Die OECD in Zahlen und Fakten

Frequency :
Annual
ISSN :
2307-3764 (online)
ISSN :
1999-1010 (print)
DOI :
10.1787/23073764
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Dieses umfassende, dynamische statistische Jahrbuch der OECD enthält ein breites Spektrum wichtiger Statistiken für die Mitgliedsländer sowie einiger großer Nichtmitgliedsländer. Jeder Indikator wird in einem erklärenden Text mit Definition, Erläuterung der langfristigen Trends und Hinweisen auf weitere Informationen vorgestellt. Ergänzt wird dies durch eine Tabelle, in der seine Entwicklung über einen signifikanten Zeitraum für alle betrachteten Länder dargestellt ist, sowie eine Abbildung, die die Kernaussagen der Daten verdeutlicht. Unter jeder Tabelle befindet sich ein Link, der den Leser zu den entsprechenden Daten im Excel-Format führt. Die Publikation ist gedruft, auf USB-Stick oder als erhältlich bei html.

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2013

Die OECD in Zahlen und Fakten 2013

Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft You or your institution have access to this content

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Author(s):
OECD
Publication Date :
14 June 2013
ISBN :
9789264090118 (HTML) ; 9789264190351 (print)
DOI :
10.1787/9789264090118-de

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2013 ist ein umfassendes, dynamisches statistisches Jahrbuch, das von der OECD herausgegeben wird und über 100 Indikatoren zu einem breiten Spektrum von Themen vorstellt: Landwirtschaft, Wirtschaft und Produktion, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Energie, Umwelt, Gesundheit, Vermögen der privaten Haushalte, Industrie, Information und Kommunikation, internationaler Handel, Erwerbsbevölkerung, Bevölkerung, Besteuerung, öffentliche Ausgaben und Transparenz sowie Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus enthält diese Ausgabe ein Sonderkapitel zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau.

Aufgezeigt werden Daten für alle OECD-Mitgliedsländer, ergänzt durch regionale Gesamtwerte, sowie Daten für ausgewählte Nicht-OECD-Volkswirtschaften (Brasilien, China, Indien, Indonesien, Russland und Südafrika). Für jeden Indikator ist eine Doppelseite vorgesehen. Auf der linken Seite befindet sich in Textform eine kurze Einführung, gefolgt von einer detaillierten Definition des Indikators, Anmerkungen zur Vergleichbarkeit der Daten, einer Beurteilung der langfristigen Trends des jeweiligen Indikators sowie einer Liste mit Hinweisen auf weitere Informationen über den Indikator. Die rechte Seite enthält eine Tabelle und eine Abbildung, die die Kernaussagen der Daten auf einen Blick erkennen lässt. Jede Tabelle ist mit einem dynamischen Link (StatLink) ausgestattet, von dem die Leser die entsprechenden Daten herunterladen können.

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      Gesamtbevölkerung

      Umfang und Wachstum der Bevölkerung eines Landes sind sowohl Ursache als auch Folge wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Das Tempo des Bevölkerungswachstums hat sich in allen OECD-Ländern verringert.

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      Geburtenziffern

      Zusammen mit den Sterberaten und der Migration sind die Geburtenziffern eine Komponente des Bevölkerungswachstums, das sowohl die Ursachen als auch die Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen widerspiegelt.

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      Abhängige Bevölkerung

      Die demografischen Entwicklungen in den OECD-Ländern haben zu einem starken Anstieg des Anteils der abhängigen Bevölkerung (d.h. der Summe der Alten- und Jugendbevölkerung) an der Gesamtbevölkerung geführt, der sich künftig fortsetzen dürfte. Diese Trends haben eine Reihe von Aus--wirkungen auf die staatlichen und privaten Ausgaben für Altersrenten, Gesundheitsversorgung und Bildung sowie generell auf Wirtschaftswachstum und gesellschaftliches Wohlergehen.

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      Bevölkerung nach Regionen

      Die Bevölkerung ist innerhalb der Länder regional ungleich-mäßig verteilt. Unterschiede in den klimatischen und Umweltbedingungen wirken der menschlichen Ansiedlung in einigen Gebieten entgegen und begünstigen die Konzentration der Bevölkerung in einigen städtischen Ballungszentren. Dieses Muster wird durch die größeren wirtschaftlichen Chancen und die breitere Verfügbarkeit von Dienstleistungen, die aus der Urbanisierung selbst herrühren, noch verstärkt.

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      Altenbevölkerung nach Regionen

      In allen OECD-Ländern hat die Zahl der ab 65-Jährigen in den letzten dreißig Jahren sowohl absolut als auch in Prozent der Gesamtbevölkerung drastisch zugenommen. Es zeigt sich, dass sich ältere Menschen in jedem Land in der Regel auf wenige Gebiete konzentrieren, was bedeutet, dass eine kleine Zahl von Regionen mit einer Reihe spezifischer sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen der Bevölkerungsalterung konfrontiert sein wird.

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      Im Ausland geborene und ausländische Bevölkerung

      Auf Grund unterschiedlich starker Migrationsströme in verschiedene Zielländer variiert der Anteil der Zuwanderer und der ausländischen Bevölkerung von einem Land zum anderen. Die genaue Definition dieser Anteile ist von entscheidender Bedeutung, um internationale Vergleiche anzustellen.

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      Migrationstrends

      Die Zuströme dauerhafter Zuwanderer sind nach Einreisezweck aufgeschlüsselt, der ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für die Zuwanderungsergebnisse ist. Erfasst sind die regulierten Wanderungsbewegungen von Ausländern sowie die Zuwanderung im Rahmen von Freizügigkeitsregelungen.

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      Migration und Beschäftigung

      Bei den Veränderungen des Prozentsatzes der Beschäftigten bestehen Unterschiede zwischen Zuwanderern und im Inland geborenen Personen. Insbesondere betreffen Veränderungen bei der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter die im Ausland Geborenen stärker als die einheimische Bevölkerung, für die solche Veränderungen von einem Jahr zum nächsten kaum feststellbar sind. In den meisten OECD-Ländern sind die Beschäftigungsquoten unter Zuwanderern niedriger als unter im Inland Geborenen. Die Situation stellt sich indes nuancierter dar, wenn die Beschäftigungsquoten nach Bildungsniveau aufgeschlüsselt werden.

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      Migration und Arbeitslosigkeit

      In den traditionellen Zuwanderungsländern Europas sind die zugewanderten Arbeitskräfte stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die im Inland Geborenen. Umgekehrt ist die Arbeitslosenquote in einigen Einwanderungsländern (Australien, Neuseeland) sowie in Israel, Ungarn, der Türkei und den Vereinigten Staaten weniger stark vom Geburtsland abhängig. Manche Gruppen, wie junge Zuwanderer, Frauen und ältere Zuwanderer, haben größere Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden.

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      Höhe des BIP

      Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die Standardmessgröße des Werts der von einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum hergestellten Endprodukte und Dienstleistungen abzüglich des Werts der Importe. Das BIP ist zwar der wichtigste Indikator zur Erfassung der wirtschaftlichen Tätigkeit, sollte jedoch nicht als allumfassende Messgröße für das Wohlergehen einer Gesellschaft angesehen werden, da es verschiedene Aspekte des materiellen Lebensstandards der Bevölkerung unberücksichtigt lässt, ganz zu schweigen von anderen Aspekten, die die Lebensqualität der Menschen beeinflussen.

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      Entwicklung des BIP

      Veränderungen der Größe von Volkswirtschaften werden in der Regel anhand von Veränderungen des BIP-Volumens (oft als reales BIP bezeichnet) gemessen. „Real" bedeutet, dass inflationsbedingte Veränderungen des BIP herausgerechnet werden. Dadurch erhält man eine Messgröße für die Veränderung des Produktionsvolumens einer Volkswirtschaft.

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      BIP nach Regionen

      Die Unterschiede zwischen der Wirtschaftsleistung verschiedener OECD-Länder sind oft geringer als zwischen einzelnen Regionen innerhalb dieser Länder. Im Zeitverlauf sind diese regionalen Disparitäten zudem bestehen geblieben, selbst wenn sich die Unterschiede zwischen den Ländern verringert haben.

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      Investitionsquoten

      Investitionen, genauer gesagt Bruttoanlageinvestitionen, sind ein wichtiger Bestimmungsfaktor des zukünftigen Wirtschaftswachstums und eine entscheidende Variable in ökonomischen Analysen, wie z.B. Analysen der Nachfrage und der Produktivität.

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      Arbeitsproduktivitätsniveaus

      Die Produktivität ist eine Messgröße der Effizienz, mit der verfügbare Ressourcen im Produktionsprozess eingesetzt werden. Die Arbeitsproduktivität ist zusammen mit dem Einsatz der Arbeitsressourcen einer der Hauptbestimmungsfaktoren des Lebensstandards.

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      Arbeitsproduktivitätswachstum

      Das Arbeitsproduktivitätswachstum ist eine Schlüsseldimension der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und eine wesentliche Triebfeder für Veränderungen des Lebensstandards.

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      Produktivität und Wachstumsrechnungen

      Das Wirtschaftswachstum kann entweder durch eine Erhöhung der im Produktionsprozess eingesetzten Arbeits- und Kapitalinputs oder einen insgesamt effizienter kombinierten Einsatz dieser Inputs, d.h. eine größere Multifaktorproduktivität (MFP), gesteigert werden. Bei Wachstumsrechnungen wird das BIP-Wachstum in den jeweiligen Beitrag des Arbeitsvolumens, des Kapitalinputs und des MFP-Wachstums zerlegt.

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      Lohnstückkosten

      Die Lohnstückkosten sind der gebräuchlichste Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionssystems eines Landes. Sie spiegeln die kombinierte Entwicklung der Gesamtarbeitskosten je eingesetzter Arbeitseinheit und der Arbeitsproduktivität wider und können als Indikator des Inflationsdrucks auf der Erzeugerseite dienen.

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      Arbeitsentgelt

      Das Arbeitsentgelt je eingesetzter Arbeitseinheit ist die durchschnittliche Vergütung, die Erwerbstätige in einer Volkswirtschaft erhalten. Dieser Indikator ist eng mit anderen Indikatoren – Lohnstückkosten, Produktivität und Pro-Kopf-BIP – verknüpft.

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      Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Die Wertschöpfung drückt den Beitrag der Faktoren Arbeit und Kapital zur Produktion aus. Die Summe der Wertschöpfung in der Volkswirtschaft entspricht dem BIP. Somit ist also die Wertschöpfung auch eine Messgröße der Produktion und wird häufig in der Produktivitäts- und Strukturanalyse verwendet.

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      Reale Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Analog zur nominalen Wertschöpfung ergibt sich die reale Wertschöpfung aus der Differenz zwischen der realen Produktion und den realen Vorleistungen; dieser Ansatz wird „doppelte Deflationierung" genannt.

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      Kleine und mittlere Unternehmen

      Kleine Unternehmen, und insbesondere Neugründungen, können sehr dynamisch und innovativ sein. Einige besonders leistungsstarke neue kleine Firmen können einen wichtigen Beitrag zu Arbeitsplatzschaffung und Wirtschaftswachstum leisten. Obgleich die meisten kleinen Unternehmen individuell betrachtet einen eher geringen wirtschaftlichen Einfluss haben, leisten sie zusammengenommen einen großen Beitrag.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Einkommen und Vermögen der privaten Haushalte Einkommen und Vermögen der privaten Haushalte

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      Pro-Kopf-Nationaleinkommen

      Wenn das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt auch der gebräuchlichste Indikator zum Vergleich des Einkommensniveaus ist, ziehen viele Analysten doch – zumindest theoretisch – zwei andere Messgrößen vor, nämlich das Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen (BNE) und das Pro-Kopf-Nettonationaleinkommen (NNE). Während sich das BIP auf das durch Produktionsaktivitäten im Wirtschaftsgebiet des Landes erwirtschaftete Einkommen bezieht, misst das BNE das von den Gebiets-ansässigen eines Landes generierte Einkommen, wobei es unerheblich ist, ob es im Inland oder im Ausland erzielt wurde.

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      Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

      Das verfügbare Einkommen steht vom Konzept her dem des Einkommens, wie es allgemein in der Volkswirtschaftslehre verstanden wird, näher als das Nationaleinkommen oder das BIP. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene unterscheidet es sich vom Nationaleinkommen insofern, als bei ihm zusätzliche Einkommenskomponenten berücksichtigt sind, in erster Linie laufende Transfers, wie z.B. Rücküberweisungen im Ausland lebender Arbeitskräfte. Dass es für Länder, wo diese zusätz-lichen Komponenten eine bedeutende Einkommensquelle darstellen, wichtig ist, bei der Politikformulierung auf das verfügbare Einkommen Bezug zu nehmen, liegt auf der Hand. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen dem Nationaleinkommen und dem verfügbaren Einkommen betrifft die Verteilung des Einkommens auf die einzelnen Sektoren. Auf dieser Ebene treten bedeutende Unterschiede zu Tage, in denen sich die Umverteilung des Nationaleinkommens ausdrückt. Das verfügbare Einkommen kann als der Höchstbetrag betrachtet werden, den ein Haushalt für den Konsum von Waren und Dienstleistungen ausgeben kann, ohne seine finanziellen und nichtfinanziellen Vermögenswerte reduzieren oder seine Verschuldung erhöhen zu müssen.

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      Ersparnis der privaten Haushalte

      Die Ersparnis der privaten Haushalte ist die wichtigste inländische Geldquelle zur Finanzierung der Anlageinvestitionen, von denen bedeutende Impulse auf das langfristige Wirtschaftswachstum ausgehen. Die Sparquoten der privaten Haushalte unterscheiden sich zwischen den Ländern ganz erheblich, was durch institutionelle, demografische und sozioökonomische Besonderheiten begründet ist. Die Altersstruktur der Bevölkerung und die von den Regierungen getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf die Altersrenten haben beispielsweise Auswirkungen auf den Umfang der Ersparnisbildung der Bevölkerung (ältere Menschen neigen dazu, ihr Geldvermögen während des Ruhestands zu Lasten der Ersparnis abzubauen). Ebenso können auch Kreditangebot und Kreditkosten sowie die Einstellung zur Verschuldung die vom Einzelnen getroffenen Ausgaben- und Sparentscheidungen beeinflussen.

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      Einkommensungleichheit

      Einkommensdisparitäten sind eine der offensichtlichsten Ausdrucksformen von Unterschieden im Lebensstandard innerhalb eines Landes. Hohe Einkommensungleichheiten lassen generell auf eine Vergeudung menschlicher Ressourcen -schließen, d.h. eine Situation, in der ein großer Teil der Bevölke-rung erwerbslos oder in Niedriglohnjobs oder geringqualifi-zierten Beschäftigungen gefangen ist.

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      Armutsquoten und Armutslücken

      Die Vermeidung wirtschaftlicher Härten ist eines der Hauptziele der Sozialpolitik. Da die Definition dessen, was als „annehmbarer Lebensstandard" zu betrachten ist, zwischen den Ländern und im Zeitverlauf variiert, existiert auch keine gemeinsam vereinbarte Messgröße der „absoluten" Armut in den OECD-Ländern. Ein Ausgangspunkt für die Messung der Armut ist daher die Betrachtung der „relativen" Armut, eine Messgröße, deren Höhe jedes Jahr im Verhältnis zum typischen Einkommen des jeweiligen Landes ermittelt wird.

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      Geldvermögen der privaten Haushalte

      Neben dem Einkommen ist das Vermögen die andere zentrale Messgröße der wirtschaftlichen Ressourcen der privaten Haushalte. Die privaten Haushalte besitzen sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Vermögenswerte. Die Struktur des Geld- bzw. Finanzvermögens hat insofern Einfluss auf die finanziellen Risiken der privaten Haushalte, als verschiedene Wert-papierarten einen unterschiedlichen Risikograd aufweisen.

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      Verschuldung der privaten Haushalte

      Die hier vorgestellte Haushaltsverschuldungsquote misst die Verschuldung der privaten Haushalte im Verhältnis zu ihrem Einkommen, d.h. ihre Ausgaben- und Sparkapazität. Hohe Verschuldungsquoten werden häufig als ein Zeichen finanzieller Schwäche gewertet, allerdings sollten bei einer solchen Beurteilung nicht nur Schulden und Verbindlichkeiten, sondern auch Vermögenswerte berücksichtigt werden. Ein hoher Schuldenstand erhöht in der Regel die Finanzierungskosten des Schuldners, verschlechtert die Finanzposition und kann den Zugang zu Neufinanzierung begrenzen.

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      Nichtfinanzielle Vermögenswerte der privaten Haushalte

      Bei den nichtfinanziellen Vermögenswerten der privaten Haushalte handelt es sich um Vermögensgüter von Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die dem Haushalts-sektor zugerechnet werden, sowie um das Wohneigentum privater Haushalte, wobei letztere Komponente den mit Abstand größten Teil der nichtfinanziellen Vermögenswerte der privaten Haushalte darstellt. Diese Vermögenswerte sind ein wichtiger Teil des Gesamtvermögens und können eine bedeutende zusätzliche Einnahmequelle sein – sei es durch ihre Veräußerung oder Refinanzierung oder z.B. in Form von Einkünften aus der Vermietung von Wohneigentum. Schätzungen der von den privaten Haushalten gehaltenen nicht-finanziellen Vermögenswerte spielen bei Wirtschaftsanalysen, wie z.B. Studien über Vermögenspreisblasen und Analysen des Lebensstandards, ebenfalls eine wichtige Rolle.

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      Anteil des internationalen Handels am BIP

      In der zunehmend globalisierten Welt von heute sind Ausfuhren und Einfuhren Schlüsselaggregate für die Analyse der Wirtschaftslage eines Landes. Wann immer sich die Wirtschaftstätigkeit in einem Land verlangsamt oder beschleunigt, kann sich das auf alle anderen Volkswirtschaften auswirken.

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      Internationaler Handel mit Waren

      Seit ihrer Gründung ist die OECD bestrebt, den internationalen Handel zu fördern, denn sie sieht darin einen wirksamen Mechanismus zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und zur Hebung des Lebensstandards. Ein intensiverer Handel kommt den OECD-Mitgliedsländern ebenso wie deren Handelspartnern in der übrigen Welt zugute.

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      Internationaler Handel mit Dienstleistungen

      Der internationale Dienstleistungshandel gewinnt sowohl innerhalb des OECD-Raums als auch zwischen den OECD--Ländern und der übrigen Welt zunehmend an Bedeutung. Auf die traditionellen Dienstleistungen – Verkehrsleistungen, Versicherungsleistungen für den Warenhandel sowie den Reiseverkehr – entfällt etwa die Hälfte des internationalen Dienst-leistungshandels, aber der Handel mit neueren Kategorien von Dienstleistungen, insbesondere solchen, die über das Internet abgewickelt werden können, expandiert rasch.

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      Handelspartner

      Bei der Struktur des OECD-Warenhandels – Ursprung der Einfuhren und Bestimmungsort der Ausfuhren – hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein bedeutender Wandel vollzogen. Dies war eine Folge der Veränderungen in der Verteilung des weltweiten Einkommens sowie der Globalisierung – vor allem der Verlagerung von Fertigungsaktivitäten aus OECD-Ländern in die übrige Welt.

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      Ausländische Direktinvestitionen

      Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind ein Schlüsselelement der internationalen wirtschaftlichen Integration. Durch ADI entstehen direkte, stabile und dauerhafte Beziehungen zwischen Volkswirtschaften. ADI fördern den Transfer von Technologie und Know-how zwischen den Ländern und ermöglichen es der Wirtschaft des Ziellands, ihre Produkte in größerem Umfang auf den internationalen Märkten abzusetzen. ADI stellen zudem eine zusätzliche Finanzierungsquelle für Investitionen dar und können in einem geeigneten politischen Umfeld ein wichtiges Instrument für die Entwicklung darstellen.

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      Zahlungsbilanz

      Beim Saldo der Leistungsbilanz handelt es sich um die Differenz zwischen den laufenden Einnahmen aus dem Ausland und den laufenden Zahlungen an das Ausland. Ist dieser Saldo positiv, kann das Land den Überschuss zur Tilgung seiner Auslandsschulden, zum Erwerb ausländischer Vermögenswerte oder für Ausleihungen an andere Länder verwenden. Ist der Saldo negativ, muss das Defizit über Kreditaufnahme im Ausland oder Veräußerung zuvor erworbener ausländischer Vermögenswerte finanziert werden.

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      Inflation (VPI)

      Verbraucherpreisindizes werden seit langem in den amtlichen Statistiken verwendet. Sie messen die Erosion des Lebensstandards durch die Preisinflation und sind wahrscheinlich eine der bekanntesten, in den Medien und der breiten Öffentlichkeit verwendeten wirtschaftsstatistischen Größen.

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      Erzeugerpreisindizes

      Zur Messung der Inflation in einer Volkswirtschaft kann eine Vielzahl von Preisindizes herangezogen werden. Hierzu zählen Verbraucherpreisindizes (VPI), Preisindizes für spezifische Waren und/oder Dienstleistungen, BIP-Deflatoren und Erzeugerpreisindizes (EPI). Während die VPI dazu dienen, die Veränderungen zu messen, die sich im Lauf der Zeit bei den durchschnittlichen Einzelhandelspreisen für einen festen Korb von Waren und Dienstleistungen ergeben, der als repräsentativ für die Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte gilt, sollen die EPI die durchschnittlichen Bewegungen der Preise erfassen, die die Erzeuger verschiedener Güter erzielen. Die EPI werden häufig als Frühindikatoren für Preisentwicklungen in der Gesamtwirtschaft angesehen, darunter auch für Preisveränderungen bei Konsumgütern und verbraucherorientierten Dienstleistungen.

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      Langfristige Zinssätze

      Die langfristigen Zinssätze sind einer der Bestimmungsfaktoren der Unternehmensinvestitionen. Niedrige langfristige Zinssätze fördern Investitionen in neue Ausrüstungen, während hohe Zinssätze Investitionen behindern. Und Investitionen sind wiederum eine der wichtigsten Quellen des Wirtschaftswachstums.

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      Umrechnungssätze

      Um das reale BIP eines gegebenen Landes über mehrere Jahre zu vergleichen, müssen durch Preisveränderungen bedingte Fluktuationen ausgeklammert werden. Ebenso ist es für einen Vergleich der realen BIP-Werte einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt notwendig, alle Unterschiede zwischen den BIP-Werten der verschiedenen Länder auszuschalten, die auf Differenzen im Preisniveau zurückgehen. Preisindizes werden verwendet, um die Effekte von Preisveränderungen in einem bestimmten Land im Zeitverlauf zu beseitigen; Kaufkraftparitäten (KKP) werden eingesetzt, um die Effekte der unterschiedlichen Preisniveaus innerhalb einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt zu eliminieren.

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      Reale effektive Wechselkurse

      Die effektiven Wechselkurse sind eine summarische Messgröße der Veränderungen der Wechselkurse der Währung eines Landes gegenüber den Währungen seiner Handelspartner. In diesem Abschnitt ist ein Indikator der realen effektiven Wechselkurse dargestellt, nämlich die Veränderungen der Verbraucherpreise eines gegebenen Landes im Verhältnis zu den entsprechenden Veränderungen in den Konkurrenzländern. Dieser Indikator gibt Aufschluss über die preisliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes in einer weiten Interpretation. Diese Wettbewerbs-fähigkeit ist wiederum ein wichtiger Bestimmungsfaktor dafür, wie erfolgreich verschiedene Länder bei der Steigerung der Produktivität, der Förderung der Innovation und der Anhebung des Lebensstandards sind.

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      Energieangebot

      Eine Analyse der Energieprobleme erfordert eine umfassende Darstellung der grundlegenden Angebots- und Nachfragedaten für alle Energieträger, anhand deren sich der Beitrag der einzelnen Energieträger zur Gesamtwirtschaft sowie ihre jeweiligen durch die Umwandlung der Energieträger bedingten Wechselwirkungen einfach vergleichen lassen.

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      Energieintensität

      Eine weit verbreitete Methode zur Messung und zum Vergleich der Energieintensität verschiedener Länder sowie zur Untersuchung ihrer Veränderungen im Zeitverlauf besteht darin, das Verhältnis Energieeinsatz/BIP zu betrachten. Dabei ist zu beachten, dass die Energieintensität eine unzulängliche Hilfsvariable der Energieeffizienz ist, da letztere von zahlreichen Faktoren abhängt (z.B. Klima, Produktionsstruktur, Outsourcing der Produktion energieintensiver Branchen usw.), die in der hier verwendeten einfachen Messgröße des Energieaufkommens im Verhältnis zum BIP unberücksichtigt bleiben.

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      Stromerzeugung

      Im Umfang der Stromerzeugung eines Landes und in deren Aufschlüsselung nach Energieträgern spiegeln sich die Ausstattung des Landes mit natürlichen Ressourcen, seine Energieimporte, seine Politik im Bereich der Versorgungssicherheit, die Einwohnerzahl, die Elektrifizierungsrate sowie der Entwicklungsstand und das Wachstum der Volkswirtschaft wider.

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      Kernenergie

      Die Kernenergie trug 2010 mit fast 22% zur Gesamtstromversorgung bei. In Bezug auf die Nutzung der Kernenergie bestehen jedoch erhebliche Unterschiede. Insgesamt wird Kernenergie gegenwärtig in 18 der 34 OECD-Länder eingesetzt, wobei acht dieser Länder im Jahr 2010 mindestens ein Drittel ihres Energiebedarfs durch Kernenergie deckten. Zusammen erzeugen die OECD-Länder etwa 83% des weltweiten Kernenergieaufkommens. Der Rest wird von 12 Nicht-OECD-Volkswirtschaften erzeugt.

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      Erneuerbare Energien

      Immer mehr Regierungen werden sich in ihrer Energiepolitik der Bedeutung bewusst, die der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und der Bekämpfung des Klimawandels zukommt. Der gestiegene Energieverbrauch hat dazu beigetragen, dass sich die Emissionen von Treibhausgasen und deren Konzentration in der Erdatmosphäre erhöht haben. Eine Möglichkeit der Minderung von Treibhausgasemissionen besteht darin, Energie aus fossilen Brennstoffen durch Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen.

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      Ölförderung

      Der Nahe Osten und Nordafrika verfügen über außergewöhnlich reiche Energievorkommen, vereinte diese Region doch Ende 2010 etwa 65% der weltweit nachgewiesenen konventionellen Ölreserven auf sich. Gemessen an diesen Reserven ist die Ölförderung derzeit relativ gering, und ihre weitere Erschließung wird für die Deckung des weltweiten Energiebedarfs in den nächsten Jahrzehnten von entscheidender Bedeutung sein. Auch unkonventionelle Ölquellen (z.B. Ölschiefer und -sande, Kohle- und Biomasseverflüssigung sowie bei der chemischen Verarbeitung von Erdgas anfallende Flüssigprodukte) werden bei der Deckung des weltweiten Bedarfs voraussichtlich eine immer wichtigere Rolle spielen.

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      Ölpreise

      Der Preis von Rohöl, aus dem Mineralölerzeugnisse wie Benzin hergestellt werden, wird über die üblichen Angebots- und Nachfrageschwankungen hinaus durch eine Reihe anderer Faktoren bestimmt, die insbesondere mit geopolitischen Fragen zusammenhängen. Einige der kostengünstigsten Vorkommen befinden sich in politisch sensiblen Weltregionen. Es gibt nicht einen Rohölpreis, sondern mehrere. Die Weltrohölpreise werden ermittelt aus den Preisen für drei an den Märkten gehandelte Referenzsorten (West Texas Intermediate – WTI, Brent, Dubai) sowie Auf- oder Abschlägen gegenüber diesen Preisen.

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      Güterverkehr

      Die Nachfrage nach Daten über den Verkehrssektor steigt an, da diese Daten benötigt werden, um die Auswirkungen des Sektors auf Volkswirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu beurteilen. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics (4th Edition) enthält einheitliche Definitionen.

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      Personenverkehr

      Einige Studien lassen zwar darauf schließen, dass der Personenverkehr mit dem Auto in einigen entwickelten Ländern die Sättigung erreicht hat, die Nachfrage nach Personenmobilität steigt weltweit jedoch weiter an. Die Entwicklung nachhaltiger Personenverkehrssysteme erfordert gute und umfassende Daten über die Personenmobilität. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics (4th Edition) enthält einheitliche Definitionen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Weltverkehrsforums (ITF) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.  

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      Verkehrstote

      Die Zahl der Kraftfahrzeuge in den Mitgliedsländern des Weltverkehrsforums ist hoch, und alle Regierungen messen der Reduzierung der Verkehrsunfälle große Bedeutung bei. Diese Aufgabe wird angesichts des steigenden Mobilitätsbedarfs schwieriger.

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      Beschäftigungsquoten

      Die Beschäftigungsquoten spiegeln den Grad der Nutzung zur Verfügung stehender Arbeitskräfteressourcen wider. Auf kurze Sicht reagieren diese Quoten auf den Konjunkturzyklus, längerfristig betrachtet werden sie jedoch in erheblichem Maße durch die staatliche Politik im Bereich der Tertiärbildung und der Einkommensstützung sowie durch Maßnahmen zur Erleichterung der Beschäftigung von Frauen und benachteiligten Gruppen beeinflusst.

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      Beschäftigungsquoten nach Altersgruppen

      Die einzelnen Arbeitsmärkte unterscheiden sich in Bezug darauf, wie die Beschäftigungsmöglichkeiten auf verschiedene Altersgruppen verteilt sind. Die Beschäftigungsquoten für Personen unterschiedlichen Alters werden in erheblichem Maße durch die staatliche Politik im Hinblick auf Tertiärbildung, Renten und Rentenalter beeinflusst.

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      Teilzeiterwerbstätigkeit

      Gelegenheiten zur Teilzeiterwerbstätigkeit sind besonders wichtig für Personen, die aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten möchten, wie z.B. Frauen mit kleinen Kindern und Personen, die ältere Angehörige pflegen. Tatsächlich zeigen jüngste Erhebungen in einer großen Zahl von OECD-Ländern, dass die meisten Personen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, dies aus freien Stücken tun. Das lässt vermuten, dass Länder mit geringer Teilzeiterwerbstätigkeit eine höhere Beschäftigung durch Maßnahmen fördern könnten, die für ein größeres Angebot an Teilzeitstellen sorgen.

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      Selbstständige Erwerbstätigkeit

      Eine selbstständige Beschäftigung kann eine Überlebensstrategie für Personen sein, die keine anderen Erwerbsmöglichkeiten haben, sie kann aber auch ein Zeichen von Unternehmergeist und Unabhängigkeitsstreben sein. Die hier dargestellten Selbstständigenquoten spiegeln diese unterschiedlichen Motive wider.

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      Beschäftigung nach Regionen

      Regionale Unterschiede in der Wirtschaftsleistung erklären sich z.T. aus dem Grad, in dem es den einzelnen Regionen gelingt, die ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitskräfteressourcen zu nutzen und vor allem die Beschäftigungschancen von unterrepräsentierten Gruppen zu verbessern.

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      Arbeitszeiten

      Die Verkürzung der Arbeitszeiten ist eine der Möglichkeiten, über die die Bevölkerung an den Vorteilen des Produktivitätswachstums teilhaben kann. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist auch einer der Kanäle, über die der Großteil der Arbeitsmarktanpassung während des Konjunkturzyklus erfolgt. Die Regierungen einiger OECD-Länder haben in den vergangenen Jahren auch Maßnahmen ergriffen, die es Eltern erleichtern, Berufs- und Familienleben miteinander zu vereinbaren, und z.T. führten diese Maßnahmen zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten.

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      Arbeitslosenquoten

      Die Arbeitslosenquote ist ein Maß des Kapazitätsüberhangs am Arbeitsmarkt und ein wichtiger Indikator des wirtschaft-lichen und sozialen Wohlergehens. Aus einer Aufschlüsselung der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht ist ersichtlich, wie sich die Situation der Frauen im Vergleich zu der der Männer darstellt.

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      Langzeitarbeitslosigkeit

      Die Langzeitarbeitslosigkeit stellt für die Betroffenen und die politisch Verantwortlichen ein besonderes Problem dar. Ganz abgesehen von den psychischen und materiellen Belastungen für die Arbeitslosen selbst und ihre Familien sind hohe Langzeitarbeitslosenquoten ein Indiz für eine ineffiziente Funk-tionsweise der Arbeitsmärkte.

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      Arbeitslosigkeit nach Regionen

      Die Arbeitslosenquote ist ein wichtiger Indikator des wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens. Eine Aufschlüsselung der Arbeitslosigkeit nach Regionen zeigt, dass sich hinter großen Unterschieden im Ländervergleich noch größere Unterschiede innerhalb der einzelnen Länder verbergen.

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      FuE-AUSGABEN

      Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) sind ein Schlüsselindikator für die Innovationskraft der Länder.

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      Forscher

      Forscher sind wichtige Akteure des Forschungs- und Entwicklungssystems. In den OECD-Ländern entfällt durchschnittlich die Hälfte der FuE-Ausgaben auf Lohnkosten. Der Anteil der Forscher am gesamten FuE-Personal wird auf zwei Drittel geschätzt.

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      Patente

      Auf Patenten basierende Indikatoren liefern eine Messgröße für den FuE-Output eines Landes, d.h. seine Erfindungen. Die für die Patentzählung verwendete Methodik kann jedoch die Ergebnisse beeinflussen, da auf Grund verschiedener Einschränkungen (wie z.B. die unzureichende internationale Vergleichbarkeit) und erheblicher Unterschiede im Hinblick auf den Wert der einzelnen Patente der Aussagekraft einfacher Zählungen der bei einem nationalen Patentamt angemeldeten Patente Grenzen gesetzt sind. Um diese Hindernisse auszuräumen, hat die OECD Triade-Patentfamilien entwickelt, um alle wichtigen Erfindungen zu erfassen und internationale Vergleiche zu ermöglichen.

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      Biotechnologie

      Der Betrag, der in einem Land vom Unternehmenssektor für die biotechnologische Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben wird, ist eine Messgröße für den Stellenwert, den das jeweilige Land der Biotechnologieforschung einräumt.

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      Grösse des IKT-Sektors

      Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind seit über einem Jahrzehnt Motor des wirtschaftlichen Wandels und haben sich während der jüngsten Wirtschaftskrise als robust erwiesen. Der IKT-Sektor trägt zu technologischem Fortschritt, zur gesamtwirtschaftlichen Produktion und zu Produktivitätszuwächsen bei. Die Auswirkungen des IKT-Sektors können auf verschiedene Art und Weise untersucht werden: direkt, über seinen Beitrag zur gesamtwirtschaft-lichen Produktion, zur Beschäftigung oder zum Produktivitätswachstum, oder indirekt, beispielsweise als Quelle des technologischen Wandels, der andere Teile der Wirtschaft beeinflusst.

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      IKT-Investitionen

      Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) waren Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre die dynamischste Investitionskomponente. Dank dieser Investitionen konnten neue Technologien in den Produktionsprozess einfließen, den Kapitalstock erweitern und erneuern und das Wirtschaftswachstum unterstützen.

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      IKT-Güterexporte

      Die Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) gehörten in den letzten zehn Jahren zu den dynamischsten Komponenten des internationalen Handels.

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      Computer, Internet und Telekommunikation

      Der Zugang zu Kommunikationsmitteln und Computern ist in den privaten Haushalten der OECD-Länder im Steigen begriffen, und dies gilt sowohl für Länder, in denen bereits ein hoher Durchdringungsgrad existiert, als auch für jene, die in dieser Hinsicht zu den Nachzüglern zählen.

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      Wasserverbrauch

      Die Süßwasserressourcen sind von großer ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Ihre Verteilung zwischen und in den Ländern variiert stark. In ariden Regionen können die Süßwasserressourcen bisweilen so begrenzt sein, dass der Wasserbedarf nur in einer Weise gedeckt werden kann, die nicht mehr nachhaltig ist.

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      Fischerei

      Die Fischereiwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung nachhaltiger Einkommen, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Proteinversorgung der Bevölkerung. Durch die Überfischung bestimmter Arten in einigen Gebieten droht aber eine Erschöpfung der Fischbestände. In manchen Ländern, darunter mindestens zwei OECD-Ländern – Island und Japan –, ist Fisch die wichtigste tierische Eiweißquelle.

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      Kohlendioxidemissionen

      Kohlendioxid (CO2) macht den größten Teil der Treibhausgasemissionen aus. Der Ausstoß anthropogener Treibhausgase in die Atmosphäre stört die Strahlungsbilanz der Erde (d.h. die Differenz zwischen der Sonnenenergie, die die Erde absorbiert, und der, die sie wieder in den Weltraum abstrahlt). Dies führt zu einer Erhöhung der Temperatur an der Erdoberfläche und hat damit zusammenhängende weltweite Auswirkungen auf Klima, Meeresspiegel und Landwirtschaft.

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      Siedlungsabfälle

      Die Menge der in einem Land erzeugten Siedlungsabfälle steht in Zusammenhang mit dem Urbanisierungsgrad, der Art und Struktur des Verbrauchs, dem Einkommen der privaten Haushalte und den Lebensgewohnheiten. Wenngleich Siedlungsabfälle in jedem Land nur einen Teil der erzeugten Gesamtabfälle ausmachen, entfällt auf ihre Entsorgung und Behandlung häufig mehr als ein Drittel der öffentlichen Budgets für die Verringerung und Vermeidung von Umweltbelastungen.

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      Schülerleistungen im internationalen Vergleich

      Wie gut gelingt es den Bildungssystemen, jungen Menschen ein solides Fundament an Kenntnissen und Fähigkeiten zu vermitteln, mit dem sie für das Leben und für die Fortsetzung des Lernprozesses über die Schule hinaus gerüstet sind? Die Internationale OECD-Schulleistungsstudie (PISA) evaluiert die Kenntnisse und Fertigkeiten, die Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren, d.h. gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit besitzen. Der Schwerpunkt der PISA-Erhebung 2009 lag auf der Lesekompetenz, doch wurde erstmals auch die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler untersucht, digitale Texte zu lesen, zu verstehen und zu nutzen.

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      Benachteiligung in den Schulen

      Die erfolgreiche Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist in vielen OECD-Ländern ein wichtiges Politikziel. Der Erfolg eines Landes bei der Integration zugewanderter Schülerinnen und Schüler ist eine wichtige Messgröße der Qualität und Chancengerechtigkeit seines Bildungssystems und gibt darüber hinaus Auskunft über die Wirksamkeit seiner sozialpolitischen Maßnahmen im Allgemeinen. Die Unterschiede beim – selbst nach Berücksichtigung des sozioökonomischen Hintergrunds vorhandenen – Leistungsabstand zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund zwischen den Ländern lassen darauf schließen, dass der Politik bei der Beseitigung solcher Leistungsdifferenzen eine wichtige Rolle zukommt.

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      Berufserwartungen 15-Jähriger

      Die Auswirkungen der Bildung auf die Arbeitsmarktbeteiligung, die berufliche Mobilität und die Lebensqualität haben Politikverantwortliche und Pädagogen dazu veranlasst, das Augenmerk auf den Abbau von Bildungsdifferenzen zwischen Männern und Frauen zu legen. Bei der Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede im Hinblick auf die Bildungsabschlüsse sind beachtliche Fortschritte erzielt worden, auch wenn es bei bestimmten Studienfächern, z.B. Mathematik und Informatik, nach wie vor Geschlechterunterschiede zu Gunsten der Männer gibt.

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      Inaktivität von Jugendlichen

      Junge Menschen, die weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung sind (die sogenannte „NEET"-Population – Not in Employment, Education or Training), laufen Gefahr, später von „sozialer Ausgrenzung" bedroht zu sein – Einkommen zu erzielen, die unter der Armutsgrenze liegen, und nicht die Qualifikationen zu besitzen, die notwendig sind, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

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      Auslandsstudierende

      Da die nationalen Volkswirtschaften zunehmend miteinander verflochten sind, richtet sich der Blick von Regierungen und Bürgern immer mehr auf die Hochschulbildung als ein Mittel zur Erweiterung des Horizonts junger Menschen. Ein Studium auf hohem Niveau in einem anderen Land ermöglicht es jungen Menschen, ihre Kenntnis anderer Kulturen und Sprachen zu erweitern und sich für einen immer stärker globalisierten Arbeitsmarkt zu rüsten. Einige Länder, insbesondere in der Europäischen Union, haben Maßnahmen und Programme geschaffen, die diese Mobilität mit dem Ziel der Unterstützung interkultureller Kontakte und des Aufbaus sozialer Netzwerke fördern.

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      Bildungsniveau

      Das Bildungsniveau ist eine häufig verwendete Ersatzvariable für den „Humankapitalbestand", d.h. die in der Gesamt- und der Erwerbsbevölkerung vorhandenen Qualifikationen. Da die Globalisierung und der technologische Fortschritt die Erfordernisse des globalen Arbeitsmarkts kontinuierlich verändern, steigt der Bedarf an Personen weiter an, die über eine breitere Wissensbasis, spezialisiertere Kompetenzen, fortgeschrittene analytische Fähigkeiten sowie komplexe Kommunikations-fähigkeiten verfügen. Infolgedessen streben mehr Personen ein höheres Bildungsniveau an als in früheren Generationen, was innerhalb der Länder im Lauf der Zeit zu einer bedeutenden Verlagerung des Bildungsniveaus führt.

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      Bildungsausgaben je Studierenden

      Die politischen Entscheidungsträger müssen das wichtige Erfordernis einer qualitativen Verbesserung der Bildungsdienstleistungen mit dem erstrebenswerten Ziel eines breiteren Zugangs zu Bildungsmöglichkeiten, insbesondere im Tertiärbereich, in Einklang bringen. In vielen OECD-Ländern ging die wachsende Bildungsbeteiligung, vor allem im Tertiärbereich, nicht mit einer entsprechenden Erhöhung der Bildungsausgaben einher. Im Primar-, Sekundar- und post-sekundären nichttertiären Bereich sind die Teilnehmerzahlen stabil geblieben, die Ausgaben sind jedoch stärker gestiegen als im Tertiärbereich.

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      Private Ausgaben für die tertiäre Bildung

      Die Bildungseinrichtungen der OECD-Länder werden zwar überwiegend mit öffentlichen Mitteln finanziert, der Anteil der privaten Finanzierung im Tertiärbereich ist jedoch erheblich und weiter im Steigen begriffen. In diesem Bildungsbereich wird die Beteiligung des Einzelnen und anderer privater Akteure an den Bildungskosten zunehmend als ein wirksamer Weg betrachtet, um sicherzustellen, dass für Studierende, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen.

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      Bildungsausgaben

      Ausgaben für Bildung stellen eine Investition dar, die das Wirtschaftswachstum stärken, die Produktivität steigern, die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern und soziale Ungleichheiten verringern kann. Welcher Anteil der insgesamt zur Verfügung stehenden Finanzmittel für Bildung ausgegeben wird, ist eine Frage von zentraler Bedeutung, und zwar für die Regierungen ebenso wie für Unternehmen und für die Schüler/Studierenden und deren Familien.

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      Staatsausgaben, -einnahmen und -defizite

      Der Finanzierungssaldo entspricht der Haushaltsposition des Staats nach Berücksichtigung der investiven Ausgaben. Ein positiver Finanzierungssaldo bedeutet, dass der Staat anderen Sektoren Finanzressourcen zur Verfügung stellt, ein negativer Finanzierungssaldo hingegen, dass der Staat Finanzmittel aus anderen Wirtschaftszweigen benötigt.

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      Staatsverschuldung

      Die Akkumulation der Staatsverschuldung ist ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen. Abgesehen vom Nettoerwerb von Finanzaktiva spiegeln Veränderungen in der Höhe der Staatsverschuldung im Zeitverlauf die Auswirkungen von Haushaltsdefiziten wider.

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      Ausgaben auf den einzelnen Regierungsebenen

      Die Verantwortung für die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen und die Umverteilung von Einkommen ist auf verschiedene Regierungsebenen aufgeteilt. In einigen Ländern spielen die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften eine größere Rolle bei der Bereitstellung von Dienstleistungen, wie z.B. Sozialwohnungen und der Betrieb von Schulen. Die Daten über die Aufteilung der staatlichen Ausgaben nach Ebene und Funktion geben Aufschluss über das Ausmaß der Dezentralisierung wichtiger Regierungsaufgaben auf subnationale Gebietskörperschaften.

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      Pro-Kopf-Ausgaben und -Einnahmen des Sektors Staat

      Regierungen geben Geld aus, um Güter und Dienstleistungen bereitzustellen und Einkommen umzuverteilen. Zur Finanzierung dieser Aktivitäten beschaffen sich die Regierungen Geldmittel durch Einnahmen (z.B. Steuern) und/oder Kredit-aufnahme. Die Größe des Sektors Staat kann durch die Pro-Kopf-Einnahmen und -Ausgaben länderübergreifend verglichen werden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern können jedoch auch auf unterschiedliche Ansätze bei der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen (z.B. der Einsatz von Steuervergünstigungen anstelle von Direktausgaben) zurückzuführen sein. Außerdem werden sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst. Die jüngste globale Finanzkrise hatte in vielen OECD-Ländern erhebliche negative Auswirkungen auf die Staatseinnahmen.

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      Produktionskosten des Sektors Staat

      Die Entscheidungen über die Menge und Art der zu produzierenden Güter und Dienstleistungen ebenso wie über die beste Produktionsweise sind oft politischer Natur und basieren auf dem sozialen und kulturellen Kontext des jeweiligen Landes. Während einige Regierungen einen großen Teil der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an nichtstaatliche bzw. private Einrichtungen auslagern, produzieren andere diese Güter und Dienstleistungen selbst.

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      Offenlegung von Interessenkonflikten

      Um das Vertrauen in gewählte Amtsträger und staatliche Einrichtungen zu bewahren, muss sichergestellt werden, dass die Integrität von Entscheidungsprozessen nicht durch Interessenkonflikte kompromittiert wird. Interessenkonflikte ent-stehen, wenn die privaten Interessen eines öffentlich Bediensteten seine Amtsausübung in unzulässiger Weise beeinflussen könnten. Werden Situationen, in denen Interessenkonflikte bestehen, nicht angemessen identifiziert und behandelt, können sie zu Korruption führen. Die Offenlegung privater Interessen durch öffentliche Amtsträger wird weithin als ein Hauptinstrument zur Identifizierung und Verhinderung von Interessenkonflikten anerkannt. Offenlegungen sind in der Regel gesetzlich vorgeschrieben, einige Beamte oder gewählte Führungsverantwortliche nehmen sie aber auch freiwillig vor. Der Zugang der Öffentlichkeit zu den von hochrangigen Entscheidungsträgern offengelegten Informationen ist ebenfalls wichtig, da er Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft die Möglichkeit bietet, diese Information zu überprüfen und die Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.

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      Umfang der für die Zentralregierung geltenden Gesetze zur Informationsfreiheit

      Die Informationsfreiheitsgesetze – auch als Informationszugangsgesetze bezeichnet – sind ein Grundpfeiler einer offenen Regierung. Diese Gesetze tragen dazu bei, die Transparenz zu stärken, die Rechenschaftspflicht der staatlichen Verwaltung zu erhöhen und eine sachkundige Partizipation an der Politikgestaltung zu fördern. Auf Grund der unterschiedlichen Institutions- und Rechtssysteme in den einzelnen Ländern weichen Strenge und Erfassungsbereich dieser Gesetze in den OECD-Ländern in Bezug auf die erfassten Institutionen und Arten von Informationen erheblich voneinander ab.

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      Sozialausgaben

      Die Sozialausgaben sind eine Messgröße für den Umfang, in dem die Länder Verantwortung für die Stützung des Lebensstandards benachteiligter oder gefährdeter Gruppen übernehmen.

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      Rentenausgaben

      Die Altersversorgungssysteme sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich, und ein einheitliches Modell gibt es nicht. Im Allgemeinen bestehen die Systeme aus einem Mix aus einer öffentlichen und einer privaten Komponente. Die öffentliche Komponente ist die gesetzliche Rentenversicherung, sie wird meistens im Umlageverfahren finanziert, bei dem die eingezahlten Beträge unmittelbar für die Finanzierung der Leistungen herangezogen werden, und von öffentlichen Einrich-tungen verwaltet. Bei der privaten Komponente handelt es sich in manchen Fällen um obligatorische Versicherungen, meistens aber um freiwillige, kapitalgedeckte, beschäftigungsabhängige (betriebliche) Rentenpläne oder individuelle Rentensparpläne.

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      Staatliche Agrarstützung

      Die Regierungen stützen die Landwirtschaft mit einer Vielzahl von Instrumenten, die von den vom Steuerzahler finanzierten Haushaltstransfers bis hin zu agrarpolitischen Maßnahmen, wie Außenschutz und administrativ geregelte Preise, reichen; letztere haben zur Folge, dass das Agrarpreisniveau höher ist als es sonst der Fall wäre und kommen mithin einer impliziten Steuer für den Verbraucher gleich. Obgleich mit einigen dieser Maßnahmen begrüßenswerte Ziele verfolgt werden, wie die Erhaltung ländlicher Gemeinden und die Förderung umweltfreundlicherer Agrarpraktiken, können sie zugleich auch Produktions- und Handelsverzerrungen sowie Umweltzerstörung zur Folge haben.

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      Staatliche Hilfen für die Fischereiwirtschaft

      Die Regierungen der OECD-Länder gewähren der Fischereiwirtschaft finanzielle Unterstützung, in der Regel für Zwecke des Managements, insbesondere der Meeresaufsicht und Forschung. Diese finanzielle Unterstützung ist für die Gewähr-leistung eines nachhaltigen und verantwortlichen Fischereisektors von entscheidender Bedeutung.

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      Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit

      Die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Nichtmitgliedsländern ist seit ihrer Gründung eines der Hauptziele der OECD. Der für die öffentliche Entwicklungs-zusammenarbeit (ODA) bereitgestellte Anteil des National-einkommens ist ein Prüfstein für das Engagement eines Landes zu Gunsten der internationalen Entwicklung. Ein bereits vor langer Zeit festgelegtes Ziel der Vereinten Nationen ist, dass die Industriestaaten 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) als ODA zur Verfügung stellen sollten.

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      Gesamtsteueraufkommen

      Das Gesamtsteueraufkommen in Prozent des BIP steht für den Teil der gesamtwirtschaftlichen Produktion eines Landes, der vom Staat über Steuern abgeschöpft wird. Es handelt sich um einen Indikator dafür, bis zu welchem Grad der Staat Kontrolle über die volkswirtschaftlichen Ressourcen besitzt.

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      Besteuerung des Durchschnittsarbeiters

      Die Messgröße der Besteuerung eines Durchschnittsarbeiters entspricht der Summe der von einem kinderlosen, alleinstehenden Durchschnittsarbeiter zu entrichtenden Steuern im Verhältnis zu den dem Arbeitgeber entstehenden entsprechenden Gesamtarbeitskosten. Dieser „Steuer- und Abgabenkeil" misst die beschäftigungshemmende Wirkung des Systems der Besteuerung von Arbeitseinkommen.

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      Lebenserwartung

      Die Lebenserwartung bei der Geburt ist einer der am häufigsten verwendeten Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Die Zuwächse an Lebenserwartung bei der Geburt, die während der letzten Jahrzehnte in den OECD-Ländern verzeichnet wurden, sind einer Reihe von Faktoren zu verdanken, darunter einem steigenden Lebensstandard, einer gesünderen Lebensweise und einer besseren Bildung wie auch einem breiteren Zugang zu hochwertigen Gesundheitsleistungen. Weitere Faktoren wie bessere Ernährung, Sanitärversorgung und Wohnverhältnisse spielten ebenfalls eine Rolle, vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften.

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      Säuglingssterblichkeit

      Die Säuglingssterblichkeit spiegelt die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen von Müttern und Neugeborenen, das soziale Umfeld, den individuellen Lebensstil sowie die Merkmale der Gesundheitssysteme wider. In einigen Ländern besteht eine niedrige Säuglingssterblichkeit und zugleich ein niedriges Niveau der Gesundheitsausgaben, was den Schluss nahelegt, dass eine Steigerung der Ausgaben nicht zwangs-läufig eine Voraussetzung zur Verbesserung der Ergebnisse in diesem Bereich ist.

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      Suizid

      Die vorsätzliche Selbsttötung kann nicht nur Ausdruck eines persönlichen Zusammenbruchs, sondern auch einer Verschlechterung des sozialen Umfelds sein, in dem die betreffende Person lebt. Die Entscheidung, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, kann die Folge einer Reihe unterschiedlicher Faktoren sein. Der Suizid erfolgt häufiger in persönlichen Krisenphasen in Verbindung mit Umwälzungen in den persön-lichen Beziehungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Arbeitslosigkeit, Fällen klinischer Depression und sonstigen Formen psychischer Erkrankungen. Daher wird der Suizid häufig als Hilfsindikator des psychischen Gesundheitszustands einer Bevölkerung herangezogen.

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      Rauchen

      Der Tabakkonsum ist weltweit für etwa jeden zehnten Todesfall in der Erwachsenenbevölkerung verantwortlich; das entspricht rd. 5 Millionen Todesfällen jährlich. Er ist ein großer Risikofaktor für mindestens zwei der häufigsten Ursachen von vorzeitigem Tod – Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs –, da er die Gefahr von Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Mundkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöht. Ferner verursacht er periphere vaskuläre Krankheiten und Bluthochdruck. Zudem trägt er erheblich zu Erkrankungen der Atmungsorgane bei, wie beispielsweise die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), und Rauchen während der Schwangerschaft kann darüber hinaus ein niedriges Geburtsgewicht und Krankheiten beim Säugling verursachen. Rauchen ist im OECD-Raum nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko.

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      Alkoholkonsum

      Die durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingte Gesundheitsbelastung ist, sowohl was die Morbidität als auch die Mortalität betrifft, ganz erheblich. Hoher Alkoholkonsum geht mit einer Reihe von gesundheitsschädigenden Effekten und negativen Folgen für die Gesellschaft einher, wie erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall sowie von Leberzirrhose und bestimmten Krebsarten. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko von körper-lichen und geistigen Geburtsschäden beim Kind. Zudem kann Alkoholkonsum auch auf Grund von Unfällen, Verletzungen, tätlichen Angriffen, Gewalt, Mord und Selbstmord zu Tod oder Behinderung führen. Er ist jedoch einer der größten vermeidbaren Risikofaktoren.

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      Übergewicht und Fettleibigkeit

      Die Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit ist ein wesentliches Problem für die öffentliche Gesundheit. Fettleibigkeit ist ein bekannter Risikofaktor für zahlreiche Gesundheitsprobleme, wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atembeschwerden (Asthma), Skelett-Muskel-Krankheiten (Arthritis) sowie einige Krebsarten. Eine Reihe verhaltens- und milieubedingter Faktoren hat zum Anstieg der Übergewichts- und Fettleibigkeits-raten in den Industriestaaten beigetragen, darunter real sinkende Nahrungsmittelpreise und eine Zunahme der körperlich untätig verbrachten Zeit.

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      Ärzte

      Ärzte spielen eine zentrale Rolle im Gesundheitssystem, und in vielen OECD-Ländern herrscht Besorgnis über den bereits bestehenden oder künftigen Ärztemangel sowie über das Problem, das dieses Phänomen im Hinblick auf den Zugang zu Gesundheitsleistungen hervorrufen könnte.

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      Krankenpflegekräfte

      Krankenpflegekräfte bilden gewöhnlich die größte Berufsgruppe im Gesundheitsbereich, denn ihre Anzahl übersteigt im Durchschnitt der OECD-Länder die der Ärzte um ungefähr das Dreifache. In vielen Ländern herrscht jedoch Besorgnis über einen Mangel an Krankenpflegekräften, und diese Besorgnis könnte in Zukunft noch zunehmen, wenn die Nachfrage nach Krankenpflegekräften weiter steigt und es mit der Alterung der geburtenstarken Jahrgänge zu einer Verrentungswelle in dieser Berufsgruppe kommt. Daher wurden in vielen Ländern Maßnahmen eingeleitet, die darauf abzielen, mehr Nachwuchskräfte auszubilden, was durch Anstrengungen flankiert wird, um den Verbleib von praktizierenden Pflegekräften im Beruf zu sichern.

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      Gesundheitsausgaben

      In den meisten OECD-Ländern machen die Gesundheitsausgaben einen großen und weiter steigenden Teil sowohl der öffentlichen als auch der privaten Ausgaben aus. Im Verhältnis zum BIP variiert das Ausgabenniveau erheblich zwischen den Ländern, was auf die relative Priorität zurückzuführen ist, die der Gesundheit beigemessen wird, sowie auf Unterschiede in den Finanzierungs- und Organisationsstrukturen der Gesundheitssysteme der einzelnen Länder.

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      Einführung

      Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat unterstrichen, wie wichtig es ist, all unsere Ressourcen – einschließlich der Menschen – auf die bestmögliche Weise zu nutzen, wenn wir in den kommenden Jahren ein nachhaltiges Wachstum erreichen wollen, das allen zugute kommt. Durch eine optimale Nutzung der vorhandenen Kompetenzen und Talente wird sichergestellt, dass Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, eine faire Chance haben, ihren Beitrag zu leisten – zu Hause und am Arbeitsplatz.

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      Nicht im Erwerbsleben, nicht in Bildung oder Ausbildung

      Die Angaben zur Bevölkerung und zum Bildungsstand sind Datenbanken der OECD und von Eurostat entnommen, die auf der Grundlage von nationalen Arbeitskräfteerhebungen erstellt wurden. Mit diesen Daten werden die Angaben zum Beschäftigungsstatus um den Bildungsabschluss erweitert; ferner wird darauf abgezielt, den Übergang 15- bis 29-Jähriger von der Schule ins Erwerbsleben zu beschreiben.

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      Arbeitsplätze und Löhne

      Das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ist unbereinigt und wird als Differenz zwischen dem Medianverdienst der Männer und Frauen im Verhältnis zum Medianverdienst der Männer berechnet. Die in den Berechnungen verwendeten Einkommensschätzungen beziehen sich auf die Bruttoeinkommen vollzeitbeschäftigter Lohn- und Gehaltsempfänger. Eine niedrige Bezahlung ist definiert als weniger als zwei Drittel des Bruttomedianverdiensts aller Vollzeitarbeitskräfte.

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      Unternehmensgründung

      Einzelunternehmen sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit mit einem einzigen – weiblichen oder männlichen – Eigentümer, der unbegrenzt für Verluste und Schulden des Unternehmens haftet. Die Daten beziehen sich auf Einzelunternehmen mit mindestens einem Beschäftigten.

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      Pflege und Arbeitsteilung

      Geleistete Arbeitsstunden bezieht sich auf die durchschnittliche Zahl der Stunden, die üblicherweise pro Person wöchentlich am Hauptarbeitsplatz geleistet werden. Vollzeit-beschäftigung wird gemäß einer einheitlichen Definition von mehr als 30 gewöhnlich am Hauptarbeitsplatz geleisteten Wochenstunden definiert. Teilzeitbeschäftigung wird gemäß einer einheitlichen Definition von weniger als 30 gewöhnlich am Hauptarbeitsplatz geleisteten Wochenstunden definiert.

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      Gesundheit

      Als Übergewicht und Fettleibigkeit gilt ein übermäßig hohes Gewicht, das auf Grund des prozentual hohen Fettanteils im Körper mit Gesundheitsrisiken verbunden ist.

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      Älter werden, ärmer werden

      Zu internationalen Vergleichszwecken behandelt die OECD Armut als „relatives" Konzept. Der Maßstab für die Armut hängt vom Medianeinkommen der Haushalte in einem bestimmten Land zu einem bestimmten Zeitpunkt ab.

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