OECD-Studien zur Berufsbildung: Lernen für die Arbeitswelt

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Author(s):
OECD
Publication Date :
14 Sep 2010
Pages :
218
ISBN :
9789264087842 (PDF) ; 9789264087835 (print)
DOI :
10.1787/9789264087842-de

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Ein hohes Niveau arbeitsplatzrelevanter Kompetenzen wird für die OECD-Länder als entscheidendes Mittel zur Stützung des Wirtschaftswachstums betrachtet. Die Berufsbildungssysteme sind nunmehr Gegenstand eingehender Analysen, um herauszufinden, ob sie in der Lage sind, die erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln. Lernen für die Arbeitswelt ist eine OECD-Studie zur Berufsbildung, die den Ländern dabei helfen soll, die Anpassungsfähigkeit ihrer Berufsbildungssysteme im Blick auf die Arbeitsmarkterfordernisse zu verbessern. Sie wird die Faktengrundlage erweitern, einen Katalog von Politikoptionen ermitteln und Instrumente für die Bewertung der Politikinitiativen im Bereich der Berufsbildung entwickeln.

Die OECD führt in folgenden Ländern Prüfungen der Berufsbildungspolitik durch: Australien, Belgien (Flandern), Deutschland, Irland, Korea, Mexiko, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich (England und Wales), Vereinigte Staaten (South Carolina und Texas). Ein erster Bericht über Chile und ein Kurzbericht über die Volksrepublik China wurden ebenfalls erstellt.

Der Ausgangsbericht Lernen für die Arbeitswelt ist auf der Website der OECD abrufbar unter: www.oecd.org/edu/learningforjobs.

Also available in: English, French, Spanish, Korean

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    Vorwort
    Nach einer schweren Rezession muss ein wichtiges Ziel der OECDLänder und ihrer Bildungssysteme darin bestehen, jungen Menschen dabei zu helfen, ihren Weg ins Erwerbsleben zu finden. Die Berufsbildung für junge Menschen kann bei der Bewältigung dieser Herausforderung eine bedeutende Rolle spielen, doch besteht, wie in diesem Bericht erläutert wird, in vielen Ländern diesbezüglich Reformbedarf.
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    Lernen für die Arbeitswelt
    Die berufliche Bildung kann eine zentrale Rolle im Hinblick auf die Vorbereitung junger Menschen für das Arbeitsleben, die Weiterentwicklung der Kompetenzen Erwachsener und die Deckung des Arbeitsmarktbedarfs spielen. Trotz dieser wichtigen Rolle wurde die berufliche Bildung in der politischen Debatte vernachlässigt und häufig durch die wachsende Bedeutung in den Schatten gestellt, die der Allgemeinbildung und der Funktion der Schulen bei der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler für die Hochschulbildung beigemessen wird. Zudem genoss die berufliche Bildung bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie in der Öffentlichkeit insgesamt oftmals nur geringes Ansehen. Daher ist die vergleichende Politikanalyse in diesem Bereich nicht entwickelt, und es stehen nur in sehr begrenztem Umfang Daten zur Verfügung, wobei es vor allem an belastbaren Daten für Ländervergleiche mangelt.
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    Die Herausforderung der Berufsbildung
    Die Länder messen dem lange vernachlässigten Thema der Berufsbildung inzwischen wesentlich mehr Gewicht bei, da sie deren wirtschaftliche Rolle sowie die Notwendigkeit erkannt haben, den aufkommenden Spannungen in den Berufsbildungssystemen zu begegnen. Das gestiegene Interesse an der Berufsbildung führte zur Initiierung der hier vorgestellten OECD-Politikanalyse, die Berichte über die Berufsbildungssysteme von 16 Ländern umfasst. Obwohl viele berufliche Kompetenzen am Arbeitsplatz erworben werden können, sind die Unternehmen häufig nicht bereit, in Ausbildungsmaßnahmen zu investieren. Aus diesen und anderen Gründen ist es in vielen Fällen sinnvoll, Jugendlichen durch Berufsbildung einen reibungslosen Übergang ins Erwerbsleben zu ermöglichen. Der vorliegende Bericht bezieht sich in erster Linie auf die berufliche Erstausbildung, d.h. auf Programme, die hauptsächlich für Jugendliche vorgesehen sind. Sein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Berufsbildungssysteme besser auf die Arbeitsmarkterfordernisse abgestimmt werden können.
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    Dem Arbeitsmarktbedarf gerecht werden
    In diesem Kapitel wird untersucht, wie der Mix der Berufsbildungsangebote festgelegt wird – im Hinblick auf die Anzahl der in verschiedenen Bereichen ausgebildeten Personen sowie, innerhalb der jeweiligen Bereiche, in Bezug auf den Mix der zu vermittelnden allgemeinen und berufsspezifischen Kompetenzen. Drei Hauptfaktoren werden zur Festlegung des Angebotsmix verwendet – die Schülerpräferenzen, der Arbeitgeberbedarf und die Angebotskapazitäten. Es wird angeführt, dass das richtige Gleichgewicht zwischen diesen Faktoren von Fragen wie der Finanzierungsquelle für die Ausbildung und dem Alter der Lernenden abhängt. Die verschiedenen Möglichkeiten zur Bestimmung der Bedürfnisse der Arbeitgeber werden erläutert und die praktischen Schwierigkeiten der Prognostizierung des künftigen Qualifikationsbedarfs erörtert. Die Absolventen von Berufsbildungsprogrammen benötigen berufsspezifische Kompetenzen neben den allgemeinen übertragbaren Kompetenzen, die ihnen als ein Gerüst für ihr weiteres Arbeitsleben dienen werden, darunter auch die Fähigkeit, sich rasch verändernden Arbeitsanforderungen anzupassen. Rechen-, Lese- und Rechtschreibkompetenzen werden in einem modernen Arbeitsumfeld immer wichtiger, und die Berufsbildungssysteme müssen ihnen genügend Gewicht geben.
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    Bildungs- und Berufsberatung
    Eine Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Berufsbildungsprogramme den Arbeitsmarktanforderungen gerecht werden, besteht darin, Berufsbildungsteilnehmern gute Beratung anzubieten. Je vielfältiger sich die Berufslaufbahnen entwickeln, umso wichtiger und zugleich schwieriger wird die Berufswahl und damit auch die Berufsberatung. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, bedarf es eines kohärenten Berufsbilds des Berufsberaters, das eine gute Kenntnis der Arbeitsmärkte und eine Trennung des Aufgabenbereichs von dem der psychologischen Beratung voraussetzt. Für die Berufsberatung müssen ausreichende Ressourcen bereitstehen, und an wichtigen Entscheidungspunkten für die berufliche Laufbahn sollte nach Möglichkeit eine proaktive Einzelberatung gewährleistet sein. Berufsberatungskräfte müssen unabhängig sein, damit ihre Objektivität nicht in Frage gestellt ist, und sie müssen auf ein breites Spektrum an Informationen und Internetressourcen zurückgreifen können. Starke Beziehungen zwischen den Schulen und den in der Gegend ansässigen Arbeitgebern sind ein sehr wichtiges Instrument, um junge Menschen in die Arbeitswelt einzuführen. Berufsberatungsinitiativen müssen zudem sorgsam evaluiert werden.
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    Leistungsfähige Lehrkräfte und Ausbilder
    Wie beim allgemeinbildenden Unterricht auch, ist die Qualität der Lehrkräfte und Ausbilder in berufsbildenden Programmen für effektives Lernen von entscheidender Bedeutung. In diesem Kapitel wird die Auffassung vertreten, dass die Länder angesichts des Personalmangels kreative Maßnahmen benötigen, um die Einstellung von Lehrkräften und Ausbildern in der Berufsbildung zu fördern und sicherzustellen, dass diese über einschlägige und aktuelle betriebliche Kompetenzen verfügen. Hierfür müssen die Einstellung von praxiserfahrenen Kräften aus den Betrieben in Berufsbildungseinrichtungen sowie die nebenberufliche Tätigkeit von Ausbildern, die hauptberuflich in einem Betrieb tätig sind, gefördert werden, um in den Berufsbildungseinrichtungen das Verständnis für Betriebsabläufe zu verbessern. Die Betreuer der Auszubildenden in den Betrieben benötigen eine einschlägige Qualifikation, um insbesondere ihrer pädagogischen Rolle gerecht zu werden. Austauschmöglichkeiten sowie Partnerschaften zwischen Berufsbildungseinrichtungen und Betrieben sollten gefördert werden.
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    Lernen am Arbeitsplatz
    Es gibt vielerlei Arten des Lernens am Arbeitsplatz, von kurzen Phasen, in denen Schülerinnen und Schüler Arbeitssituationen beobachten, bis hin zu einer vollständigen Berufsausbildung. Wie in diesem Kapitel dargelegt wird, bietet der Arbeitsplatz als Lernumfeld unbestreitbare Vorzüge: Er ist ein guter Ort, um anhand moderner Betriebsmittel fachliche Qualifikationen (hard skills) und durch die Zusammenarbeit mit anderen Personen in realen Situationen zugleich auch soziale Kompetenzen (soft skills) zu erwerben; er verbessert den Übergang von der Schule ins Erwerbsleben, weil er dem Arbeitgeber und seinen potenziellen Beschäftigten Gelegenheit gibt, einander kennenzulernen, und er gibt den Auszubildenden die Möglichkeit, einen nützlichen Arbeitsbeitrag zu leisten. Wenn ein Arbeitgeber eine Ausbildung am Arbeitsplatz anbietet, ist dies zudem ein wichtiges Signal dafür, dass Bedarf an der betreffenden Art von Qualifikation besteht. Lernen am Arbeitsplatz erfordert aber auch ein Engagement von Seiten der Lernenden und der Arbeitgeber. Dies bedeutet, dass einerseits angemessene Anreize für den Arbeitgeber vorhanden sein müssen, damit er Ausbildungsplätze anbietet, und andererseits ein wirksames Instrumentarium gegeben sein muss, um die Qualität der vom Arbeitgeber gebotenen Ausbildung sicherzustellen. Die Länder suchen die Ausbildung am Arbeitsplatz durch eine Vielzahl verschiedenartiger finanzieller Anreize zu fördern, darunter Direkthilfen, spezielle Steuererleichterungen und Systeme, um die ausbildungsbedingten Kosten auf eine ganze Gruppe von Unternehmen umlegen zu können.
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    Instrumente zur Unterstützung des Systems
    Berufsbildungssysteme existieren nicht isoliert; ihre Wirksamkeit hängt vielmehr von ihren Verknüpfungen mit dem Arbeitsmarkt ab. Dies bedeutet, dass zwei Arten unterstützender Elemente gewährleistet sein müssen. Notwendig sind erstens Instrumente, mit denen wichtige Akteure in die Berufsbildung einbezogen werden können, insbesondere um den Arbeitgebern die Möglichkeit zu geben, darzulegen, über welche Kompetenzen ihre Mitarbeiter verfügen müssen, und mit anderen Akteuren darüber zu verhandeln, wie diese Kompetenzen gesichert werden können, sowie um zu gewährleisten, dass die Inhalte der Berufsbildung – d.h. der an den Berufsschulen gelehrte Stoff und die am Arbeitsplatz vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten wie auch die Konzeption der einschlägigen Prüfungen – für den Arbeitsmarkt relevant sind. Zweitens sind Informationen erforderlich, mit Hilfe derer der Nutzen berufsbildender Programme identifiziert, anerkannt und analysiert werden kann. Bei diesen Informationsinstrumenten kann es sich um Qualifikationsrahmen, Beurteilungssysteme sowie Datenerhebungen und Forschungsarbeiten handeln. Bessere Informationen könnten durch Umfragen unter Absolventen von Berufsbildungsprogrammen gewonnen werden oder durch die Aufstellung von Langzeitdatenreihen, in denen Verwaltungsdaten zur Berufsbildung mit späteren Erfahrungen, einschließlich Berufserfahrungen, verknüpft werden. Zugleich müssen aber auch die erforderlichen Kapazitäten zur Interpretation und Nutzung dieser Daten in nationalen Einrichtungen zur Berufsbildungsforschung vorhanden sein.
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    Anhang A
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    Anhang B
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