OECD-Wirtschaftsausblick, Ausgabe 2017/1
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OECD-Wirtschaftsausblick, Ausgabe 2017/1

Im OECD-Wirtschaftsausblick analysiert die OECD zweimal jährlich die wichtigsten wirtschaftlichen Trends und die Aussichten für die kommenden zwei Jahre. Der Wirtschaftsausblick liefert einen in sich stimmigen Satz von Projektionen zu gesamtwirtschaftlicher Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen.

Diese Analysen und Projektionen erstrecken sich auf alle OECD-Mitgliedsländer sowie ausgewählte Nichtmitgliedsländer. Die vorliegende Ausgabe enthält eine allgemeine Beurteilung der Wirtschaftslage, ein Sonderkapitel darüber wie Handel für alle von Nutzen sein kann, ein Kapitel mit Zusammenfassungen und entsprechenden Projektionen der Entwicklung in den einzelnen Ländern sowie einen umfassenden Statistischen Anhang.
 

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Gesamtbeurteilung der Wirtschaftslage You do not have access to this content

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Author(s):
OECD

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Nachdem die Erholung mehrere Jahre nur langsam voranschritt – 2016 wurde die niedrigste Wachstumsrate der Weltwirtschaft seit 2009 verzeichnet –, sind nun erste Zeichen einer Beschleunigung zu erkennen. Das Wachstum von Handel und Industrieproduktion zog von einem sehr niedrigen Niveau aus an, wozu ein kräftiges Wachstum der Binnennachfrage in Asien und Europa beitrug, und der private Sektor schöpfte wieder mehr Vertrauen. Die politische Unsicherheit bleibt jedoch hoch, das Vertrauen in die Regierungen ist geschwächt, das Lohnwachstum ist immer noch verhalten, die Ungleichheit dauert an, und auf den Finanzmärkten bestehen nach wie vor Ungleichgewichte und Risiken. Vor diesem Hintergrund wird unter dem Einfluss einer steigenden Handels- und Investitionsintensität und einer sich verbessernden Lage in mehreren großen Rohstoffförderländern für dieses Jahr mit einer leichten Belebung des globalen BIP-Wachstums auf 3½% gerechnet. Für 2018 wird nur ein kleiner Anstieg des globalen BIP-Wachstums auf 3,6% erwartet. Angesichts geringer zusätzlicher Spannungen an den Arbeits- und Produktmärkten wird die Inflation in den großen Volkswirtschaften voraussichtlich gedämpft bleiben, sofern die Rohstoffpreise nicht weiter anziehen.

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