PISA

ISSN :
1996-3793 (online)
ISSN :
1990-8547 (print)
DOI :
10.1787/19963793
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A series of reports on the OECD’s Programme for International Student Assessment’s (PISA) periodic testing program on student performance. The reports generally compare student (15 year olds) academic performance across countries, or discuss the methodology used to gather the data.

Also available in: English, French
 
PISA 2009 Ergebnisse

PISA 2009 Ergebnisse

Was macht eine Schule erfolgreich? Lernumfeld und schulische Organisation in PISA (Band 4) You do not have access to this content

German
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Author(s):
OECD
Publication Date :
16 Feb 2011
Pages :
285
ISBN :
9789264095410 (PDF)
DOI :
10.1787/9789264095410-de

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Sind die Schülerinnen und Schüler gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet? Können sie analysieren, logisch denken und ihre Ideen effektiv kommunizieren? Haben sie Interessen entwickelt, die sie ihr ganzes Leben hindurch als produktive Mitglieder von Wirtschaft und Gesellschaft weiterverfolgen können? Die Internationale Schulleistungsstudie der OECD (PISA) sucht durch die umfassendste und weitreichendste internationale Erhebung der Kenntnisse und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern Antworten auf diese Fragen zu liefern. Die Gruppe der an PISA teilnehmenden Länder und Partnerländer macht insgesamt nahezu 90% der Weltwirtschaft aus.

PISA 2009 Ergebnisse stellt die Erkenntnisse vor, die bei der jüngsten PISA-Erhebung gewonnen wurden. Schwerpunkt war diesmal wieder die Lesekompetenz, evaluiert wurden aber auch die Schülerleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften.

· Band I, Was Schülerinnen und Schüler wissen und können: Schülerleistungen in Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften, vergleicht die Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler in den verschiedenen Ländern.

· Band II, Potenziale nutzen und Chancengerechtigkeit sichern: Sozialer Hintergrund und Schülerleistungen, befasst sich mit der Frage, wie gut es den Bildungssystemen gelingt, den Effekt des sozioökonomischen Hintergrunds und des Migrationsstatus auf die Schüler- und Schulleistungen einzudämmen.

· Band III, Learning to Learn: Student Engagement, Strategies and Practices (nur in Englisch verfügbar), setzt sich mit der Motivation, dem Leseengagement und dem Einsatz effektiver Lernstrategien bei 15-Jährigen auseinander.

· Band IV, Was macht eine Schule erfolgreich? Lernumfeld und schulische Organisation in PISA, untersucht, wie sich die personellen, finanziellen und materiellen Ressourcen sowie die Politik und Praxis der Schulen auf die Lernergebnisse der Schüler auswirken.

· Band V, Lernfortschritte im globalen Wettbewerb: Veränderungen bei den Schülerleistungen seit 2000, befasst sich mit der Frage, welche Fortschritte die Länder bei der Anhebung des Leistungsniveaus und der Verbesserung der Chancengerechtigkeit in der Bildung erzielt haben.

· Band VI, Students On Line: Reading and Using Digital Information (nur in Englisch verfügbar), untersucht, wie gut die Schülerinnen und Schüler Informationstechnologien für Lernzwecke nutzen können.

PISA 2009 markiert den Beginn des zweiten Erhebungszyklus, in dessen Rahmen 2012 schwerpunktmäßig die Mathematikleistungen und 2015 die Leistungen in Naturwissenschaften untersucht werden sollen.

Die Internationale Schulleistungsstudie der OECD (PISA)

PISA richtet das Augenmerk auf die Fähigkeit der Jugendlichen, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen einzusetzen. Diese Orientierung spiegelt eine Veränderung in den Zielen der Lehrpläne wider, in denen es zunehmend darum geht, wie die Schülerinnen und Schüler ihr Schulwissen konkret nutzen können, und nicht mehr nur um die Fähigkeit zur Wiedergabe des Gelernten. Zu den Besonderheiten von PISA gehören:

· Politikorientierung: Daten über die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler werden mit Informationen über deren Hintergrundmerkmale und über wichtige Faktoren, die ihr Lernen innerhalb und außerhalb der Schule beeinflussen, verknüpft, um Unterschiede bei den Leistungsstrukturen hervorzuheben und zu untersuchen, wodurch sich Schüler, Schulen und Bildungssysteme, die hohe Leistungen erbringen, auszeichnen.

· Innovatives Konzept der Grundbildung: Dabei geht es um die Kapazität der Schülerinnen und Schüler, Kenntnisse und Fertigkeiten in wichtigen Fächern zur Definition, Interpretation und Lösung von Problemen in einer Vielzahl von Situationen zu nutzen, sowie ihre Fähigkeit, zu analysieren, logisch zu denken und effektiv zu kommunizieren.

· Relevanz für das lebenslange Lernen: Bei PISA werden nicht nur die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Schulfächern erfasst, sondern auch Informationen über ihre Lernmotivation, Selbsteinschätzung und Lernstrategien erhoben.

· Regelmäßigkeit: Die Länder haben die Möglichkeit, ihre Fortschritte bei der Verwirklichung entscheidender Lernziele im Zeitverlauf zu beobachten.

· Große geografische Reichweite und kooperativer Charakter: An PISA 2009 nahmen alle 34 OECD-Mitgliedstaaten sowie 41 Partnerländer und -volkswirtschaften teil.

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  • Click to Access:  Vorwort

    Eines der obersten Ziele politischer Entscheidungsträger besteht darin, die Bürger in die Lage zu versetzen, die Vorteile einer globalisierten Weltwirtschaft zu nutzen. Daher richten sie ihr Augenmerk auf die Verbesserung der Bildungspolitik, um die Qualität der Leistungserbringung, eine gerechtere Verteilung der Bildungschancen und stärkere Anreize für eine größere Effizienz der Schulen zu gewährleisten.

  • Click to Access:  Zusammenfassung

    Da das Lernen größtenteils in der Schule erfolgt, hat was in der Schule geschieht, direkten Einfluss auf das Lernen. Und was in der Schule geschieht, wird wiederum durch die auf den höheren Verwaltungsebenen der Bildungssysteme der Länder getroffenen Entscheidungen in Bezug auf Ressourcen, Politiken und Praktiken beeinflusst.

  • Click to Access:  Einführung in PISA

    Sind die Schülerinnen und Schüler gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet? Können sie analysieren, logisch denken und ihre Ideen effektiv kommunizieren? Haben sie Interessen entwickelt, die sie ihr ganzes Leben hindurch als produktive Mitglieder von Wirtschaft und Gesellschaft weiterverfolgen können? Die Internationale Schulleistungsstudie der OECD (PISA) sucht durch ihre im Dreijahresturnus durchgeführten Erhebungen der Kenntnisse und Fähigkeiten 15-jähriger Schülerinnen und Schüler aus OECD-Ländern und Partnerländern/-volkswirtschaften in wichtigen Grundbildungsbereichen Antworten auf diese Fragen zu liefern. Die an PISA teilnehmenden Länder vereinen fast 90% der Weltwirtschaft auf sich.

  • Click to Access:  Hinweise für den Leser
  • Click to Access:  Gemeinsamkeiten leistungsstarker Schulsysteme

    Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Ressourcen für das Bildungswesen bzw. den bildungspolitischen Maßnahmen und Praktiken und der Lesekompetenz? Und in welchem Zusammenhang stehen diese Faktoren mit dem sozioökonomischen Hintergrund der einzelnen Länder, der einzelnen Schulen und der einzelnen Schülerinnen und Schüler? Dieses Kapitel enthält eine Zusammenfassung ausgewählter Merkmale, die „erfolgreichen" Schulsystemen, definiert durch vergleichsweise leistungsstarke Schülerinnen und Schüler und eine größere Ausgewogenheit der Lernerträge, gemein sind, weil dort der sozioökonomische Hintergrund nur einen moderaten Einfluss auf die Schülerleistungen hat.

  • Click to Access:  Einfluss von Ressourcen, Politiken und Praktiken auf die Schülerleistungen

    Anhand einer eingehenden Betrachtung ausgewählter Organisationsmerkmale der Schulen und Schulsysteme geht es in diesem Kapitel im Einzelnen um den Einfluss der Ressourcen, Politiken und Praktiken auf die Schülerleistungen und darum, inwieweit positive Beziehungen auf Schulebene sich in positiven Beziehungen innerhalb des Bildungssystems niederschlagen. In diesem Kapitel wird auch der Einfluss des schulischen Umfelds auf die Lernerträge erörtert.

  • Click to Access:  Wie die Schule organisiert ist

    Dieses Kapitel enthält detaillierte Beschreibungen und eingehende Analysen ausgewählter organisatorischer Merkmale der Schulen und Systeme, die Einfluss auf die Schülerleistungen haben. Dazu zählen die Modalitäten der Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf Klassenstufen, Schulen und Bildungsgänge, die Schulautonomie der Wettbewerb unter den Schulen, die Modalitäten des Einsatzes von Schülerbeurteilungen auf der Ebene der Schulen und Schulsysteme sowie die in Bildung investierten Ressourcen.

  • Click to Access:  Das Lernumfeld

    Schülerinnen und Schüler lernen besser in disziplinierten Klassen und mit der Unterstützung engagierter Lehrkräfte und Eltern. Auf der Basis der Angaben von Schülerinnen und Schülern, Schulleitungen und im Fall einiger Länder auch von Eltern, werden in diesem Kapitel sechs wichtige Aspekte des Lernumfelds beschrieben und analysiert: das Lernen beeinflussendes Lehrer- und Schülerverhalten, Schuldisziplin, Lehrer-Schüler-Beziehungen, die Art und Weise, wie Lehrkräfte das Leseengagement der Schülerinnen und Schüler fördern, das Engagement der Eltern in der Schule und ihre Erwartungen gegenüber der Schule sowie die Führungsrolle der Schulleitung.

  • Click to Access:  Politikimplikationen

    Viele Länder bekunden ein starkes Engagement für Kinder und Bildung. Dieses Engagement wird jedoch auf die Probe gestellt, wenn es mit anderen Zielen in Konkurrenz tritt. Wie entlohnen die Länder z.B. ihre Lehrkräfte im Vergleich zu dem, was sie anderen Arbeitskräften mit gleichem Qualifikationsniveau zahlen? Welches Gewicht haben Bildungsabschlüsse gegenüber anderen Qualifikationen bei der Auswahl von Bewerbern für eine Stelle? Würden Sie es wünschen, dass Ihr Kind Lehrerin bzw. Lehrer wird? Wie viel Aufmerksamkeit richten die Medien auf Schulen und Schulbildung? Und was wird letztlich als wichtiger betrachtet: der Erfolg eines Landes bei Sportwettkämpfen oder sein Platz auf einer Rangliste schulischer Leistungen? Ermutigen Eltern ihre Kinder eher dazu, länger und mehr zu lernen, oder ist es ihnen lieber, dass sie mehr Zeit mit ihren Freunden bzw. mit Gemeinschafts- oder sportlichen Aktivitäten verbringen?

  • Click to Access:  Literaturverzeichnis
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