Die OECD in Zahlen und Fakten

German
Frequency
Annual
ISSN: 
2307-3764 (online)
ISSN: 
1999-1010 (print)
http://dx.doi.org/10.1787/23073764
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Dieses umfassende, dynamische statistische Jahrbuch der OECD enthält ein breites Spektrum wichtiger Statistiken für die Mitgliedsländer sowie einiger großer Nichtmitgliedsländer. Jeder Indikator wird in einem erklärenden Text mit Definition, Erläuterung der langfristigen Trends und Hinweisen auf weitere Informationen vorgestellt. Ergänzt wird dies durch eine Tabelle, in der seine Entwicklung über einen signifikanten Zeitraum für alle betrachteten Länder dargestellt ist, sowie eine Abbildung, die die Kernaussagen der Daten verdeutlicht. Unter jeder Tabelle befindet sich ein Link, der den Leser zu den entsprechenden Daten im Excel-Format führt.

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2015-2016

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2015-2016

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Author(s):
OECD
21 July 2016
Pages:
228
ISBN:
9789264256606 (PDF) ; 9789264258617 (HTML) ;9789264256590(print)
http://dx.doi.org/10.1787/factbook-2015-de

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2015-2016 ist eine umfassende und dynamische statistische Publikation der OECD mit nahezu 100 Indikatoren zu einem breiten Spektrum von Themen, u.a. Wirtschaft, Bildung, Energie, Verkehr, Umwelt, Entwicklung, Gesundheit, Industrie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Bevölkerung, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Handel und Investitionen, Steuern, öffentliche Ausgaben sowie Forschung und Entwicklung. Die diesjährige Ausgabe beinhaltet neue Indikatoren zu einer Reihe von regionalen Messgrößen, darunter das BIP nach städtischen Ballungsgebieten.
Enthalten sind Daten für alle OECD-Länder, ergänzt durch den jeweiligen OECD-Gesamtwert, den Euroraum und die Europäische Union sowie – falls verfügbar – Daten für Brasilien, China, Indien, Indonesien, die Russische Föderation und Südafrika.
Für jeden Indikator ist eine Doppelseite vorgesehen. Auf der linken Seite befindet sich in Textform eine kurze Einführung, gefolgt von einer detaillierten Definition des Indikators, Anmerkungen zur Vergleichbarkeit der Daten, einer Beurteilung der langfristigen Trends für den jeweiligen Indikator sowie einer Liste mit Verweisen auf weitere Informationen über den Indikator. Die rechte Seite enthält eine Tabelle und eine Abbildung, die die Kernaussagen der Daten auf einen Blick erkennen lässt. Jeder Indikator ist mit StatLinks versehen, über die die entsprechenden Daten heruntergeladen werden können.
Die OECD in Zahlen und Fakten 2015-2016 ist ein wichtiges Referenzinstrument für Leser, die sich mit Wirtschafts- und Politikfragen befassen.
 

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Bevölkerung und Migration

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    • Gesamtbevölkerung

      Die Bevölkerungszahl und das Bevölkerungswachstum eines Landes bieten wichtige Kontextinformationen für die Interpretation anderer wirtschaftlicher und sozialer Ergebnisse.

    • Geburtenziffern

      Zusammen mit den Sterberaten und der Migration sind die Geburtenziffern ein entscheidender Bestimmungsfaktor des Bevölkerungswachstums, in dem sich sowohl die Ursachen als auch die Folgen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen ausdrücken.

    • Bevölkerung nach Regionen

      Die Bevölkerung ist innerhalb der Länder regional ungleichmäßig verteilt. Unterschiedliche klimatische und ökologische Bedingungen wirken der Ansiedlung von Menschen in bestimmten Gebieten entgegen und begünstigen die Konzentration der Bevölkerung in städtischen Ballungszentren. Dieses Muster wird durch die größeren wirtschaftlichen Chancen und das breitere Angebot an Dienstleistungen – Faktoren, die sich aus der Urbanisierung selbst ergeben – noch verstärkt.

    • Altenbevölkerung nach Regionen

      In allen OECD-Ländern hat die Zahl der ab 65-Jährigen in den letzten Jahrzehnten sowohl absolut als auch in Prozent der Gesamtbevölkerung drastisch zugenommen. Ältere Menschen leben in den einzelnen Ländern in der Regel konzentriert in bestimmten Gebieten, was bedeutet, dass sich eine kleine Zahl von Regionen mit einer Reihe spezifischer sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bevölkerungsalterung konfrontiert sieht.

    • Zugewanderte und ausländische Bevölkerung

      Auf Grund aufeinanderfolgender Wellen von Migrationsströmen aus verschiedenen Herkunftsländern variiert der Anteil bzw. die Zusammensetzung der Zuwandererpopulation und der ausländischen Bevölkerung von einem Land zum anderen. Die Definition dieser Bevölkerungsgruppen ist von entscheidender Bedeutung, um internationale Vergleiche anzustellen.

    • Migrationstrends

      Die dauerhafte Zuwanderung ist nach dem Einreisezweck aufgeschlüsselt, der ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für die Arbeitsmarktergebnisse der Zuwanderer ist. Erfasst sind die regulierten Wanderungsbewegungen von Ausländern sowie die Zuwanderung im Rahmen von Freizügigkeitsregelungen.

    • Migration und Beschäftigung

      Veränderungen des Umfangs der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter betreffen die im Ausland geborene stärker als die im Inland geborene Bevölkerung, für die solche Veränderungen von einem Jahr zum nächsten kaum feststellbar sind. Dies ist insbesondere auf den Effekt der Nettozuwanderung zurückzuführen. In den meisten OECD-Ländern sind die Beschäftigungsquoten unter Zuwanderern niedriger als unter im Inland Geborenen. Die Situation stellt sich indes nuancierter dar, wenn die Beschäftigungsquoten nach Bildungsniveau aufgeschlüsselt werden.

    • Migration und Arbeitslosigkeit

      In den traditionellen Zuwanderungsländern Europas sind die zugewanderten Arbeitskräfte stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die im Inland Geborenen. Dagegen ist die Arbeitslosenquote in einigen Einwanderungsländern (Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten) sowie in Ungarn weniger stark vom Geburtsland abhängig. Manche Gruppen, wie junge Zuwanderer, Frauen und ältere Zuwanderer, haben größere Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Produktion

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    • Höhe des BIP

      Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die Standardmessgröße des Werts der von einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum hergestellten Endprodukte und Dienstleistungen abzüglich des Werts der Importe. Das BIP ist zwar der wichtigste Indikator zur Erfassung der wirtschaftlichen Tätigkeit, sollte jedoch nicht als alles umfassende Messgröße für das Wohlergehen einer Gesellschaft angesehen werden, da es verschiedene Aspekte des materiellen Lebensstandards der Bevölkerung unberücksichtigt lässt, ganz zu schweigen von anderen Aspekten, die die Lebensqualität der Menschen beeinflussen.

    • Entwicklung des BIP

      Veränderungen der Größe von Volkswirtschaften werden in der Regel anhand von Veränderungen des BIP-Volumens (oft als reales BIP bezeichnet) gemessen. „Real" bedeutet, dass inflationsbedingte Veränderungen des BIP herausgerechnet werden. Dadurch erhält man eine Messgröße für die Veränderung des Produktionsvolumens einer Volkswirtschaft.

    • BIP nach städtischen Ballungsgebieten

      Städtische Ballungsgebiete sind der wichtigste Wachstumsmotor. Ein besseres Verständnis, wie Städte funktionieren, bietet eine einmalige Gelegenheit, um Lösungen für die Probleme zu finden, denen sich einzelne Städte gegenübersehen.

    • Investitionsquoten

      Investitionen, genauer gesagt Bruttoanlageinvestitionen, sind ein wichtiger Bestimmungsfaktor des zukünftigen Wirtschaftswachstums und eine entscheidende Variable in ökonomischen Analysen, wie z.B. Analysen der Nachfrage und der Produktivität.

    • Arbeitsproduktivitätsniveaus

      Die Produktivität ist eine Messgröße der Effizienz, mit der verfügbare Ressourcen im Produktionsprozess eingesetzt werden. Die Arbeitsproduktivität ist zusammen mit dem Einsatz der Arbeitsressourcen einer der Hauptbestimmungsfaktoren des Lebensstandards.

    • Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Die Wertschöpfung drückt den Beitrag der Faktoren Arbeit und Kapital zur Produktion aus. Die Summe der Wertschöpfung in der Volkswirtschaft entspricht dem BIP. Somit ist also die Wertschöpfung auch eine Messgröße der Produktion und wird häufig in der Produktivitäts- und Strukturanalyse verwendet.

    • Reale Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Analog zur nominalen Wertschöpfung ergibt sich die reale Wertschöpfung aus der Differenz zwischen der realen Produktion und den realen Vorleistungen; dieser Ansatz wird „doppelte Deflationierung" genannt.

    • Kleine und mittlere Unternehmen

      Kleine Unternehmen, und insbesondere Neugründungen in spezialisierten Sektoren, können sehr dynamisch und innovativ sein. Einige besonders leistungsstarke Firmen können einen wichtigen Beitrag zu Arbeitsplatzschaffung und Wirtschaftswachstum leisten. Obgleich die meisten kleinen Unternehmen einzeln betrachtet einen geringen wirtschaftlichen Einfluss haben, leisten sie zusammengenommen einen großen wirtschaftlichen und sozialen Beitrag.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Einkommen und Vermögen der privaten Haushalte

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    • Pro-Kopf-Nationaleinkommen

      Wenn das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt auch der gebräuchlichste Indikator zum Vergleich des Nationaleinkommensniveaus ist, ziehen viele Analysten doch zwei andere Mess-größen vor, nämlich das Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen (BNE) und das Pro-Kopf-Nettonationaleinkommen (NNE). -Während sich das BIP auf das durch Produktionsaktivitäten im Wirtschaftsgebiet des Landes erwirtschaftete Einkommen bezieht, misst das BNE das von den Gebietsansässigen eines Landes generierte Einkommen, wobei es unerheblich ist, ob es im Inland oder im Ausland erzielt wurde. Das NNE ist die Summe der Salden der über alle Sektoren hinweg addierten Nettoprimäreinkommen.

    • Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

      Das verfügbare Einkommen steht vom Konzept her dem des Einkommens, wie es allgemein in der Volkswirtschaftslehre verstanden wird, näher als das Nationaleinkommen oder das BIP. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene unterscheidet es sich vom Nationaleinkommen insofern, als bei ihm zusätzliche Einkommenskomponenten berücksichtigt sind, in erster Linie laufende Transfers, wie z.B. Rücküberweisungen im Ausland lebender Arbeitskräfte. Dass es für Länder, wo diese zusätzlichen Komponenten eine bedeutende Einkommensquelle darstellen, wichtig ist, bei der Politikformulierung auf das verfügbare Einkommen Bezug zu nehmen, liegt auf der Hand. Ein weiterer großer Unterschied zwischen dem Nationaleinkommen und dem verfügbaren Einkommen erklärt sich aus dem Umstand, dass letzteres lediglich den Teil des Nationaleinkommens betrifft, der den privaten Haushalten zugerechnet wird. Das verfügbare Einkommen kann als der Höchstbetrag betrachtet werden, den ein Haushalt für den Konsum von Waren und Dienstleistungen ausgeben kann, ohne seine finanziellen und nichtfinanziellen Vermögenswerte reduzieren oder seine Verschuldung erhöhen zu müssen.

    • Ersparnis der privaten Haushalte

      Die Ersparnis der privaten Haushalte ist die wichtigste inländische Geldquelle zur Finanzierung der Anlageinvestitionen, von denen bedeutende Impulse auf das langfristige Wirtschaftswachstum ausgehen. Die Sparquoten der privaten Haushalte unterscheiden sich zwischen den Ländern ganz erheblich, was durch institutionelle, demografische und sozioökonomische Besonderheiten begründet ist. Die Altersstruktur der Bevölkerung und die von den Regierungen getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf die Altersrenten haben beispielsweise Auswirkungen auf den Umfang der Ersparnisbildung der Bevölkerung (ältere Menschen neigen dazu, ihr Geldvermögen während des Ruhestands zu Lasten der Ersparnis abzubauen). Ebenso können Kreditangebot und Kreditkosten sowie die Einstellung zur Verschuldung die vom Einzelnen getroffenen Ausgaben- und Sparentscheidungen beeinflussen.

    • Einkommensungleichheit

      Einkommensdisparitäten sind eine der offensichtlichsten Ausdrucksformen von Unterschieden im Lebensstandard innerhalb eines Landes. In vielen OECD-Ländern spiegeln Einkommensungleichheiten die Entwicklungen am Arbeitsmarkt sowie im Steuer- und Transfersystem wider.

    • Armutsquoten und Armutslücken

      Die Vermeidung wirtschaftlicher Härten ist eines der Hauptziele der Sozialpolitik. Da die Definition dessen, was als „annehmbarer Lebensstandard" zu betrachten ist, zwischen den Ländern und im Zeitverlauf variiert, existiert auch keine gemeinsam vereinbarte Messgröße der „absoluten" Armut in den OECD-Ländern. Ein Ausgangspunkt für die Messung der Armut ist daher die Betrachtung der „relativen" Armut, eine Messgröße, deren Höhe jedes Jahr im Verhältnis zum typischen Einkommen des jeweiligen Landes ermittelt wird.

    • Geldvermögen der privaten Haushalte

      Neben dem Einkommen ist das Vermögen eine andere wichtige Messgröße der wirtschaftlichen Ressourcen der privaten Haushalte. Die privaten Haushalte besitzen sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Vermögenswerte. Die Struktur des Geld- bzw. Finanzvermögens hat insofern Einfluss auf die finanziellen Risiken der privaten Haushalte, als verschiedene Wertpapierarten einen unterschiedlichen Risikograd aufweisen.

    • Verschuldung der privaten Haushalte

      Die Haushaltsverschuldungsquote misst die Verschuldung der privaten Haushalte im Verhältnis zu ihrem Einkommen, d.h. ihre Ausgaben- und Sparkapazität. Hohe Verschuldungsquoten werden häufig als ein Zeichen finanzieller Schwäche gewertet, allerdings sollten bei einer solchen Beurteilung auch Vermögenswerte (z.B. Wohnimmobilien) berücksichtigt werden. Ein hoher Schuldenstand erhöht in der Regel die Finanzierungskosten des Schuldners, verschlechtert die Finanzposition und kann den Zugang zu Neufinanzierung begrenzen.

    • Nichtfinanzielle Vermögenswerte der privaten Haushalte

      Bei den nichtfinanziellen Vermögenswerten der privaten Haushalte handelt es sich um Vermögensgüter von Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die dem Haushaltssektor zugerechnet werden, sowie um das Wohneigentum privater Haushalte, wobei letzteres den mit Abstand größten Teil der nichtfinanziellen Vermögenswerte der privaten Haushalte darstellt. Diese Vermögenswerte sind ein wichtiger Teil des Gesamtvermögens und können eine bedeutende zusätzliche Einnahmequelle sein – sei es durch ihre Veräußerung oder Refinanzierung oder z.B. in Form von Einkünften aus der Vermietung von Wohneigentum. Schätzungen der von den privaten Haushalten gehaltenen nichtfinanziellen Vermögenswerte spielen bei Wirtschaftsanalysen, wie z.B. Studien über Vermögenspreisblasen und Analysen des Lebensstandards, ebenfalls eine wichtige Rolle.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Globalisierung

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    • Anteil des internationalen Handels am BIP

      In der zunehmend globalisierten Welt von heute sind Ausfuhren und Einfuhren Schlüsselaggregate für die Analyse der Wirtschaftslage eines Landes. Wann immer sich die Wirtschaftstätigkeit in einem Land verlangsamt oder beschleunigt, kann sich das durch Handelsbeziehungen auf alle anderen Volkswirtschaften auswirken.

    • Internationaler Warenhandel

      In den meisten Ländern hat der internationale Warenhandel langfristig gesehen stetig expandiert. In den Jahren seit der Wirtschaftskrise stagnierte das Handelswachstum jedoch, was Zweifel an der Rolle des internationalen Handels als Wachstumstreiber aufkommen lässt und die Frage aufwirft, ob die Verlangsamung strukturell oder prozyklisch ist.

    • Internationaler Handel mit Dienstleistungen

      Der internationale Dienstleistungshandel gewinnt sowohl innerhalb des OECD-Raums als auch in der übrigen Welt zunehmend an Bedeutung. Auf die traditionellen Dienstleistungen – Verkehrsleistungen, Versicherungsleistungen für den Warenhandel sowie Fremdenverkehrsleistungen – entfällt etwa die Hälfte des internationalen Dienstleistungshandels; der Handel mit neueren Kategorien von Dienstleistungen, insbesondere solchen, die über das Internet abgewickelt werden können, expandiert jedoch rasch.

    • Handel auf Wertschöpfungsbasis

      Bei den Daten zum Handel auf Wertschöpfungsbasis handelt es sich um – nach Ländern und Branchen aufgeschlüsselte – statistische Schätzungen des Ursprungs des Mehrwerts, der bei der Produktion von Waren und Dienstleistungen für den Export (und den Import) geschaffen wird. Mit diesen Daten wird der Tatsache Rechnung getragen, dass expandierende globale Wertschöpfungsketten zur Folge haben, dass die Exporte eines Landes zunehmend auf Vorleistungsimporten und somit auf der Wertschöpfung durch Unternehmen in Ländern beruhen, die in der Wertschöpfungskette vorgelagert sind. Die starke Expansion der Wertschöpfungsketten führt zu Mehrfacherfassungen des Handels mit Vorleistungen, die die Ergebnisse handelspolitischer Analysen verzerren können.

    • Handel auf Wertschöpfungsbasis: Rolle der Vorleistungen und der Dienstleistungen

      Die Daten zum Handel auf Wertschöpfungsbasis machen deutlich, welche Rolle Vorleistungsimporte in vielen Volkswirtschaften in der Produktion von Waren und Dienstleistungen für den Export spielen. Sie zeigen, dass die Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten entscheidend davon abhängig ist, dass der Zugang zu optimalen Vorleistungen – seien sie im Inland produziert oder aus dem Ausland importiert – -gesichert ist, und dass Einfuhrzölle die Wettbewerbsfähigkeit der nachgelagerten Exportunternehmen beeinträchtigen -können. Die Daten verdeutlichen auch, dass vorgelagerte Dienstleistungen einen bedeutenden Beitrag zur Produktion von Waren für den Export leisten und dass es folglich wichtig ist, sicherzustellen, dass die Produzenten Zugang zu optimalen Dienstleistungen haben (entweder im Inland produziert oder importiert).

    • Ausländische Direktinvestitionen

      Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind ein Schlüsselelement der internationalen wirtschaftlichen Integration. Durch ADI entstehen direkte, stabile und dauerhafte Beziehungen zwischen Volkswirtschaften. ADI fördern den Transfer von Technologie und Know-how zwischen den Ländern und ermöglichen es der Wirtschaft des Ziellands, ihre Produkte in größerem Umfang auf den internationalen Märkten abzusetzen. ADI sind für viele globale Wertschöpfungsketten von entscheidender Bedeutung, weil sie es den Unternehmen ermöglichen, die Produktion länderübergreifend zu verbinden und zu organisieren. ADI stellen zudem eine zusätzliche Finanzierungsquelle für Investitionen dar und können in einem geeigneten politischen Umfeld ein wichtiges Instrument für die Entwicklung darstellen.

    • Bestände an ausländischen Direktinvestitionen

      Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind ein Schlüsselelement der internationalen wirtschaftlichen Integration. Durch ADI entstehen direkte, stabile und dauerhafte Beziehungen zwischen Volkswirtschaften. ADI fördern den Transfer von Technologie und Know-how zwischen den Ländern und ermöglichen es der Wirtschaft des Ziellands, ihre Produkte in größerem Umfang auf den internationalen Märkten abzusetzen. ADI sind für viele globale Wertschöpfungsketten von entscheidender Bedeutung, weil sie es den Unternehmen ermöglichen, die Produktion länderübergreifend zu verbinden und zu organisieren.

    • Index des Restriktionsgrads der ADI-Regulierung

      Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind ein Schlüsselelement der internationalen wirtschaftlichen Integration. Durch ADI entstehen direkte, stabile und dauerhafte Beziehungen zwischen Volkswirtschaften. ADI fördern den Transfer von Technologie und Know-how zwischen den Ländern und ermöglichen es der Wirtschaft des Ziellands, ihre Produkte in größerem Umfang auf den internationalen Märkten abzusetzen. ADI stellen zudem eine zusätzliche Finanzierungsquelle für Investitionen dar und können in einem geeigneten politischen Umfeld ein wichtiges Instrument für die Entwicklung darstellen.

    • Zahlungsbilanz

      Beim Saldo der Leistungsbilanz handelt es sich um die Differenz zwischen den laufenden Einnahmen aus dem Ausland und den laufenden Zahlungen an das Ausland. Ist dieser Saldo positiv, kann das Land den Überschuss zur Tilgung seiner Auslandsschulden, zum Erwerb ausländischer Vermögenswerte oder für Ausleihungen an andere Länder verwenden. Ist der Saldo negativ, muss das Defizit über Kreditaufnahme im Ausland oder Veräußerung zuvor erworbener ausländischer Vermögenswerte finanziert werden.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Preise

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    • Inflation (VPI)

      Verbraucherpreisindizes werden seit langem in den amtlichen Statistiken verwendet. Sie liefern eine Messgröße für die Erosion des Lebensstandards durch die Preisinflation und sind wahrscheinlich eine der bekanntesten in den Medien und der breiten Öffentlichkeit verwendeten wirtschaftsstatistischen Größen.

    • Erzeugerpreisindizes

      Zur Messung der Inflation in einer Volkswirtschaft kann eine Vielzahl von Preisindizes herangezogen werden. Hierzu zählen Verbraucherpreisindizes (VPI), Preisindizes für spezifische Waren und/oder Dienstleistungen, BIP-Deflatoren und Erzeugerpreisindizes (EPI). Während die VPI dazu dienen, die Veränderungen zu messen, die sich im Lauf der Zeit bei den durchschnittlichen Einzelhandelspreisen für einen festen Korb von Waren und Dienstleistungen ergeben, der als repräsentativ für die Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte gilt, sollen die EPI die durchschnittlichen Bewegungen der Preise erfassen, die die Erzeuger verschiedener Güter praktizieren. Die EPI werden häufig als Frühindikatoren für Preisentwicklungen in der Gesamtwirtschaft angesehen, darunter auch für Preisveränderungen bei Konsumgütern und verbraucherorientierten Dienstleistungen.

    • Langfristige Zinssätze

      Die langfristigen Zinssätze sind einer der Bestimmungsfaktoren der Unternehmensinvestitionen. Niedrige langfristige Zinssätze fördern Investitionen in neue Ausrüstungen, und Investitionen sind wiederum eine der wichtigsten Quellen des Wirtschaftswachstums.

    • Umrechnungssätze

      Um das reale BIP eines gegebenen Landes über mehrere Jahre zu vergleichen, müssen durch Preisveränderungen bedingte Fluktuationen ausgeklammert werden. Ebenso ist es für einen Vergleich der realen BIP-Werte einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt notwendig, alle Unterschiede zwischen den BIP-Werten der verschiedenen Länder auszuschalten, die auf Differenzen im Preisniveau zurückgehen. Preisindizes werden verwendet, um die Effekte von Preisveränderungen in einem bestimmten Land im Zeitverlauf zu beseitigen; Kaufkraftparitäten (KKP) werden eingesetzt, um die Effekte der unterschiedlichen Preisniveaus innerhalb einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt zu eliminieren.

    • Reale effektive Wechselkurse

      Die effektiven Wechselkurse sind eine summarische Messgröße der Veränderungen der Wechselkurse der Währung eines Landes gegenüber den Währungen seiner Handelspartner. Sie geben Aufschluss über die preisliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes in einer weiten Interpretation; die preisliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist ein wichtiger Bestimmungsfaktor dafür, wie erfolgreich verschiedene Länder bei der Steigerung der Exporte und Produktivität, der Förderung der Innovation und der Anhebung des Lebensstandards sind.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Energie und Verkehr

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    • Energieangebot

      Um den Beitrag der einzelnen Energieträger zur Gesamtwirtschaft sowie ihre jeweiligen durch die Umwandlung der Energieträger bedingten Wechselwirkungen vergleichen zu können, sind grundlegende Angebots- und Nachfragedaten für alle Energieträger erforderlich.

    • Energieintensität

      Eine weit verbreitete Methode zur Messung und zum Vergleich der Energieintensität verschiedener Länder sowie zur Untersuchung ihrer Veränderungen im Zeitverlauf besteht darin, das Verhältnis Energieeinsatz/BIP zu betrachten. Die Energieintensität wird manchmal auch als Hilfsvariable der Energieeffizienz verwendet. Dies kann jedoch irreführend sein, da die Energieintensität von zahlreichen Faktoren abhängt, die über die Energieeffizienz hinausgehen, namentlich Klima, Produktionsstruktur, Outsourcing der Produktion energieintensiver Branchen usw.

    • Stromerzeugung

      Im Umfang der Stromerzeugung eines Landes und in deren Aufschlüsselung nach Energieträgern spiegeln sich die Ausstattung des Landes mit natürlichen Ressourcen, seine Energieimporte, seine Politik im Bereich der Versorgungssicherheit, die Einwohnerzahl, die Elektrifizierungsrate sowie der Entwicklungsstand und das Wachstum der Volkswirtschaft wider.

    • Kernenergie

      Der Einsatz der Kernenergie ist in den 1970er und 1980er Jahren stark angestiegen, in den letzten zwanzig Jahren wurde jedoch nur eine geringe Anzahl neuer Kernkraftwerke in Betrieb genommen. Die Bedeutung der Kernenergie im Hinblick auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und die Erhöhung der Diversifizierung der Energieträger und der Versorgungssicherheit wurde in den letzten Jahren zunehmend anerkannt, was dazu führte, dass in mehreren Ländern wieder Interesse am Bau neuer Kernkraftwerke aufkam. Der Unfall in dem japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, der sich im März 2011 im Anschluss an ein starkes Erdbeben und einen Tsunami ereignete, veranlasste einige Länder jedoch dazu, ihr Kernenergieprogramm zu überdenken. Belgien, Deutschland und die Schweiz beschlossen, den Ausstieg aus der Kernenergie zu beschleunigen, während in anderen Ländern die Kernkraftwerke einer Sicherheitsprüfung unterzogen wurden, was den Ausbau der Kernenergie verzögerte. Angesichts des erfolgreichen Abschlusses dieser Sicherheitsprüfungen beschloss kein weiteres Land mehr, aus der Kernenergie auszusteigen, die Ausbaupläne wurden wieder aufgenommen, und die globalen Kernenergiekapazitäten dürften dementsprechend in den nächsten Jahren wieder ansteigen.

    • Erneuerbare Energien

      Immer mehr Regierungen werden sich in ihrer Energiepolitik der Bedeutung bewusst, die der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und der Bekämpfung des Klimawandels zukommt. Der gestiegene Energieverbrauch hat dazu beigetragen, dass sich die Emissionen von Treibhausgasen und deren Konzentration in der Erdatmosphäre erhöht haben. Eine Möglichkeit der Minderung von Treibhausgasemissionen und der Diversifizierung der Energieversorgung besteht darin, Energie aus fossilen Brennstoffen durch Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen.

    • Ölförderung

      Der Nahe Osten und Nordafrika verfügen über außergewöhnlich reiche Energievorkommen, vereinte diese Region doch Ende 2014 etwa 67% der weltweit nachgewiesenen konventionellen Ölreserven auf sich. Gemessen an diesen Reserven ist die Ölförderung derzeit relativ gering, und ihre weitere Erschließung wird für die Deckung des weltweiten Energiebedarfs in den nächsten Jahrzehnten von entscheidender Bedeutung sein. Auch unkonventionelle Ölquellen (z.B. Ölschiefer und -sande, Kohle- und Biomasseverflüssigung sowie bei der chemischen Verarbeitung von Erdgas anfallende Flüssigprodukte) werden bei der Deckung des weltweiten Bedarfs voraussichtlich eine immer wichtigere Rolle spielen.

    • Ölpreise

      Der Preis von Rohöl, aus dem Mineralölerzeugnisse wie Benzin hergestellt werden, wird über die üblichen Angebots- und Nachfrageschwankungen hinaus durch eine Reihe anderer Faktoren bestimmt, die insbesondere mit geopolitischen Fragen zusammenhängen. Einige der kostengünstigsten Vorkommen befinden sich in politisch sensiblen Weltregionen. Darüber hinaus kann der technische Fortschritt die Rohölpreise erheblich beeinflussen, z.B. indem er dafür sorgt, dass neue Ölfelder mit Gewinn ausgebaut oder Ersatzenergiequellen wie Biokraftstoffe erschlossen werden können. Der Verkehrssektor, der erheblichen Einfluss auf die Weltölnachfrage hat, ist jedoch nach wie vor stark von Mineralölerzeugnissen abhängig. Die Ölnachfrage und folglich die Ölpreise hängen daher eng mit den Konjunkturzyklen zusammen.

    • Güterverkehr

      Die Nachfrage nach Daten über den Verkehrssektor steigt an, da diese Daten benötigt werden, um die Auswirkungen des Sektors auf Volkswirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu beurteilen. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics (4. Ausgabe) enthält einheitliche Definitionen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Weltverkehrsforums (ITF) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.

    • Personenverkehr

      Einige Studien lassen zwar darauf schließen, dass der Personenverkehr mit dem Auto in einigen entwickelten Ländern die Sättigung erreicht hat, die Nachfrage nach Personenmobilität steigt weltweit jedoch weiter an. Die Entwicklung nachhaltiger Personenverkehrssysteme erfordert gute und umfassende Daten über die Personenmobilität. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics (4. Ausgabe) enthält einheitliche Definitionen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Weltverkehrsforums (ITF) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.

    • Verkehrstote

      Die Zahl der Kraftfahrzeuge in den Mitgliedsländern des Weltverkehrsforums ist hoch, und alle Regierungen messen der Reduzierung der Verkehrsunfälle große Bedeutung bei. Diese Aufgabe wird angesichts des steigenden Mobilitätsbedarfs schwieriger.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Arbeitsmarkt

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    • Beschäftigungsquoten

      Die Beschäftigungsquoten spiegeln den Grad der Nutzung zur Verfügung stehender Arbeitskräfteressourcen wider. Auf kurze Sicht reagieren diese Quoten auf den Konjunkturzyklus, längerfristig betrachtet werden sie jedoch in erheblichem Maße durch die staatliche Politik im Bereich der Tertiärbildung sowie durch Maßnahmen zur Erleichterung der Beschäftigung von Frauen und benachteiligten Gruppen beeinflusst.

    • Beschäftigungsquoten nach Altersgruppen

      Die einzelnen Arbeitsmärkte unterscheiden sich in Bezug darauf, wie die Beschäftigungsmöglichkeiten auf verschiedene Altersgruppen verteilt sind. Die Beschäftigungsquoten für Personen unterschiedlichen Alters werden in erheblichem Maße durch die staatliche Politik im Hinblick auf Tertiärbildung, Renten und Rentenalter beeinflusst.

    • Teilzeiterwerbstätigkeit

      Möglichkeiten zur Teilzeiterwerbstätigkeit sind besonders wichtig für Personen, die aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten möchten, wie z.B. Eltern (häufig Frauen) mit kleinen Kindern und Personen, die ältere Angehörige pflegen. Tatsächlich zeigen jüngste Erhebungen in einer großen Zahl von OECD-Ländern, dass die meisten Personen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, dies aus freien Stücken tun. Das lässt vermuten, dass Länder mit geringer Teilzeiterwerbstätigkeit eine höhere Beschäftigung durch Maßnahmen fördern könnten, die für ein größeres Angebot an Teilzeitstellen -sorgen.

    • Selbstständige Erwerbstätigkeit

      Eine selbstständige Beschäftigung kann eine Überlebensstrategie für Personen sein, die keine anderen Erwerbsmöglichkeiten haben, sie kann aber auch ein Zeichen von Unternehmergeist und Unabhängigkeitsstreben sein. Die Selbstständigenquoten spiegeln diese unterschiedlichen Motive wider.

    • Beschäftigung nach Regionen

      Regionale Unterschiede in der Wirtschaftsleistung erklären sich z.T. aus dem Grad, in dem es den einzelnen Regionen gelingt, die ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitskräfteressourcen zu nutzen und vor allem die Beschäftigungschancen von unterrepräsentierten Gruppen zu verbessern.

    • Arbeitszeiten

      Die Verkürzung der Arbeitszeiten ist eine der Möglichkeiten, über die die Bevölkerung an den Vorteilen des Produktivitätswachstums teilhaben kann. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist auch einer der Kanäle, über die die Arbeitsmarktanpassung während des Konjunkturzyklus erfolgt. Die Regierungen einiger OECD-Länder haben in den vergangenen Jahren zudem Maßnahmen ergriffen, die es Eltern erleichtern, Berufs- und Familienleben miteinander zu vereinbaren, und z.T. führten diese Maßnahmen zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten.

    • Arbeitslosenquoten

      Die Arbeitslosenquote ist ein Maß des Kapazitätsüberhangs am Arbeitsmarkt und ein wichtiger Indikator des wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens. Aus einer Aufschlüsselung der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht ist ersichtlich, wie sich die Situation der Frauen im Vergleich zu der der Männer darstellt.

    • Langzeitarbeitslosigkeit

      Die Langzeitarbeitslosigkeit stellt für die Betroffenen und die politisch Verantwortlichen ein besonderes Problem dar. Abgesehen von den psychischen und materiellen Belastungen für die Arbeitslosen selbst und ihre Familien sind hohe Langzeitarbeitslosenquoten ein Indiz für eine ineffiziente Funktionsweise der Arbeitsmärkte.

    • Arbeitslosigkeit nach Regionen

      Die Arbeitslosenquote ist ein wichtiger Indikator des wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens. Eine Aufschlüsselung der Arbeitslosigkeit nach Regionen zeigt, dass sich hinter großen Unterschieden im Ländervergleich noch größere Unterschiede innerhalb der einzelnen Länder verbergen.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Umwelt und Wissenschaft

    • Mark Click to Access
    • Süßwasserentnahme

      Die Süßwasserressourcen sind von großer ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung. Ihre Verteilung zwischen und in den Ländern variiert stark. Stammt ein erheblicher Teil der Wasserressourcen eines Landes aus grenzüberschreitenden Flüssen, kann dies zu Spannungen zwischen den betreffenden Ländern führen. In ariden Regionen können die Süßwasserressourcen bisweilen so begrenzt sein, dass der Wasserbedarf nur in einer Weise gedeckt werden kann, die nicht mehr nachhaltig ist. Die Süßwasserentnahme, insbesondere für öffentliche Wasserversorgung, Bewässerung, industrielle Verfahren und Kühlung von Kraftwerken, stellt eine große Belastung für die Wasserressourcen dar und hat erhebliche Konsequenzen für deren Quantität und Qualität. Die größten Probleme hängen mit der Übernutzung und der ineffizienten Nutzung von Wasser sowie mit deren ökologischen und sozioökonomischen Folgen zusammen.

    • Siedlungsabfälle

      Die Menge der in einem Land erzeugten Siedlungsabfälle steht in Zusammenhang mit dem Urbanisierungsgrad, der Art und Struktur des Verbrauchs, dem Einkommen der privaten Haushalte und den Lebensgewohnheiten. Wenngleich Siedlungsabfälle in jedem Land nur einen Teil der erzeugten Gesamtabfälle ausmachen, entfällt auf ihre Entsorgung und Behandlung häufig mehr als ein Drittel der öffentlichen Budgets für die Verringerung und Vermeidung von Umweltbelastungen.

    • Kohlendioxidemissionen

      Kohlendioxid (CO2) macht den größten Teil der anthropogenen Treibhausgasemissionen aus. Der zunehmende Ausstoß anthropogener Treibhausgase in die Atmosphäre stört die Strahlungsbilanz der Erde (d.h. die Bilanz der Sonnenenergie, die die Erde absorbiert und wieder in den Weltraum abstrahlt). Dies führt zu einer Erhöhung der Temperatur an der Erdoberfläche und hat damit zusammenhängende weltweite Auswirkungen auf Klima, Meeresspiegel und Landwirtschaft.

    • Schwefel- und Stickstoffemissionen

      Luftschadstoffe aus der Energieumwandlung und dem Energieverbrauch, aber auch aus industriellen Verfahren, sind die Hauptfaktoren für die regionale und lokale Luftverschmutzung und lassen Besorgnis über ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Ökosysteme aufkommen.

    • Treibhausgasemissionen

      Anthropogene Treibhausgasemissionen (THG) stören die Strahlungsenergiebilanz der Erdatmosphäre. Sie verstärken den natürlichen Treibhauseffekt, was zu Temperaturveränderungen und anderen Folgen für das Erdklima führt.

    • Regionale Luftqualität

      Die Außenluftverschmutzung hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. Feinstaub (bzw. PM2,5, mit einem Durchmesser von höchstens 2,5 Mikrometern), eine in der Luft präsente Mischung von Sulfaten, Nitraten, Ammoniak, Natriumchlorid, Kohlenstoff, Mineralstaub und Wasser, kann Ursache von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. Todesfällen infolge von Lungenkrebs, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sein.

    • FuE-Ausgaben

      Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) sind ein Schlüsselindikator für die Innovationsanstrengungen der Länder. Forschung und Entwicklung umfassen auf systematischer Basis durchgeführte kreative Arbeiten mit dem Ziel, den Bestand an Wissen (einschließlich über den Menschen, die Kultur und die Gesellschaft) zu erhöhen und dieses Wissen zur Entwicklung neuer Anwendungen zu nutzen.

    • Forscher

      In den OECD-Ländern entfällt durchschnittlich die Hälfte der FuE-Ausgaben auf Lohnkosten. Auf Forscher entfallen im OECD-Durchschnitt rd. 60% des gesamten FuE-Personals.

    • Patente

      Auf Patenten basierende Indikatoren liefern eine Messgröße für den FuE-Output eines Landes, d.h. seine Erfindungen. Die für die Patentzählung verwendete Methodik kann jedoch die Ergebnisse beeinflussen, da auf Grund verschiedener Einschränkungen (wie z.B. die unzureichende internationale Vergleichbarkeit) und erheblicher Unterschiede im Hinblick auf den Wert der einzelnen Patente der Aussagekraft einfacher Zählungen der bei einem nationalen Patentamt angemeldeten Patente Grenzen gesetzt sind. Um diese Hindernisse auszuräumen, hat die OECD Triade-Patentfamilien entwickelt, um alle wichtigen Erfindungen zu erfassen und internationale Vergleiche zu ermöglichen.

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    • Schülerleistungen im internationalen Vergleich

      Wie gut gelingt es den Bildungssystemen, jungen Menschen ein solides Fundament an Kenntnissen und Fähigkeiten zu vermitteln, mit dem sie für das Leben und für die Fortsetzung des Lernprozesses über die Schule hinaus gerüstet sind? Die Internationale Schulleistungsstudie der OECD (PISA) evaluiert die Kenntnisse und Fertigkeiten, die Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren, d.h. gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit, besitzen. Die PISA-Erhebung 2012 erstreckt sich auf die Bereiche Mathematik, Lesekompetenz, Naturwissenschaften und Problemlösen. PISA 2012 umfasste darüber hinaus zum ersten Mal eine Beurteilung der finanziellen Allgemeinbildung junger Menschen sowie einen fakultativen computergestützten Test in Mathematik.

    • Schülerinnen und Schüler, Computer und Lernen

      Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) haben zahlreiche Aspekte des Privat- und Berufslebens revolutioniert. Da Computern und dem Internet im Alltag inzwischen eine zentrale Bedeutung zukommt, werden Schülerinnen und Schüler, die keine Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Navigieren durch die komplexe digitale Landschaft erworben haben, nicht in der Lage sein, uneingeschränkt am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben um sie herum teilzunehmen. Anhand einer Analyse der Daten aus PISA 2012 lässt sich untersuchen, wie sich der Zugang der Schülerinnen und Schüler zu IKT-Geräten und ihre Erfahrung im Hinblick auf die Nutzung dieser Technologien in den vergangenen Jahren verändert hat.

    • Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung

      In dem Maße, wie sich die Familienstrukturen verändern, ändert sich auch das relative Alter der Eltern. Eine größere Zahl von Frauen und Männern verschiebt die Familiengründung zeitlich nach hinten. Dies tun sie aus einer Reihe von Gründen, u.a. mit Blick auf eine größere finanzielle Absicherung und emotionale Reife, um sich mehr Zeit bei der Suche nach einer stabilen Beziehung zu lassen oder um sich auf die eigene Karriere zu konzentrieren, ehe der Fokus auf die Familiengründung gelegt wird. Da sowohl jüngere als auch ältere Eltern heute zudem mit größerer Wahrscheinlichkeit berufstätig sind, wächst der Bedarf an frühkindlicher Bildung. Darüber hinaus steigt das Bewusstsein für die wichtige Rolle, die die frühkindliche Bildung in der kognitiven und emotionalen Entwicklung der Kinder spielt.

    • Inaktivität von Jugendlichen

      Junge Menschen, die weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung sind (die sogenannte „NEET"-Population – Not in Employment, Education or Training), laufen Gefahr, später von sozialer Ausgrenzung bedroht zu sein – Einkommen zu erzielen, die unter der Armutsgrenze liegen, und nicht die Qualifikationen zu besitzen, die notwendig sind, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

    • Auslandsstudierende

      Da die nationalen Volkswirtschaften zunehmend miteinander verflochten sind, richtet sich der Blick von Regierungen und Bürgern immer mehr auf die Hochschulbildung als ein Mittel zur Erweiterung des Horizonts junger Menschen. Ein Studium auf hohem Niveau in einem anderen Land ermöglicht es jungen Menschen, ihre Kenntnis anderer Kulturen und Sprachen zu erweitern und sich für einen immer stärker globalisierten Arbeitsmarkt zu rüsten. Einige Länder, insbesondere in der Europäischen Union, haben Maßnahmen und Programme geschaffen, die diese Mobilität mit dem Ziel der Unterstützung interkultureller Kontakte und des Aufbaus sozialer Netzwerke fördern.

    • Bildungsniveau

      Das Bildungsniveau ist eine häufig verwendete Ersatzvariable für den „Humankapitalbestand", mit anderen Worten die in der Gesamt- und der Erwerbsbevölkerung vorhandenen Qualifikationen. Da die Globalisierung und der technologische Fortschritt die Erfordernisse der Arbeitsmärkte weltweit kontinuierlich verändern, steigt der Bedarf an Personen mit einer breiteren Wissensbasis und spezialisierteren Kompetenzen, d.h. fortgeschrittenen analytischen Fähigkeiten sowie komplexen Kommunikationsfähigkeiten, weiter an. Infolgedessen streben mittlerweile mehr Personen ein höheres Bildungsniveau an als in früheren Generationen, was innerhalb der Länder im Lauf der Zeit zu einer bedeutenden Verlagerung des Bildungsniveaus führt.

    • Lehrergehälter

      Die Gehälter der Lehrkräfte sind der größte Einzelposten bei den Kosten der formalen Schulbildung und wirken sich unmittelbar auf die Attraktivität des Lehrerberufs aus. Sie beeinflussen die Entscheidung, eine Lehrerausbildung zu absolvieren, nach erzieltem Abschluss Lehrer zu werden, nach einer Karriereunterbrechung in den Lehrerberuf zurückzukehren und/oder den Lehrerberuf weiterhin auszuüben (da im Allgemeinen mit steigendem Gehalt die Neigung zu einem Berufswechsel sinkt).

    • Bildungsausgaben

      Ausgaben für Bildung stellen eine Investition dar, die das Wirtschaftswachstum stärken, die Produktivität steigern, die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern und soziale Ungleichheiten verringern kann. Welcher Anteil der insgesamt zur Verfügung stehenden Finanzmittel für Bildung ausgegeben wird, ist eine Frage von zentraler Bedeutung, und zwar für die Regierungen ebenso wie für Unternehmen sowie für die Schüler/Studierenden und deren Familien. Die Forderung nach qualitativ hochwertiger Bildung, die sich in höheren Kosten je Schüler/Studierenden niederschlagen kann, muss gegenüber anderen notwendigen öffentlichen Ausgaben abgewogen werden, wobei auch die Frage der Gesamtsteuer-belastung berücksichtigt werden muss. Die politischen Entscheidungsträger müssen zudem die Notwendigkeit, die Qualität der Bildungsdienstleistungen zu verbessern, mit dem Wunsch in Einklang bringen, den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten zu erweitern.

    • Ausgaben für die tertiäre Bildung

      In den OECD-Ländern werden Bildungseinrichtungen zwar überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert, doch gibt es im Tertiärbereich auch einen erheblichen und wachsenden privaten Finanzierungsanteil. In diesem Bildungsbereich wird die Beteiligung des Einzelnen und anderer privater Akteure an den Bildungskosten zunehmend als ein wirksamer Weg betrachtet, um sicherzustellen, dass für Studierende, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Staat

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    • Staatsausgaben, -einnahmen und -defizite

      Der Finanzierungssaldo entspricht der Haushaltsposition des Staats nach Berücksichtigung der investiven Ausgaben. Ein positiver Finanzierungssaldo bedeutet, dass der Staat anderen Sektoren Finanzressourcen zur Verfügung stellt, ein negativer Finanzierungssaldo hingegen, dass der Staat Finanzmittel aus anderen Sektoren benötigt.

    • Staatsverschuldung

      Die Akkumulation der Staatsverschuldung ist ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen. Abgesehen vom Nettoerwerb von Finanzaktiva spiegeln Veränderungen in der Höhe der Staatsverschuldung im Zeitverlauf die Akkumulation von Haushaltsdefiziten/Haushaltsüberschüssen wider.

    • Ausgaben auf den einzelnen staatlichen Ebenen

      Die Verantwortung für die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen und die Umverteilung von Einkommen ist auf verschiedene staatliche Ebenen verteilt. In einigen Ländern spielen die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften eine größere Rolle bei der Bereitstellung von Dienstleistungen, wie z.B. Sozialwohnungen und der Betrieb von Schulen. Die Daten zur Verteilung der staatlichen Ausgaben nach Ebene und Verwendungszweck geben Aufschluss über das Ausmaß der Dezentralisierung wichtiger staatlicher Aufgaben auf nachgeordnete Gebietskörperschaften.

    • Pro-Kopf-Ausgaben und -Einnahmen des Sektors Staat

      Der Staat gibt Geld für die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen und die Einkommensumverteilung aus. Diese verschiedenen Aktivitäten finanziert der Staat durch Einnahmen (z.B. in Form von Steuern) und/oder die Aufnahme von Krediten. Die Höhe der Staatseinnahmen und -ausgaben pro Kopf liefert einen Anhaltspunkt für die Bedeutung, die der öffentliche Sektor für die Wirtschaft der einzelnen Länder hat. Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern können jedoch auch auf unterschiedliche Ansätze bei der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen (z.B. der Einsatz von Steuervergünstigungen anstelle von Direktausgaben) zurückzuführen sein.

    • Produktionskosten des Sektors Staat

      Die Entscheidungen über die Menge und Art der vom Staat produzierten Güter und Dienstleistungen ebenso wie über die beste Produktionsweise unterscheiden sich von Land zu Land. Während einige Staaten einen großen Teil der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an nichtstaatliche bzw. private Einrichtungen auslagern, produzieren andere diese Güter und Dienstleistungen selbst.

    • Sozialausgaben

      Die Sozialausgaben sind eine Messgröße für den Umfang, in dem die Länder Verantwortung für die Stützung des Lebensstandards benachteiligter oder gefährdeter Gruppen übernehmen.

    • Rentenausgaben

      Die Altersversorgungssysteme sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich, und ein einheitliches Modell gibt es nicht. Im Allgemeinen herrscht eine Mischung aus öffentlicher und privater Altersvorsorge vor. Bei der öffentlichen Altersvorsorge handelt es sich um gesetzliche Rentensysteme, die zumeist im Umlageverfahren, bei dem die eingezahlten Beträge unmittelbar für die Finanzierung der Rentenleistungen herangezogen werden, finanziert und von öffentlichen Einrichtungen verwaltet werden. Bei der privaten Altersvorsorge handelt es sich um in einigen Fällen obligatorische, häufiger aber freiwillige, kapitalgedeckte, beschäftigungsbezogene (betriebliche) oder individuelle Altersvorsorgepläne.

    • Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit

      Die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Partnerländern ist seit ihrer Gründung eines der Hauptziele der OECD. Der für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bereitgestellte Anteil des Nationaleinkommens ist ein wesentlicher Indikator für das Engagement eines Landes zu Gunsten der internationalen Entwicklung. Die Vereinten Nationen haben für die Industriestaaten bereits vor längerer Zeit das Ziel festgelegt, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) als ODA zur Verfügung zu stellen.

    • Besteuerung des Durchschnittsarbeiters

      Die Besteuerung des Durchschnittsarbeiters misst das Verhältnis zwischen der Summe der vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf den nationalen Durchschnittsverdienst zu entrichtenden Steuern und den entsprechenden Gesamtarbeitskosten für den Arbeitgeber. Dieser „Steuer- und Abgabenkeil" misst die potenziell beschäftigungshemmende Wirkung des Systems der Besteuerung von Arbeitseinkommen.

    • Gesamtsteueraufkommen

      Das Gesamtsteueraufkommen in Prozent des BIP steht für den Teil der gesamtwirtschaftlichen Produktion eines Landes, der vom Staat über Steuern abgeschöpft wird. Es handelt sich um einen Indikator dafür, bis zu welchem Grad der Staat Kontrolle über die volkswirtschaftlichen Ressourcen besitzt.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Gesundheit

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    • Lebenserwartung

      Die Lebenserwartung bei der Geburt steigt in den OECD-Ländern weiter stetig um durchschnittlich 3-4 Monate pro Jahr, ohne Anzeichen einer Verlangsamung. Zu verdanken ist dieser Gewinn an Lebenserwartung einer Reihe von Faktoren, darunter einer gesünderen Lebensweise und besseren Bildung sowie Fortschritten bei der Gesundheitsversorgung.

    • Säuglingssterblichkeit

      In der Säuglingssterberate, d.h. der Sterberate von Säuglingen und Kleinkindern unter einem Jahr, spiegeln sich der Effekt wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen auf die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen, das soziale Umfeld, individuelle Lebensgewohnheiten sowie die Merkmale und die Effizienz der Gesundheitssysteme wider.

    • Suizid

      Der Suizid ist in vielen OECD-Ländern eine bedeutende Todesursache, auf die 2013 über 150 000 Todesfälle zurückzuführen waren. Die Gründe, weshalb manche Menschen einen Selbstmordversuch unternehmen bzw. Selbstmord begehen, sind von komplexer Natur. Ein hoher Prozentsatz der Personen, die einen Selbstmordversuch unternommen oder Selbstmord begangen haben, leidet bzw. litt an psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen, bipolaren Störungen oder Schizophrenie. Das soziale Umfeld einer Person spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein niedriges Einkommen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Arbeitslosigkeit sowie soziale Isolation sind mit höheren Suizidraten assoziiert.

    • Rauchen

      Der Tabakkonsum ist für nahezu 6 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich, wovon über 5 Millionen auf den unmittelbaren Tabakkonsum zurückzuführen sind und über 600 000 Nichtraucher betreffen, die Tabakrauch in der Umgebungsluft ausgesetzt waren. Tabakkonsum ist ein wesentlicher Risikofaktor für mindestens zwei der häufigsten Ursachen vorzeitiger Sterblichkeit – Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs –, da er u.a. die Gefahr von Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Mundkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöht. Zudem trägt er erheblich zu Atemwegserkrankungen, wie z.B. chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), bei. Rauchen während der Schwangerschaft kann ein niedriges Geburtsgewicht und Krankheiten beim Säugling verursachen. Rauchen ist im OECD-Raum wie auch weltweit nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko.

    • Alkoholkonsum

      Die durch gesundheitsschädigenden Alkoholkonsum bedingte Gesundheitsbelastung ist, sowohl was die Morbidität als auch die Mortalität betrifft, ganz erheblich. Alkoholkonsum geht mit zahlreichen gesundheitsschädigenden Effekten und negativen Folgen für die Gesellschaft einher, wie u.a. einem erhöhten Risiko einer Reihe von Krebserkrankungen sowie von Schlaganfall und Leberzirrhose. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko von körperlichen und -geistigen Geburtsschäden beim Kind. Zudem kann Alkoholkonsum auch auf Grund von Unfällen, Verletzungen, tätlichen Angriffen, Gewalt, Mord und Selbstmord zu Tod oder Behinderung führen.

    • Übergewicht und Fettleibigkeit

      Fettleibigkeit (Adipositas) ist ein bekannter Risikofaktor für zahlreiche Gesundheitsprobleme, wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atembeschwerden (Asthma), Muskel-Skelett-Erkrankungen (Arthritis) sowie einige Krebsarten. Die Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit ist ein wesentliches Problem für die öffentliche Gesundheit, das den Fortschritt bei der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefährdet.

    • Ärzte

      Ärzte spielen eine zentrale Rolle im Gesundheitssystem. In vielen OECD-Ländern herrscht Besorgnis über einen bereits bestehenden oder künftigen Ärztemangel, insbesondere an Allgemeinärzten und in ländlichen oder in sozioökonomisch benachteiligten städtischen Gebieten praktizierenden Ärzten.

    • Krankenpflegekräfte

      Krankenpflegekräfte bilden gewöhnlich die größte Berufsgruppe im Gesundheitsbereich, ihre Zahl ist im Durchschnitt der OECD-Länder ungefähr dreimal so hoch wie die der Ärzte. In vielen Ländern herrscht jedoch Besorgnis über einen Mangel an Krankenpflegekräften, und diese Besorgnis könnte in Zukunft noch zunehmen, wenn die Nachfrage nach Krankenpflegekräften weiter steigt und es mit der Alterung der geburtenstarken Jahrgänge zu einer Verrentungswelle in dieser Berufsgruppe kommt. Daher wurden in vielen Ländern Maßnahmen eingeleitet, die darauf abzielen, mehr Nachwuchskräfte auszubilden, was durch Anstrengungen flankiert wird, um den Verbleib von praktizierenden Pflegekräften im Beruf zu sichern.

    • Gesundheitsausgaben

      In den meisten OECD-Ländern machen die Gesundheitsausgaben einen großen und weiter steigenden Teil sowohl der öffentlichen als auch der privaten Ausgaben aus. Der für Gesundheitsausgaben aufgewendete BIP-Anteil ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, hat sich in den letzten Jahren infolge des weltweiten Wirtschaftsabschwungs in zahlreichen Ländern jedoch stabilisiert oder sogar verringert. Die für die Gesundheitsversorgung aufgewendeten finanziellen Ressourcen variieren erheblich zwischen den Ländern, was auf die relative Priorität zurückzuführen ist, die der Gesundheit beigemessen wird, sowie auf Unterschiede in den Finanzierungs- und Organisationsstrukturen der Gesundheitssysteme der einzelnen Länder.

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