OECD-Wirtschaftsberichte: Deutschland

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Frequency
Every 18 months
ISSN : 
1999-0278 (en ligne)
ISSN : 
1995-3216 (imprimé)
DOI : 
10.1787/19990278
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In der Reihe der OECD-Wirtschaftsberichte über Deutschland werden die großen Herausforderungen untersucht, die sich dem Land stellen, die kurzfristigen Aussichten beurteilt und spezifische Politikempfehlungen formuliert. Die Sonderkapitel setzen sich eingehender mit bestimmten Themen auseinander. Die Tabellen und Abbildungen enthalten ausführliche statistische Informationen.

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OECD-Wirtschaftsberichte: Deutschland 2016

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05 avr 2016
Pages :
144
ISBN :
9789264254954 (PDF) ;9789264254909(imprimé)
DOI : 
10.1787/eco_surveys-deu-2016-de

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Der OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland 2016 untersucht die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen, Maßnahmen und Aussichten.

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  • Statistische eckdaten für Deutschland, 2014
  • Zusammenfassung

    Die Wirtschaft hat seit der globalen Krise von 2008 eine stetige Erholung verzeichnet, und der Arbeitsmarkt hat sich dank früherer Reformen kräftig entwickelt. Das Wachstum der Arbeitsproduktivität hat nachgelassen und die Produktivität im Dienstleistungssektor ist niedrig. Deutschland weist einen hohen materiellen Lebensstandard sowie eine geringe Einkommensungleichheit auf und schneidet bei den meisten Aspekten der Lebensqualität gut ab. Trotz bedeutender Fortschritte sind nach wie vor Lücken im Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulangebot festzustellen. Die vom Steuersystem ausgehenden Negativanreize für eine Vollzeiterwerbstätigkeit sind auch ein Grund für das niedrige Verdienstniveau der Frauen, die vielfach in Teilzeit arbeiten. In den letzten Jahren haben viele Niedrigeinkommenshaushalte nicht von Wirtschaftswachstum und Investitionstätigkeit profitiert.

  • Gesamtbeurteilung und Empfehlungen

    Das Wirtschaftswachstum ist nach der weltweiten Finanzkrise von 2009 rasch wieder in Fahrt gekommen. Ein wettbewerbsfähiger Industriesektor hat zusammen mit der Euroabwertung für starke Exportergebnisse gesorgt. Unter dem Einfluss der Arbeitsmarktreformen der Vergangenheit ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken und hat inzwischen den niedrigsten Stand innerhalb der Europäischen Union erreicht (Abb. 1, Teil A, B und C). Die Nachfrage der privaten Haushalte ist gestiegen.

  • Fortschritte bei der Strukturreform

    Dieser Anhang gibt einen Überblick über die zentralen Empfehlungen früherer Wirtschaftsberichte und die wichtigsten Maßnahmen, die seit dem im Mai 2014 veröffentlichten OECDWirtschaftsbericht Deutschland diesbezüglich ergriffen wurden.

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    • Die Investitionsergebnisse steigern

      Die Investitionen (ohne Wohnungsbau) sind in den letzten zwanzig Jahren im Verhältnis zum BIP zurückgegangen und sind heute niedriger als in mehreren anderen Hocheinkommensländern des OECD-Raums. Das Wachstum der Unternehmensinvestitionen ist seit Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise schwach. Die öffentlichen Investitionen verharren auf niedrigem Niveau, insbesondere auf kommunaler Ebene. Die Investitionen in Wissenskapital, die eng mit dem langfristigen Produktivitätswachstum zusammenhängen, sind weiterhin gedämpft. Die schwachen Wachstumsaussichten im Euroraum haben sich nachteilig auf die Unternehmensinvestitionen ausgewirkt, und ein zunehmender Anteil von Unternehmen investiert in entfernt liegende dynamischere Märkte. Politikmaßnahmen, die die Stabilität und die Wachstumsaussichten im Euroraum stärken, würden die Attraktivität des Investitionsstandorts Deutschland erhöhen, insbesondere Maßnahmen zur Stärkung des Binnenmarkts und der grenzüberschreitenden Infrastruktur sowie zur Vollendung der Bankenunion. Schritte zur Liberalisierung der Regulierung des Dienstleistungssektors, insbesondere der wissensintensiven freien Berufe, würden die Investitionstätigkeit und die Produktivität steigern. Politikmaßnahmen, die Anreize für die Reallokation von Ressourcen setzen, würden die Investitionen in Wissenskapital ebenfalls erhöhen. Strukturschwache Gemeinden investieren relativ wenig, und es gibt Spielraum, die Kosten der öffentlichen Investitionsprojekte zu senken. Ein besserer Einsatz von E-Governance und eine stärker ergebnisorientierte Budgetierung könnten die Effizienz und Effektivität der öffentlichen Investitionen verbessern.

    • Steigerung der Lebensqualität in Deutschlands alternder Gesellschaft

      Die Bevölkerungsalterung setzt in Deutschland früher ein als in den meisten anderen OECDVolkswirtschaften und wird deutlich ausfallen. Sie könnte einen erheblichen Rückgang der Beschäftigung zur Folge haben, der das Pro-Kopf-BIP belasten würde, und sie wird die Nachfrage nach öffentlichen Gesundheitsleistungen erhöhen. Deutschland hat bereits weitreichende Reformen umgesetzt, um die Auswirkungen der Alterung auf das Pro-Kopf-Einkommen, die Lebensqualität und die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen zu mindern. Dennoch bedarf es fortgesetzter Anstrengungen, um älteren Arbeitskräften dabei zu helfen, ihre Work-Life-Balance zu verbessern und ihre Arbeitszeit mit ihrer Arbeitsfähigkeit und ihrem Erwerbswunsch in Einklang zu bringen. Stress am Arbeitsplatz und ungesunde Lebensgewohnheiten tragen des Weiteren dazu bei, dass der Einzelne seinen Gesundheitszustand selbst schlecht einschätzt, und verringern die Arbeitsfähigkeit und -bereitschaft in höherem Alter. Es besteht Spielraum für eine stärkere Förderung des lebenslangen Lernens. Da die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung weniger großzügig ausfallen werden, muss der Beitrag privater Altersvorsorgepläne erhöht werden, um ein ausreichendes Rentenniveau sicherzustellen.

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