% der Bevölkerung der OECD-Länder
aus. Der Anteil der Altenbevölkerung ist in den aufstrebenden
Volkswirtschaften (Brasilien, China, Indien und Südafrika) sowie
in Mexiko und der Türkei deutlich niedriger.
Die Altenbevölkerung in den
OECD-Ländern ist im Zeitraum 1995-2008 über 1,5mal rascher
gewachsen als die Gesamtbevölkerung. Die Alterungsquote
innerhalb eines Landes kann sehr unterschiedlich ausfallen, da
ein Anstieg der geografischen Konzentration der Älteren sowohl
auf die Zuwanderung von Älteren als auch auf das Altern im
gewohnten Umfeld zurückzuführen sein kann, da die jüngeren
Generationen die betreffenden Regionen verlassen haben.
Das Verhältnis älterer
Personen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, der sogenannte
Altenquotient, nimmt in den OECD-Ländern kontinuierlich zu. Der
Altenquotient gibt einen Hinweis auf das Verhältnis zwischen der
wirtschaftlich aktiven und der Rentnerbevölkerung. 2008 lag
dieses Verhältnis in den OECD-Ländern bei rd. 22%, wobei
erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen
(34% in Japan gegenüber 9% in Mexiko). Auch innerhalb der Länder
gab es erhebliche regionale Unterschiede. Je höher der regionale
Altenquotient ist, desto größer sind die Herausforderungen, mit
denen die Regionen konfrontiert sind, um Wohlstand zu schaffen
und hinreichende Ressourcen zu erzeugen, um die Bedürfnisse der
älteren Menschen zu erfüllen. Dies kann zu Bedenken hinsichtlich
der finanziellen Selbstversorgungsfähigkeit dieser Regionen im
Hinblick auf die Einnahme von Steuern zur Finanzierung der
entsprechenden Dienstleistungen führen.
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Quelle
Weitere Informationen
Analysen
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OECD (2011),
OECD Regional Outlook 2011, OECD Publishing.
-
Oliveira Martins
J., et
al. (2005), The
Impact of Ageing on Demand, Factor Markets and
Growth, OECD
Economics Department Working Papers, No.
420.
Online-Datenbanken
Websites
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| Indicator in PDF |
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| Altenbevölkerung |
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| Altenbevölkerung in den Regionen |
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| Altenquotient in städtischen und ländlichen Regionen |
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