Die OECD in Zahlen und Fakten

Frequency :
Annual
ISSN :
2307-3764 (online)
ISSN :
1999-1010 (print)
DOI :
10.1787/23073764
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Dieses umfassende, dynamische statistische Jahrbuch der OECD enthält ein breites Spektrum wichtiger Statistiken für die Mitgliedsländer sowie einiger großer Nichtmitgliedsländer. Jeder Indikator wird in einem erklärenden Text mit Definition, Erläuterung der langfristigen Trends und Hinweisen auf weitere Informationen vorgestellt. Ergänzt wird dies durch eine Tabelle, in der seine Entwicklung über einen signifikanten Zeitraum für alle betrachteten Länder dargestellt ist, sowie eine Abbildung, die die Kernaussagen der Daten verdeutlicht. Unter jeder Tabelle befindet sich ein Link, der den Leser zu den entsprechenden Daten im Excel-Format führt. Die Publikation ist gedruft, auf USB-Stick oder als erhältlich bei html.

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Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012

Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012

Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft You or your institution have access to this content

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Author(s):
OECD
Publication Date :
08 June 2012
ISBN :
9789264125476 (HTML) ; 9789264125452 (print)
DOI :
10.1787/9789264125476-de
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      Einführung

      Die OECD gestern und heute – Statistiken und ihre Bedeutung

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      Bevölkerung

      Das Bevölkerungswachstum wird gemessen als die Differenz zwischen Geburten, Sterbefällen und Nettozuwanderung. Im Verlauf der letzten 50 Jahre ist das Bevölkerungswachstum im OECD-Raum auf fast 0% im Jahr 2011 gesunken. Die Weltbevölkerung hat sich in den vergangenen 50 Jahren mehr als verdoppelt. Die Vorausberechnungen für die nächsten vier Jahrzehnte lassen darauf schließen, dass in den 2040er Jahren auf der Welt insgesamt mehr als 9 Milliarden Menschen leben werden, davon 1,4 Milliarden im OECD-Raum (unter der Annahme, dass die Zahl der Mitglieder auf 34 begrenzt bleibt), d.h. rd. 15% der Weltbevölkerung.

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      Lebenserwartung

      Die Lebenserwartung bei der Geburt ist einer der am häufigsten verwendeten Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte kam es unter dem Einfluss des medizinischen Fortschritts, besserer Lebens-bedingungen und gesünderer Lebensgewohnheiten zu einem Rückgang der Sterblichkeit und damit zu einer Erhöhung der Lebenserwartung.

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      BIP

      Mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird die Wertschöpfung der Wirtschaftssubjekte in einer gegebenen Volkswirtschaft (d.h. der Unternehmen, der Einrichtungen ohne Erwerbszweck, der staatlichen Stellen und der privaten Haushalte) während eines gegebenen Zeitraums in einer einzigen Zahl zusammengefasst. In den 50 Jahren seit ihrer Gründung hat die OECD die Auswirkungen, die verschiedene wirtschaftliche und finanzielle Schocks (z.B. Schocks infolge von Kriegen, Ölpreisbewegungen, Finanzkrisen usw.) auf die Entwicklung des BIP in den OECD-Ländern hatten, kontinuierlich aufgezeichnet.

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      Handel

      Der Handel, d.h. der grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsverkehr, ist einer der Grundbestandteile der Wirtschaftstätigkeit und ein Indikator der Globalisierung. Der allmähliche Abbau der Handelshemmnisse während der letzten Jahrzehnte hat dem internationalen Handel Auftrieb gegeben und die wirtschaftliche Integration (z.B. innerhalb der Europäischen Union) gefördert. In den meisten OECD-Ländern hat der internationale Waren- und Dienstleistungshandel gemessen an seinem Anteil am BIP zwischen den 1970er und 2000er Jahren expandiert.

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      Preise

      Die Inflation ist definiert als der Anstieg des Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen während eines bestimmten Zeitraums. Zur Messung des Preisauftriebs für einen bestimmten Korb von Waren und Dienstleistungen wird eine Reihe verschiedener Preisindizes eingesetzt, z.B. Ver-braucherpreisindizes (VPI), Erzeugerpreisindizes (EPI) und BIP-Deflatoren. Die OECD leistet seit langem einen Beitrag zu einer harmonisierten Messung der Preisentwicklung, indem sie den Ländern eine Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch über beste Praktiken in diesem Bereich bietet.

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      Arbeitsmarkt

      Arbeit ist einer der wichtigsten Aspekte unseres täglichen Lebens, und sie hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. In der Tat verbringen die meisten Menschen einen großen Teil ihres Lebens bei der Arbeit, und mit ihrem Arbeitsverdienst bestreiten sie zumeist auch den Großteil ihres Unterhalts; zudem ist der Arbeitsplatz ein Ort der sozialen Begegnung.

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      Bildung

      Im Verlauf der letzten 50 Jahre haben die OECD-Länder ihre Sichtweise in Bezug auf die Bildungsergebnisse geändert und sind vom einfachen „Mehr ist besser" zu einem differenzierteren Ansatz übergegangen, bei dem auch die Qualität der Kompetenzen berücksichtigt wird, die von den Schülerinnen und -Schülern erworben werden. Die OECD hat seit ihrer Gründung stets die Bedeutung von Bildung und Humankapital als Motoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung betont. Und effektiv war in den OECD-Ländern seit 1961 eine erhebliche Ausweitung und Weiterentwicklung des Humankapitalbestands zu beobachten.

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      Gesamtbevölkerung

      Umfang und Wachstum der Bevölkerung eines Landes sind sowohl Ursache als auch Folge wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Das Tempo des Bevölkerungswachstums hat sich in allen OECD-Ländern verringert.

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      Abhängige Bevölkerung

      Die demografischen Entwicklungen in den OECD-Ländern haben zu einem starken Anstieg des Anteils der abhängigen Bevölkerung (d.h. der Summe der Alten- und Jugendbevölkerung) an der Gesamtbevölkerung geführt, der sich künftig fortsetzen dürfte. Diese Trends haben eine Reihe von Aus-wirkungen auf die staatlichen und privaten Ausgaben für Altersrenten, Gesundheitsversorgung und Bildung sowie generell auf Wirtschaftswachstum und gesellschaftliches Wohlergehen.

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      Bevölkerung nach Regionen

      Die Bevölkerung ist innerhalb der Länder regional ungleichmäßig verteilt. Unterschiede in den klimatischen und Umweltbedingungen wirken der menschlichen Ansiedlung in einigen Gebieten entgegen und begünstigen die Konzentration der Bevölkerung in einigen städtischen Ballungszentren. Dieses Muster wird durch die größeren wirtschaftlichen Chancen und die breitere Verfügbarkeit von Dienstleistungen, die aus der Urbanisierung selbst herrühren, noch verstärkt.

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      Altenbevölkerung nach Regionen

      In allen OECD-Ländern hat die Zahl der ab 65-Jährigen in den letzten 30 Jahren sowohl absolut als auch in Prozent der Gesamtbevölkerung drastisch zugenommen. Da sich ältere Menschen in jedem Land in der Regel auf wenige Gebiete konzentrieren, wird sich eine kleine Zahl von Regionen mit einer Reihe sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen und Chancen der Bevölkerungsalterung auseinandersetzen müssen.

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      Zuwandererbevölkerung

      Die einzelnen Länder vertreten unterschiedliche Auffassungen in der Frage, wie der Begriff Zuwanderer zu definieren ist. Dennoch ist es möglich, einen internationalen Vergleich des Umfangs der Zuwandererbevölkerung durchzuführen, sei es nach dem Kriterium der Staatsangehörigkeit oder des Geburtslands.

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      Migrationstrends

      Zu den Migrationsbewegungen zählen nicht nur die Zuzüge von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, auf die sich in der Regel die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit konzentriert, sondern auch die Zu- und Fortzüge von Staatsangehörigen sowie die Fortzüge von Ausländern. Der Wanderungssaldo spiegelt den Gesamteffekt dieser Bewegungen wider. Die Migration stellt derzeit in fast allen OECD-Ländern den wichtigsten Faktor für das Bevölkerungswachstum dar.

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      Migration und Beschäftigung

      In den meisten OECD-Ländern sind die Beschäftigungsquoten unter Zuwanderern niedriger als unter im Inland Geborenen. Die Situation stellt sich indes nuancierter dar, wenn die Beschäftigungsquoten nach Bildungsniveau aufgeschlüsselt werden.

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      Migration und Arbeitslosigkeit

      In den traditionellen Zuwanderungsländern Europas sind die zugewanderten Arbeitskräfte stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Umgekehrt sind die Arbeitslosenquoten in Südafrika, Ungarn, den Vereinigten Staaten und Estland weniger vom Geburtsland abhängig. Manche Gruppen, wie junge Zuwanderer, Frauen und ältere Zuwanderer, haben größere Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden.

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      Höhe des BIP

      Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die Standardmessgröße des Werts der von einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum hergestellten Waren und Dienstleistungen. Das Pro-Kopf-BIP wird als allgemeiner Indikator für den wirtschaft-lichen Lebensstandard verwendet.

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      Entwicklung des BIP

      Die Messung des BIP-Wachstums ist wichtig, doch kann das BIP auch einfach inflationsbedingt wachsen. Die Ausklammerung von Preisschwankungen bei der Messung des realen BIP-Wachstums bietet eine solidere Grundlage für die Beurteilung des Wachstums der Wirtschaftsproduktion.

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      BIP nach Regionen

      Die Unterschiede zwischen der Wirtschaftsleistung verschiedener OECD-Länder sind oft geringer als zwischen einzelnen Regionen innerhalb dieser Länder. Im Zeitverlauf sind diese regionalen Disparitäten zudem bestehen geblieben, selbst wenn sich die Unterschiede zwischen den Ländern verringert haben.

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      Pro-Kopf-Nationaleinkommen

      Wenn das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt auch der gebräuchlichste Indikator zum Vergleich des Lebensstandards z-wischen den einzelnen Ländern ist, ziehen viele Analysten doch zwei andere Messgrößen vor, nämlich das Pro-Kopf-Brutto-nationaleinkommen (BNE) und das Pro-Kopf-Netto-Nationaleinkommen (NNE).

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      Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

      Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte steht dem allgemein in der Volkswirtschaftslehre verwendeten Einkommenskonzept näher und ist ein wichtiger Indikator für das Wohlergehen und den Lebensstandard. Bei Nichtberücksichtigung von Veränderungen des Nettovermögens auf Grund von Kapitaltransfers oder Unternehmensgewinnen kann das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte als der Höchstbetrag betrachtet werden, den Haushalte für den Konsum von Waren und Dienstleistungen ausgeben können, ohne ihre finanziellen und nichtfinanziellen Vermögenswerte zu reduzieren oder höhere Schulden aufzunehmen.

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      Ersparnis der privaten Haushalte

      Die Ersparnis der privaten Haushalte ist die wichtigste inländische Geldquelle zur Finanzierung der Anlageinvestitionen, von denen bedeutende Impulse auf das langfristige Wirtschaftswachstum ausgehen.

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      Investitionsquoten

      Der Anteil der Anlageinvestitionen am gesamten BIP ist ein wichtiger Bestimmungsfaktor für das künftige Wirtschaftswachstum. Jedoch tragen nicht alle Arten von Investitionen auf dieselbe Weise zum künftigen Wachstum bei, und das künftige BIP-Wachstum kann auch von Ausgaben abhängen, die gemeinhin als Konsum betrachtet werden (z.B. Bildung, Gesundheit).

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      Arbeitsproduktivitätsniveaus

      Die Produktivität ist eine Messgröße der Effizienz, mit der verfügbare Ressourcen im Produktionsprozess eingesetzt werden. Die Arbeitsproduktivität ist zusammen mit dem Einsatz der Arbeitsressourcen einer der Hauptbestimmungsfaktoren des Lebensstandards.

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      Arbeitsproduktivitätswachstum

      Das Arbeitsproduktivitätswachstum ist eine Schlüsseldimension der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und eine wesentliche Triebfeder für Veränderungen des Lebensstandards.

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      Produktivität und Wachstumsrechnungen

      Das Wirtschaftswachstum kann entweder durch eine Erhöhung der im Produktionsprozess eingesetzten Arbeits- und Kapitalinputs oder einen insgesamt effizienter kombinierten Einsatz dieser Inputs, d.h. eine größere Multifaktorproduktivität, gesteigert werden. Bei Wachstumsrechnungen wird das BIP-Wachstum in den jeweiligen Beitrag des Arbeitsinputs, des Kapitalinputs und der Multifaktorproduktivität zerlegt.

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      Lohnstückkosten

      Die Lohnstückkosten sind ein wesentlicher Bestimmungsfaktor der Wettbewerbsfähigkeit des Produktionssystems eines Landes auf dem Binnen- wie auch dem Auslandsmarkt. Sie spiegeln die kombinierte Entwicklung des Arbeitnehmerentgelts je Arbeitseinsatzeinheit und der Arbeitsproduktivität wider und können als ein Indikator des Inflationsdrucks auf die Erzeugerpreise herangezogen werden.

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      Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Die Struktur der Gesamtwertschöpfung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten beachtlich geändert. Der Anteil der Landwirtschaft nimmt heute in fast allen OECD-Ländern einen relativ geringen Platz ein. Der Anteil der Industrie ist ebenfalls gesunken, während der Dienstleistungssektor heute in den meisten OECD-Ländern weit über 60% der gesamten Bruttowertschöpfung ausmacht.

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      Reale Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen

      Das BIP-Wachstum war nicht gleichmäßig auf alle Wirtschaftsbereiche verteilt. Einige Sektoren sind stärker gewachsen als andere, und manche haben an Bedeutung verloren. Zur besseren Darstellung des beobachteten Wandels der Wachstumsmuster empfiehlt es sich, zwischen den verschiedenen Wirtschaftssektoren Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungssektor zu unterscheiden.

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      Kleine und mittlere Unternehmen

      Kleine Unternehmen, und insbesondere Neugründungen, können sehr dynamisch und innovativ sein. Einige besonders leistungsstarke neue kleine Firmen können einen wichtigen Beitrag zu Arbeitsplatzschaffung und Wirtschaftswachstum leisten. Obgleich die Mehrzahl der kleinen Unternehmen individuell betrachtet einen eher geringen wirtschaftlichen Einfluss haben, leisten sie zusammengenommen einen großen Beitrag.

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      Einkommensungleichheit

      Einkommensdisparitäten sind eine der offensichtlichsten Ausdrucksformen von Unterschieden im Lebensstandard innerhalb eines Landes. Hohe Einkommensungleichheiten lassen generell auf eine Vergeudung menschlicher Ressourcen schließen, d.h. eine Situation, in der ein großer Teil der Bevölkerung erwerbslos oder in Niedriglohnjobs oder geringqualifizierten Beschäftigungen gefangen ist.

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      Armutsquoten und Armutslücken

      Die Vermeidung wirtschaftlicher Härten ist eines der Hauptziele der Sozialpolitik. Da die Definition dessen, was als annehmbarer Lebensstandard zu betrachten ist, zwischen den Ländern und im Zeitverlauf variiert, existiert auch keine gemeinsam vereinbarte Messgröße der absoluten Armut in den OECD-Ländern. Ein Ausgangspunkt für die Messung der Armut ist daher die Betrachtung der relativen Armut, eine Messgröße, deren Höhe jedes Jahr im Verhältnis zum typischen Einkommen des jeweiligen Landes ermittelt wird.

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      Anteil des internationalen Handels am BIP

      Der weltweite Handel ist einer der Hauptmechanismen der wirtschaftlichen Integration. Der internationale Handel ist im Allgemeinen von größerer Bedeutung für geografisch oder bevölkerungsmäßig kleine Länder, die von Nachbarländern mit offenen Handelsregimen umgeben sind, als für große, relativ autarke Länder oder solche, die geografisch isoliert und durch hohe Transportkosten benachteiligt sind. Andere Faktoren, die zur Erklärung der Unterschiede bei der Bedeutung des Außenhandels in den verschiedenen Ländern beitragen, sind ihre Geschichte, Kultur und Handelspolitik, die Struktur ihrer Wirtschaft (namentlich das BIP-Gewicht der nichthandelbaren Dienstleistungen), die Reexporte und die Präsenz multinationaler Unternehmen (die mit einem umfangreichen konzerninternen Handel einhergeht).

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      Internationaler Handel mit Waren

      Seit ihrer Gründung ist die OECD bestrebt, den internationalen Handel zu fördern, denn sie sieht darin einen wirksamen Mechanismus zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und zur Hebung des Lebensstandards. Ein intensiverer Handel kommt den OECD-Mitgliedsländern ebenso wie deren Handelspartnern in der übrigen Welt zugute.

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      Internationaler Handel mit Dienstleistungen

      Der internationale Handel mit Dienstleistungen gewinnt sowohl innerhalb des OECD-Raums als auch zwischen den OECD-Ländern und der übrigen Welt zunehmend an Bedeutung. Auf die traditionellen Dienstleistungen – Transport, Versicherung für den Warenhandel sowie den Reiseverkehr – entfällt etwa die Hälfte des internationalen Dienstleistungshandels, aber der Handel mit neueren Kategorien von Dienstleistungen, insbesondere solchen, die über das Internet abgewickelt werden können, expandiert rasch.

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      Handelspartner

      Bei der Struktur des OECD-Warenhandels – Ursprung der Einfuhren und Bestimmung der Ausfuhren – hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein bedeutender Wandel vollzogen. Er war die Folge der Veränderungen in der Verteilung des weltweiten Einkommens sowie der Globalisierung – vor allem der Verlagerung von Fertigungsaktivitäten aus OECD-Ländern in die übrige Welt.

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      Die Handelspartner Afrikas

      In der Ausgabe 2011 des African Economic Outlook werden die zunehmende Intensität und die sich ändernden Strukturen des afrikanischen Handels untersucht. Sie enthält eine Analyse der den politischen Entscheidungsträgern Afrikas zur Verfügung stehenden Politikoptionen, um die rasche Integration Afrikas in die Weltwirtschaft optimal nutzen zu können.

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      Ausländische Direktinvestitionen

      Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind ein Schlüsselelement der internationalen wirtschaftlichen Integration. Durch ADI entstehen direkte, stabile und dauerhafte Verbindungen zwischen Volkswirtschaften. ADI fördern den Transfer von Technologie und Know-how zwischen den Ländern und ermöglichen es der Wirtschaft des Ziellands, ihre Produkte in größerem Umfang auf den internationalen Märkten abzusetzen. ADI stellen zudem eine zusätzliche Finanzierungsquelle für Investitionen dar und können in einem geeigneten politischen Umfeld ein wichtiges Instrument zur Unternehmensentwicklung darstellen.

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      Zahlungsbilanz

      Beim Saldo der Leistungsbilanz handelt es sich um die Differenz zwischen den laufenden Einnahmen aus dem Ausland und den laufenden Zahlungen an das Ausland. Ist dieser Saldo positiv, kann das Land den Überschuss zur Tilgung -seiner Auslandsschulden, zum Erwerb ausländischer Ver-mögenswerte oder für Ausleihungen an andere Länder verwenden. Ist der Saldo negativ, muss das Defizit über Kreditaufnahme im Ausland oder Veräußerung zuvor erworbener ausländischer Vermögenswerte finanziert werden.

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      Verbraucherpreisindizes

      Verbraucherpreisindizes werden seit langem in den amtlichen Statistiken genutzt. Sie messen die Erosion des Lebensstandards durch die Preisinflation und sind wahrscheinlich eine der bekanntesten wirtschaftsstatistischen Größen, die auch in den Medien und der breiten Öffentlichkeit verwendet wird.

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      Erzeugerpreisindizes

      Zur Messung der Inflation in einer Volkswirtschaft kann eine Vielzahl von Preisindizes herangezogen werden. Hierzu -zählen Verbraucherpreisindizes (VPI), Preisindizes für spezi-fische Waren und/oder Dienstleistungen, BIP-Deflatoren und Erzeugerpreisindizes (EPI). Während die VPI dazu dienen, die Veränderungen zu messen, die sich im Lauf der Zeit bei den durchschnittlichen Einzelhandelspreisen für einen festen Korb von Waren und Dienstleistungen ergeben, der als repräsentativ für die Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte gilt, sollen die EPI die durchschnittlichen Bewegungen der Preise erfassen, die die Erzeuger verschiedener Güter erzielen. Sie werden häufig als Frühindikatoren für Preisentwicklungen in der Gesamtwirtschaft angesehen, darunter auch für Preisveränderungen bei Konsumgütern und verbraucher-orientierten Dienstleistungen.

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      Arbeitsentgelt

      Das Arbeitsentgelt je Einheit des Arbeitseinsatzes ist die durchschnittliche Vergütung, die die Arbeitnehmer in einer Volkswirtschaft erhalten. Dieser Indikator ist eng mit anderen Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit, z.B. den Lohnstück-kosten, verknüpft, die an anderer Stelle in dieser Veröffent-lichung behandelt werden.

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      Langfristige Zinssätze

      Die langfristigen Zinssätze sind einer der Bestimmungsfaktoren der Unternehmensinvestitionen. Niedrige langfristige Zinssätze fördern Investitionen in neue Ausrüstungen, während hohe Zinssätze als Hemmschuh wirken. Und Investitionen sind eine der wichtigsten Quellen des Wirtschaftswachstums.

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      Umrechnungssätze

      Um das reale BIP eines gegebenen Landes über mehrere Jahre zu vergleichen, müssen durch Preisveränderungen bedingte Fluktuationen ausgeklammert werden. Ebenso ist es für einen Vergleich der realen BIP-Werte einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt notwendig, alle Unterschiede zwischen den BIP-Werten der verschiedenen Länder auszuschalten, die auf Differenzen im Preisniveau zurückgehen. Preisindizes werden verwendet, um die Effekte von Preisveränderungen in einem bestimmten Land im Zeitverlauf zu beseitigen; Kaufkraftparitäten (KKP) werden eingesetzt, um die Effekte der unterschiedlichen Preisniveaus innerhalb einer Ländergruppe zu einem gegebenen Zeitpunkt zu eliminieren.

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      Reale effektive Wechselkurse

      Die effektiven Wechselkurse sind eine summarische Messgröße der Veränderungen der Wechselkurse der Währung eines Landes gegenüber den Währungen seiner Handelspartner. In diesem Abschnitt werden zwei Indikatoren des realen effektiven Wechselkurses gezeigt, nämlich die Veränderungen der Verbraucherpreise und die Veränderungen der Lohnstückkosten im Verarbeitenden Gewerbe eines gegebenen Landes, jeweils im Verhältnis zu den entsprechenden Veränderungen in den Konkurrenzländern. Diese Indikatoren geben Aufschluss über die preisliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes in einer weiten Interpretation. Diese Wettbewerbsfähigkeit ist wiederum ein wichtiger Bestimmungsfaktor dafür, wie erfolgreich verschiedene Länder bei der Steigerung der Produktivität, der Förderung der Innovation und der Anhebung des Lebensstandards sind.

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      Energieaufkommen

      Eine Analyse der Energieprobleme erfordert eine umfassende Darstellung der grundlegenden Angebots- und Nachfrage-daten für alle Energieträger, anhand deren sich der Beitrag der einzelnen Energieträger zur Gesamtwirtschaft sowie ihre jeweiligen durch die Umwandlung der Energieträger bedingten Wechselwirkungen einfach vergleichen lassen. Diese Präsentationsform eignet sich für die Untersuchung von Fragen der Energieträgersubstitution, der Energieeinsparung und der Energieprognose.

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      Energieintensität

      Eine weit verbreitete Methode zur Messung und zum Vergleich der Energieintensität verschiedener Länder sowie zur Unter-suchung ihrer Veränderungen im Zeitverlauf besteht darin, das Verhältnis Energieeinsatz/BIP zu betrachten. Dabei ist zu beachten, dass die Energieintensität eine unzulängliche Hilfsvariable der Energieeffizienz ist, da letztere von zahlreichen Faktoren abhängt (z.B. Klima, Produktionsstruktur, Outsourcing der Produktion energieintensiver Branchen usw.), die in der hier verwendeten einfachen Messgröße des Energieaufkommens im Verhältnis zum BIP unberücksichtigt bleiben.

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      Pro-Kopf-Energieaufkommen

      Das Gesamt-Primärenergieaufkommen pro Kopf ist eine gebräuchliche, wenn auch unvollkommene Messgröße für die Energieeffizienz eines Landes. So werden z.B. beim Ländervergleich weder die Effekte des Klimas auf die Energienutzung (Heizung, Kühlung) noch die Landesgröße und Bevölkerungsdichte berücksichtigt. Energiewirtschaftsexperten ziehen es gewöhnlich vor, den Energieeinsatz je Produkteinheit oder je BIP-Einheit zu vergleichen. Wenn nachstehend gleichwohl das Pro-Kopf-Aufkommen zu Grunde gelegt wird, so deshalb, weil dies eine weithin übliche Praxis ist.

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      Stromerzeugung

      Im Umfang der Stromerzeugung eines Landes und in deren Aufschlüsselung nach Energieträgern spiegeln sich die Ausstattung des Landes mit natürlichen Ressourcen, seine Energieimporte, seine Politik im Bereich der Versorgungssicherheit, die Einwohnerzahl, die Elektrifizierungsrate sowie der Entwicklungsstand und das Wachstum der Volkswirtschaft wider.

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      Kernenergie

      Die Kernenergie trug 2009 in den OECD-Ländern mit fast 22% zur Gesamtstromversorgung bei. In Bezug auf den Einsatz der Kernenergie bestehen jedoch erhebliche Unterschiede. Insgesamt wird Kernenergie gegenwärtig in 18 der 34 OECD-Länder eingesetzt, wobei zehn dieser Länder im Jahr 2009 mindestens ein Drittel ihres Energiebedarfs durch Kernenergie deckten. Zusammen erzeugen die OECD-Länder etwa 83% des weltweiten Kernenergieaufkommens. Der Rest wird von 12 Nicht-OECD-Volkswirtschaften erzeugt.

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      Erneuerbare Energieträger

      Immer mehr Regierungen werden sich in ihrer Energiepolitik der Bedeutung bewusst, die der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und der Bekämpfung des Klimawandels zukommt. Der gestiegene Energieverbrauch hat dazu beigetragen, dass sich die Emissionen von Treibhausgasen und deren Konzentration in der Erdatmosphäre erhöht haben. Eine Möglichkeit der Minderung von Treibhausgasemissionen besteht darin, Energie aus fossilen Brennstoffen durch Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen.

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      Energieerzeugung

      Die Energieerzeugung hängt von den natürlichen Ressourcen eines Landes und den wirtschaftlichen Anreizen zur Nutzung dieser Ressourcen ab. Bei ihren Entscheidungen über den Umfang und die Formen der Energiegewinnung berücksichtigen die Länder außerdem Fragen der Versorgungssicherheit und des Umweltschutzes.

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      Ölförderung

      Der Nahe Osten und Nordafrika verfügen über außergewöhnlich reiche Energievorkommen, vereinte diese Region doch Ende 2010 etwa 65% der weltweit nachgewiesenen konventionellen Ölreserven auf sich. Gemessen an diesen Reserven ist die Ölförderung derzeit relativ gering, und ihre weitere Erschließung wird für die Deckung des weltweiten Energie-bedarfs in den nächsten Jahrzehnten von entscheidender Bedeutung sein. Auch unkonventionelle Ölquellen (z.B. Ölschiefer und -sande, Kohle- und Biomasseverflüssigung sowie bei der chemischen Verarbeitung von Erdgas anfallende Flüssigprodukte) werden bei der Deckung des weltweiten Bedarfs voraussichtlich eine immer wichtigere Rolle spielen.

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      Ölpreise

      Der Preis von Rohöl, aus dem Mineralölerzeugnisse wie Benzin hergestellt werden, wird über die üblichen Angebots- und Nachfrageschwankungen hinaus durch eine Reihe anderer Faktoren bestimmt, die insbesondere mit geopolitischen Fragen zusammenhängen. Einige der kostengünstigsten Vorkommen befinden sich in politisch sensiblen Weltregionen. Es gibt nicht einen Rohölpreis, sondern mehrere. Die Weltrohölpreise werden ermittelt aus den Preisen für drei an den Märkten gehandelte Referenzsorten (West Texas Intermediate – WTI, Brent, Dubai) sowie Auf- oder Abschlägen gegenüber diesen Preisen.

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      Güterverkehr

      Die Nachfrage nach Daten über den Verkehrssektor steigt an, da diese Daten benötigt werden, um die Auswirkungen des Sektors auf Volkswirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu beurteilen. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die länderübergreifende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit jedoch nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics, 4th Edition, enthält einheitliche Definitionen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Weltverkehrsforums (ITF) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.

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      Personenverkehr

      Einige Studien lassen zwar darauf schließen, dass der Personenverkehr mit dem Auto in einigen entwickelten Ländern die Sättigung erreicht hat, die Nachfrage nach Personenmobilität steigt weltweit jedoch weiter an. Die Entwicklung nachhaltiger Personenverkehrssysteme erfordert gute und umfassende Daten über die Personenmobilität. Auf Grund fehlender harmonisierter Definitionen und Methoden ist die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit von Verkehrsdaten weltweit nicht immer gewährleistet. Das Glossary for Transport Statistics, 4th Edition, enthält gemeinsame Definitionen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Weltverkehrsforums und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.   

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      Verkehrstote

      Die Zahl der Kraftfahrzeuge in den Mitgliedsländern des Weltverkehrsforums ist hoch, und alle Regierungen messen der Reduzierung der Verkehrsunfälle große Bedeutung bei. Diese Aufgabe wird angesichts des steigenden Mobilitätsbedarfs schwieriger.

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      Beschäftigungsquoten

      Die Beschäftigungsquoten spiegeln das Ausmaß der Nutzung zur Verfügung stehender Arbeitskräfteressourcen wider. Auf kurze Sicht reagieren diese Quoten auf den Konjunkturzyklus, längerfristig betrachtet werden sie jedoch in erheblichem Maße durch die staatliche Politik in Bezug auf die Tertiärbildung und die Einkommensstützung sowie durch Maßnahmen beeinflusst, die die Beschäftigung von Frauen erleichtern.

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      Beschäftigungsquoten nach Altersgruppe

      Die Allokation von Beschäftigungsmöglichkeiten unter Personen unterschiedlichen Alters gestaltet sich auf den einzelnen Arbeitsmärkten nicht einheitlich. Die Beschäftigungsquoten für Personen unterschiedlichen Alters werden in erheblichem Maße durch die staatliche Politik im Hinblick auf Tertiärbildung, Renten und Rentenalter beeinflusst.

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      Teilzeiterwerbstätigkeit

      Gelegenheiten zur Teilzeiterwerbstätigkeit sind besonders wichtig für Personen, deren Familienverpflichtungen sie an der Ausübung einer Vollzeittätigkeit hindern, wie zum Beispiel Frauen mit kleinen Kindern und Personen, die sich um ältere Angehörige kümmern. Tatsächlich zeigen jüngste Erhebungen in einer großen Zahl von OECD-Ländern, dass die meisten Personen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, dies aus freien Stücken tun. Das lässt vermuten, dass Länder mit geringer Teilzeiterwerbstätigkeit eine höhere Beschäftigung durch Maßnahmen fördern könnten, die für ein größeres Angebot an Teilzeitstellen sorgen.

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      Selbstständige Erwerbstätigkeit

      Die selbstständige Beschäftigung kann entweder als eine Überlebensstrategie für diejenigen betrachtet werden, die keine andere Möglichkeit der Erzielung eines Einkommens sehen, oder als ein Zeichen für Unternehmergeist und den Wunsch, sein eigener Herr zu sein. Die hier dargestellten Selbstständigenquoten spiegeln diese unterschiedlichen Motive wider.

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      Beschäftigung nach Regionen

      Regionale Unterschiede in der Wirtschaftsleistung erklären sich z.T. aus dem Grad, in dem es den einzelnen Regionen gelingt, die ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte-ressourcen zu nutzen und vor allem die Beschäftigungs-chancen von unterrepräsentierten Gruppen zu verbessern.

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      Arbeitszeiten

      Kürzere Arbeitszeiten sind eine der Möglichkeiten für die Bevölkerung, an den Vorteilen des Produktivitätswachstums teilzuhaben. Die Regierungen einiger OECD-Länder haben in den vergangenen Jahren auch Maßnahmen ergriffen, um es Eltern zu erleichtern, Berufs- und Familienleben miteinander zu vereinbaren, und z.T. führten diese Maßnahmen zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten.

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      Arbeitslosenquoten

      Die Arbeitslosenquote ist ein Maßstab des Kapazitätsüberhangs am Arbeitsmarkt ebenso wie ein wichtiger Indikator des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstands. Aufschlüsselungen der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht zeigen, wie die Situation sich für manche Gruppen im Vergleich zu anderen und zur Gesamtbevölkerung darstellt.

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      Langzeitarbeitslosigkeit

      Die Langzeitarbeitslosigkeit stellt für die Betroffenen und die politisch Verantwortlichen ein besonderes Problem dar. Abgesehen von der psychischen Belastung für die Arbeitslosen selbst und ihre Familien sind hohe Langzeitarbeitslosenquoten ein Indiz dafür, dass die Arbeitsmärkte ineffizient funktionieren. In Ländern, in denen die Leistungen bei Arbeitslosigkeit großzügig bemessen sind, bedeutet die Existenz von Langzeitarbeitslosigkeit außerdem eine erhebliche Belastung der Staatsfinanzen.

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      Arbeitslosigkeit nach Regionen

      Die Arbeitslosenquoten variieren von Land zu Land erheblich, hinter den großen internationalen Unterschieden verbergen sich jedoch noch größere regionale Unterschiede innerhalb der einzelnen Länder.

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      Inaktivität von Jugendlichen

      Junge Menschen, die weder in Beschäftigung noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung sind, laufen Gefahr, sozial ausgegrenzt zu werden – Einkommen zu erzielen, die unter der Armutsgrenze liegen, und nicht die Qualifikationen zu besitzen, die notwendig sind, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

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      FuE-Ausgaben

      Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) sind ein Schlüsselindikator für die Anstrengungen des öffentlichen und privaten Sektors zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen in Wissenschaft und Technologie.

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      Forscher

      Forscher sind das zentrale Element des Forschungs- und Entwicklungssystems.

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      Patente

      Auf Patenten basierende Indikatoren liefern eine Messgröße für den FuE-Output eines Landes, d.h. seine Erfindungen. Die für die Patentzählung verwendete Methodik kann jedoch die Ergebnisse beeinflussen, da auf Grund verschiedener Einschränkungen (wie z.B. die unzureichende internationale Vergleichbarkeit) und erheblicher Unterschiede im Hinblick auf den Wert der einzelnen Patente der Aussagekraft einfacher Zählungen der bei einem nationalen Patentamt angemeldeten Patente Grenzen gesetzt sind. Um diese Hindernisse auszuräumen, hat die OECD Triade-Patentfamilien entwickelt, um alle wichtigen Erfindungen zu erfassen und internationale Vergleiche zu ermöglichen.

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      Biotechnologie

      Der Betrag, der in einem Land vom Unternehmenssektor für die biotechnologische Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben wird, ist eine Messgröße für den Stellenwert, den das jeweilige Land der Biotechnologieforschung einräumt.

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      Grösse des IKT-Sektors

      Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind seit über einem Jahrzehnt Motor des wirtschaftlichen Wandels. Die IKT-produzierenden Sektoren und die IKT-Beschäftigung tragen zu raschen technologischen Fortschritten und Produktivitätszuwächsen bei.

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      IKT-Investitionen

      Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) waren Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre die dynamischste Investitionskomponente. Dank dieser Investitionen konnten neue Technologien in den Produk-tionsprozess einfließen, den Kapitalstock erweitern und erneuern und das Wirtschaftswachstum unterstützen.

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      IKT-Güterexporte

      Die Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) gehörten in den letzten zehn Jahren zu den dynamischsten Komponenten des internationalen Handels.

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      Computer, Internet und Telekommunikation

      Der Zugang zu Kommunikationsmitteln und Computern ist in den privaten Haushalten der OECD-Länder im Steigen begriffen, und dies gilt sowohl für Länder, in denen bereits ein hoher Durchdringungsgrad existiert, als auch für jene, die in dieser Hinsicht zu den Nachzüglern zählen.

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      Wasserverbrauch

      Die Süßwasserressourcen sind von großer ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Ihre Verteilung zwischen und in den Ländern variiert stark. In ariden Regionen können die Süßwasserressourcen bisweilen so begrenzt sein, dass der Wasserbedarf nur in einer Weise gedeckt werden kann, die dem Grundsatz der Nachhaltigkeit zuwiderläuft, was eine Verringerung der Süßwassermengen zur Folge hat.

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      Fischerei

      Die Fischereiwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung nachhaltiger Einkommen, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur gesamten Proteinaufnahme. Durch die Überfischung bestimmter Arten in einigen Gebieten droht gleichzeitig aber eine Erschöpfung der Fischbestände. In manchen Ländern, darunter mindestens zwei OECD-Länder – Island und Japan – ist Fisch die wichtigste Eiweißquelle tierischen Ursprungs.

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      Kohlendioxidemissionen

      Auf Kohlendioxid (CO2) entfällt der größte Teil der Treibhausgase. Der zunehmende Ausstoß anthropogener Treibhausgase in die Atmosphäre stört die Strahlungsbilanz der Erde (d.h. die Bilanz der Sonnenenergie, die die Erde absorbiert und wieder in den Weltraum abstrahlt). Das führt zu einer Erhöhung der Temperatur an der Erdoberfläche sowie damit zusammenhängenden weltweiten Effekten auf Klima, Meeresspiegelniveau und Landwirtschaft.

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      Luftqualität nach Regionen

      Das dringliche Problem des Klimawandels macht einen unverzüglichen, dauerhaften und wirksamen Übergang zu regionalen Volkswirtschaften mit niedrigeren CO2-Emissionen erforderlich. Von der notwendigen Reduktion der Treibhausgasemissionen abgesehen, müssen auch die Emissionen anderer Schadstoffe wie z.B. toxische Gase oder Feinstaub verringert werden, die eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit sein können. Politikmaßnahmen auf regionaler und kommunaler Ebene kommt bei diesem Übergang eine Schlüsselstellung zu.

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      Siedlungsabfälle

      Die Menge der in einem Land erzeugten Siedlungsabfälle steht in Zusammenhang mit dem Urbanisierungsgrad, der Art und Struktur des Verbrauchs, dem Einkommen der privaten Haushalte und dem Lebensstil. Wenngleich Siedlungsabfälle in jedem Land nur einen Teil der erzeugten Gesamtabfälle ausmachen, nehmen ihr Management und ihre Behandlung häufig mehr als ein Drittel der öffentlichen Budgets zur Minderung und Kontrolle von Umweltbelastungen in Anspruch.

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      Schülerleistungen im internationalen Vergleich

      Wie gut gelingt es den Bildungssystemen, jungen Menschen ein solides Fundament an Kenntnissen und Fähigkeiten zu vermitteln, mit dem sie für das Leben und für die Fortsetzung des Lernprozesses über die Schule hinaus gerüstet sind? Die Internationale OECD-Schulleistungsstudie (PISA) evaluiert die Kenntnisse und Fertigkeiten, die Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren, d.h. gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit besitzen. Der Schwerpunkt der PISA-Erhebung 2009 lag auf der Lesekompetenz, wobei auch die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zum Lesen untersucht wurde; im Rahmen von PISA 2009 wurde erstmals auch die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler beurteilt, digitale Texte zu lesen, zu verstehen und zu nutzen.

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      Trends im Bereich Lesekompetenz

      Nachdem PISA nun seit zehn Jahren durchgeführt wird, ist es möglich, nicht nur den Stand der einzelnen Länder hinsichtlich der Schülerleistungen zu ermitteln, sondern auch zu sehen, wie sich die Lernergebnisse seit der ersten Erhebungsrunde verändert haben. Alle drei Jahre misst PISA die Kenntnisse und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler in Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften, wobei jeder dieser Bereiche im Verlauf des sich über neun Jahre erstreckenden Erhebungszyklus einmal die Haupt- und zweimal eine der Nebenkomponenten bildet. Die PISA-Erhebung 2009 war die erste, bei der einer der drei Bereiche – die Lesekompetenz – zum zweiten Mal den Schwerpunkt bildete.

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      Freude am Lesen

      Das Interesse und die Freude an einem bestimmten Fach wirken sich auf das Ausmaß und die Kontinuität des Lernengagements sowie auf den Grad des erreichten Verständnisses aus, und es wurde gezeigt, dass dieser Effekt weitgehend unabhängig von der Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler zum Tragen kommt. Schülerinnen und Schüler, die Freude am Lesen haben, verbessern ihre Lesekompetenz einfach dadurch, dass sie regelmäßig lesen.

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      Auslandsstudierende

      Da die nationalen Volkswirtschaften zunehmend miteinander verflochten sind, richtet sich der Blick von Regierungen und Bürgern immer mehr auf die Hochschulbildung als ein Mittel zur Erweiterung des Horizonts junger Menschen. Ein Studium auf hohem Niveau in einem anderen Land ermöglicht es jungen Menschen, ihre Kenntnis anderer Kulturen und Sprachen zu erweitern und sich für einen immer stärker globalisierten Arbeitsmarkt zu rüsten. Einige Länder, insbesondere in der Europäischen Union, haben Maßnahmen und Programme geschaffen, die diese Mobilität mit dem Ziel der Unterstützung interkultureller Kontakte und des Aufbaus sozialer Netzwerke fördern.

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      Bildungsniveau

      Eine gebildete und gut ausgebildete Bevölkerung ist eine wesentliche Voraussetzung für das soziale und wirtschaft-liche Wohlergehen eines Landes. Bildung spielt eine entscheidende Rolle, denn sie vermittelt dem Einzelnen die Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen, die für eine effektive -Teilhabe an Gesellschaft und Wirtschaft erforderlich sind. Sie trägt zudem zur Erweiterung des wissenschaftlichen und kulturellen Wissens bei. Das Bildungsniveau ist eine häufig v-erwendete Ersatzvariable für den Humankapitalbestand – d.h. die in der Gesamt- und der Erwerbsbevölkerung vorhandenen Qualifikationen – eines Landes.

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      Anreize für Investitionen in Bildung

      Die wirtschaftlichen Nutzeffekte der Bildung kommen nicht nur dem Einzelnen, sondern über zusätzliche Steuereinnahmen nach dem Erwerbseintritt der Betreffenden auch dem Staat zugute. Diese öffentliche Rendite, in der berücksichtigt ist, dass dem Staat durch die Bereitstellung von Bildungsleistungen auch Kosten entstehen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Bildungserträge insgesamt. Sie muss im allgemeineren Zusammenhang des Nutzens gesehen werden, den Wirtschaft und Gesellschaft aus einem Anstieg des Bildungsniveaus ziehen. Aus bildungspolitischer Sicht ist es für die Analyse von entscheidender Bedeutung, sich der wirtschaft-lichen Anreize bewusst zu sein, die als Bestimmungsfaktor für die individuellen Bildungslaufbahnen wirken können. Bei der Gestaltung von bildungspolitischen Maßnahmen ist es wichtig, dem Verhältnis zwischen privaten und öffentlichen Bildungserträgen Rechnung zu tragen.

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      Bildungsausgaben je Studierenden

      Die politischen Entscheidungsträger müssen das wichtige Erfordernis einer qualitativen Verbesserung der Bildungsdienstleistungen mit dem erstrebenswerten Ziel eines breiteren Zugangs zu Bildungsmöglichkeiten, insbesondere im Tertiärbereich, in Einklang bringen. In vielen OECD-Ländern ging die wachsende Bildungsbeteiligung, vor allem im Tertiärbereich, nicht mit einer entsprechenden Erhöhung der Bildungsausgaben einher. Im Primar-, Sekundar- und postsekundären nichttertiären Bereich sind die Teilnehmerzahlen stabil geblieben, die Ausgaben sind jedoch stärker gestiegen als im Tertiärbereich.

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      Private Ausgaben für die tertiäre Bildung

      Die Bildungseinrichtungen der OECD-Länder werden zwar überwiegend mit öffentlichen Mitteln finanziert, der Anteil der privaten Finanzierung im Tertiärbereich ist jedoch erheblich und weiter im Steigen begriffen. In diesem Bildungs-bereich wird die Beteiligung des Einzelnen und anderer privater Akteure an den Bildungskosten zunehmend als ein wirksamer Weg betrachtet, um sicherzustellen, dass für Studierende, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen.

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      Bildungsausgaben

      Ausgaben für Bildung stellen eine Investition dar, die das Wirtschaftswachstum stärken, die Produktivität steigern, die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern und soziale Ungleichheiten verringern kann. Welcher Anteil der insgesamt zur Verfügung stehenden Finanzmittel für Bildung ausgegeben wird, ist eine Frage von zentraler Bedeutung, und zwar für die Regierungen ebenso wie für Unternehmen und für die Schüler/Studierenden und deren Familien.

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      Staatsausgaben, -einnahmen und -defizite

      Das Defizit des Sektors Staat bietet Informationen darüber, in welchem Maß die Staatseinnahmen hinter den Staatsausgaben zurückbleiben. Es ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der Haushaltsergebnisse sowie ganz allgemein der Ungleichgewichte in der Volkswirtschaft.

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      Staatsverschuldung

      Die Staatsverschuldung ist einer der Schlüsselindikatoren für die Beurteilung der Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen.

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      Verteilung der Ausgaben auf die einzelnen Regierungsebenen

      Die Verantwortung für die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen und für die Umverteilung von Einkommen ist auf verschiedene Regierungsebenen aufgeteilt. In einigen Ländern spielen die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften eine größere Rolle bei der Bereitstellung von Dienstleistungen, wie z.B. Sozialwohnungen und der Betrieb von Schulen. Die Daten über die Aufteilung der staatlichen Ausgaben nach Ebene und Funktion geben Aufschluss über das Ausmaß der Dezentralisierung wichtiger Regierungsaufgaben auf subnationale Gebietskörperschaften.

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      Gesamtstaatliche Ausgaben und Einnahmen bezogen auf die Einwohnerzahl

      Regierungen geben Geld aus, um Güter und Dienstleistungen bereitzustellen und Einkommen umzuverteilen. Zur Finanzierung dieser Aktivitäten beschaffen sich die Regierungen Geldmittel durch Einnahmen (z.B. Steuern) und/oder Kreditaufnahme. Die Größe des Sektors Staat kann durch die Pro-Kopf-Einnahmen und -Ausgaben länderübergreifend verglichen werden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen L-ändern können jedoch auch auf unterschiedliche Ansätze bei der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen (z.B. der Einsatz von Steuervergünstigungen anstelle von Direktausgaben) zurückzuführen sein. Außerdem werden sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst. Die jüngste globale Finanzkrise hatte in vielen OECD-Ländern erhebliche negative Auswirkungen auf die Staatseinnahmen.

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      Produktionskosten des Sektors Staat

      Die Entscheidungen über die Menge und Art der zu produzierenden Güter und Dienstleistungen ebenso wie über die beste Produktionsweise sind oft politischer Natur und basieren auf dem sozialen und kulturellen Kontext des jeweiligen Landes. Während einige Regierungen einen großen Teil der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an nichtstaatliche bzw. private Einrichtungen auslagern, produzieren andere diese Güter und Dienstleistungen selbst.

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      Transparenz der staatlichen Entscheidungsprozesse

      Um das Vertrauen in Regierung und Verwaltung zu bewahren, muss sichergestellt werden, dass die staatlichen Entscheidungsprozesse nicht durch Interessenkonflikte kompromittiert werden. Transparenz ist deshalb von entscheidender Bedeutung, um Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen und das Vertrauen in öffentliche Institutionen zu bewahren. Sie führt durch die Reduzierung des Betrugsrisikos, der Korruption und der Misswirtschaft im Bereich öffentlicher Mittel zu besseren politischen Ergebnissen und trägt dazu bei, gleiche Rahmenbedingungen für die wirtschaftlichen Aktivitäten zu schaffen.

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      Sozialausgaben

      Die Sozialausgaben sind eine Messgröße für den Umfang, in dem die Länder Verantwortung für die Stützung des Lebensstandards benachteiligter oder gefährdeter Gruppen übernehmen.

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      Rentenausgaben

      Die Altersversorgungssysteme sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich, und ein einheitliches Modell gibt es nicht. Im Allgemeinen bestehen die Systeme aus einem Mix aus einer öffentlichen und einer privaten Komponente. Die öffentliche Komponente ist die gesetzliche Rentenversicherung, sie wird meistens im Umlageverfahren finanziert, bei dem die eingezahlten Beträge unmittelbar für die Finanzierung der Leistungen herangezogen werden, und von öffentlichen Einrichtungen verwaltet. Bei der privaten Komponente handelt es sich in manchen Fällen um obligatorische Versicherungen, meistens aber um freiwillige, kapitalgedeckte, beschäftigungsabhängige (betriebliche) Rentenpläne oder individuelle Rentensparpläne.

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      Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung

      Zwei wichtige Aufgaben jedes Staats bestehen darin, die Bürger vor Angriffen von außen zu schützen und innerhalb der Landesgrenzen für die Aufrechterhaltung von Recht und öffentlicher Ordnung zu sorgen.

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      Staatliche Agrarstützung

      Die Regierungen stützen die Landwirtschaft mit einer Vielzahl von Instrumenten, die von den vom Steuerzahler finanzierten Haushaltstransfers bis hin zu agrarpolitischen Maßnahmen, wie Außenschutz und administrativ geregelte Preise, reichen; letztere haben zur Folge, dass das Agrarpreisniveau höher ist als es sonst der Fall wäre und kommen mithin einer impliziten Steuer für den Verbraucher gleich. Obgleich mit einigen dieser Maßnahmen begrüßenswerte Ziele verfolgt werden, wie die Erhaltung ländlicher Gemeinden und die Förderung umweltfreundlicherer Agrarpraktiken, können sie zugleich auch Produktions- und Handelsverzerrungen sowie Umweltzerstörung zur Folge haben.

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      Staatliche Hilfen für die Fischereiwirtschaft

      Die Regierungen der OECD-Länder gewähren der Fischereiwirtschaft finanzielle Unterstützung, in der Regel für Zwecke des Managements, insbesondere der Meeresaufsicht und -Forschung. Diese finanzielle Unterstützung ist für die Gewährleistung eines nachhaltigen und verantwortlichen Fischereisektors von entscheidender Bedeutung.

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      Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit

      Die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Nichtmitgliedsländern ist seit ihrer Gründung eines der Hauptziele der OECD. Der für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bereitgestellte Anteil des Nationaleinkommens ist ein Prüfstein für das Engagement eines Landes zu Gunsten der internationalen Entwicklung. Ein bereits vor langer Zeit festgelegtes Ziel der Vereinten Nationen ist, dass die Industriestaaten 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) als ODA zur Verfügung stellen sollten.

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      Gesamtsteueraufkommen

      Das Gesamtsteueraufkommen in Prozent des BIP steht für den Teil der gesamtwirtschaftlichen Produktion eines Landes, der vom Staat über Steuern abgeschöpft wird. Es handelt sich um einen Indikator dafür, bis zu welchem Grad der Staat Kontrolle über die volkswirtschaftlichen Ressourcen besitzt.

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      Besteuerung des Durchschnittsarbeiters

      Die Messgröße der Besteuerung eines Durchschnittsarbeiters entspricht der Summe der von einem kinderlosen, alleinstehenden Durchschnittsarbeiter zu entrichtenden Steuern im Verhältnis zu den dem Arbeitgeber entstehenden entsprechenden Gesamtarbeitskosten. Dieser Steuer- und Abgabenkeil misst die beschäftigungshemmende Wirkung des Systems der Besteuerung von Arbeitseinkommen.

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      Lebenserwartung

      Die Lebenserwartung bei der Geburt ist nach wie vor einer der am häufigsten verwendeten Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Die Zuwächse an Lebenserwartung bei der Geburt, die während der letzten Jahrzehnte in den OECD-Ländern verzeichnet wurden, sind einer Reihe von Faktoren zu verdanken, darunter einem steigenden Lebensstandard, einer gesünderen Lebensweise und besseren Bildung wie auch einem breiteren Zugang zu hochwertigen Gesundheitsleistungen. Weitere Faktoren wie bessere Ernährung, sanitäre Versorgung und Wohnverhältnisse spielten ebenfalls eine Rolle, vor allem in aufstrebenden Volkswirtschaften.

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      Säuglingssterblichkeit

      Die Säuglingssterblichkeit spiegelt die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen von Müttern und Neugeborenen, das soziale Umfeld, den individuellen Lebensstil sowie die Merkmale der Gesundheitssysteme wider. In einigen Ländern besteht eine niedrige Säuglingssterblichkeit und zugleich ein niedriges Niveau der Gesundheitsausgaben, was den Schluss nahelegt, dass eine Steigerung der Ausgaben nicht zwangsläufig eine Voraussetzung zur Verbesserung der Ergebnisse in diesem Bereich ist.

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      Suizid

      Die vorsätzliche Selbsttötung kann nicht nur Ausdruck eines persönlichen Zusammenbruchs, sondern auch einer Verschlechterung des sozialen Umfelds sein, in dem die betreffende Person lebt. Die Entscheidung, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, kann die Folge einer Reihe unterschiedlicher Faktoren sein. Der Suizid erfolgt häufiger in persön-lichen Krisenphasen, in Verbindung mit Umwälzungen in den persönlichen Beziehungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Arbeitslosigkeit, Fällen klinischer Depression und sonstigen Formen psychischer Erkrankungen. Daher wird der Suizid häufig als Hilfsindikator des psychischen Gesundheitszustands einer Bevölkerung herangezogen.

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      Rauchen

      Der Tabakkonsum ist weltweit für etwa jeden zehnten Todesfall in der Erwachsenenbevölkerung verantwortlich; das entspricht rd. 6 Millionen Todesfällen jährlich. Er ist ein großer Risikofaktor für mindestens zwei der häufigsten Ursachen von vorzeitigem Tod: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, die die Gefahr von Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Mundkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen. Ferner verursacht er periphere vaskuläre Krankheiten und Bluthochdruck. Zudem trägt er erheblich zu Erkrankungen der Atmungsorgane bei, wie beispielsweise die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), und Rauchen während der Schwangerschaft kann darüber hinaus ein niedriges Geburtsgewicht und Krankheiten beim Säugling verursachen. Rauchen ist im OECD-Raum nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko.

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      Alkoholkonsum

      Die durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingte Gesundheitsbelastung ist, sowohl was die Morbidität als auch die Mortalität betrifft, in den meisten Teilen der Welt ganz erheblich. Hoher Alkoholkonsum geht mit einer Reihe von gesundheitsschädigenden Effekten und negativen Folgen für die Gesellschaft einher, wie erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall sowie von Leberzirrhose und bestimmten Krebsarten. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko von körperlichen und geistigen Geburtsschäden beim Kind. Zudem kann Alkoholkonsum auch auf Grund von Unfällen, Verletzungen, tätlichen Angriffen, Gewalt, Mord und Selbstmord zu Tod oder Behinderung führen. Schätzungen zufolge verursacht der Alkoholkonsum weltweit jährlich mehr als 2 Millionen Todesfälle. In der Russischen Föderation war der drastische Anstieg der vorzeitigen Mortalität und des Rückgangs der Lebenserwartung in den 1990er Jahren z.T. auf exzessiven Alkoholkonsum zurückzuführen.

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      Übergewicht und Fettleibigkeit

      Die Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit ist ein wesentliches Problem für die öffentliche Gesundheit. Fettleibigkeit ist ein bekannter Risikofaktor für zahlreiche Gesundheitsprobleme, wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atembeschwerden (Asthma), Skelett-Muskel-Krankheiten (Arthritis) sowie einige Krebsarten. Auf individueller Ebene können verschiedene Faktoren zu Fettleibigkeit führen, darunter übermäßige Kalorienaufnahme, Bewegungsmangel, genetische Veranlagung und Störungen des endokrinen Systems.

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      Ärzte

      Der Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen hängt entscheidend von der Größe, Qualifikationsstruktur, geografischen Verteilung und Produktivität der Gesundheitsfachkräfte ab. Das Gesundheitspersonal und insbesondere Ärzte und Krankenpflegekräfte sind die Grundpfeiler des Gesundheitssystems.

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      Krankenpflegekräfte

      Die Krankenpflegekräfte bilden gewöhnlich die größte Berufsgruppe im Gesundheitsbereich, ihre Anzahl übersteigt in den meisten OECD-Ländern bei weitem die der Ärzte. Krankenpflegekräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Erbringung medizinischer Leistungen, nicht nur in herkömmlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Langzeitpflegeheimen, sondern zunehmend auch bei der Primärversorgung (vor allem in der Pflege und Betreuung von chronisch Kranken) und in der häuslichen Pflege. In vielen Ländern herrscht jedoch Besorgnis über einen Mangel an Krankenpflegekräften, und diese Besorgnis könnte in Zukunft noch zunehmen, wenn die Nachfrage nach Krankenpflegekräften weiter steigt und es mit der Alterung der geburtenstarken Jahrgänge zu einer Verrentungswelle in dieser Berufsgruppe kommt. Daher wurden in vielen Ländern Maßnahmen eingeleitet, die darauf abzielen, mehr Nachwuchskräfte auszubilden, was durch Anstrengungen flankiert wird, um den Verbleib von praktizierenden Pflegekräften im Beruf zu sichern.

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      Gesundheitsausgaben

      In den meisten OECD-Ländern sind die Gesundheitsausgaben als Anteil sowohl an den öffentlichen als auch an den privaten Ausgaben hoch und im Steigen begriffen. Im Verhältnis zum BIP variiert das Ausgabenniveau erheblich zwischen den Ländern, was auf marktbezogene und gesellschaftliche Faktoren sowie Unterschiede in den Finanzierungs- und Organisationsstrukturen der Gesundheitssysteme der einzelnen Länder zurückzuführen ist.

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