Entwicklungszusammenarbeit: Bericht

German
Frequency :
Annual
ISSN :
1999-1088 (online)
ISSN :
1999-1096 (print)
DOI :
10.1787/19991088
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Der Jahresbericht des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) ist das einschlägige Referenzdokument für Statistiken und Analysen zu den jüngsten Trends in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

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Entwicklungszusammenarbeit Bericht 2012

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Entwicklungszusammenarbeit Bericht 2012

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Author(s):
OECD
Publication Date :
21 June 2013
Pages :
316
ISBN :
9789264201590 (PDF) ; 9789264201583 (print)
DOI :
10.1787/dcr-2012-de

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Der Jahresbericht des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) ist das einschlägige Referenzdokument für Statistiken und Analysen zu den jüngsten Trends in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

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    Vorwort

    Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise sehen sich viele Länder nun mit einem trägen Wachstum, Haushaltsdefiziten und einer hohen Arbeitslosigkeit konfrontiert. In einem solchen wirtschaftlichen Kontext lässt sich nicht ohne weiteres gewährleisten, dass der Umweltschutz und der Erhalt der natürlichen Ressourcen weiter zu den obersten Prioritäten der Regierungen gehören. Wir wissen jedoch, dass wir es uns schlicht und einfach nicht leisten können, die Bewältigung dieser Herausforderungen hintanzustellen. Unser Planet ist immer weniger in der Lage, nachhaltige Lebensgrundlagen für eine rasch expandierende Weltbevölkerung zu bieten, während unsere Anforderungen an ihn zugleich immer weiter steigen. Wir sind auf Kollisionskurs mit der Natur!

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    Dank
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    Kurzbiografien der Autoren
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    Verzeichnis der Abkürzungen
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    Geleitwort
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    Zusammenfassung
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    Einführung: Politikoptionen integrieren zur Dynamisierung von Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung
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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Herausforderungen und Fortschritte seit dem Erdgipfel von Rio 1992

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      Brasiliens Weg vom Erdgipfel bis Rio+20, Izabella Teixeira

      Der Erdgipfel von Rio im Jahr 1992 löste einen kulturellen Wandel aus, da sich Bürger und Regierungen gleichermaßen zunehmend bewusst wurden, dass mit der Expansion der Wirtschaft auch der Schutz der Umwelt immer wichtiger wird. Der Gipfel mündete in der Schaffung gesetzlicher und institutioneller Rahmen zum Schutz der Umwelt, und in der Tat waren seitdem Verbesserungen bei einer Reihe von Umweltindikatoren festzustellen, bedingt z.B. durch das Verbot von verbleitem Benzin und die deutliche Zunahme der Naturschutzgebiete. Dennoch gelingt es uns noch immer nicht, Umweltbelange systematisch in der Politik und den Programmen für alle Sektoren zu berücksichtigen, und in vielen Bereichen verschlechtert sich die Qualität der Umwelt. Das Fehlen eines kohärenten Konzepts hat ganz klar negative Auswirkungen, was sich besonders deutlich am Beispiel der Subventionen für fossile Brennstoffe zeigt, die in vielen Ländern nach wie vor üblich sind. Die Autorin dieses einführenden Kapitels zieht Bilanz aus den Erfahrungen ihres eigenen Landes – Brasilien –, das auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung beachtliche Fortschritte erzielt hat. Sie fordert eine Fokussierung auf eine „grüne", umweltfreundliche Wirtschaft, bei der es gilt, Ökologie und Ökonomie zu verbinden, mittel- und langfristige Notwendigkeiten und Herausforderungen zu berücksichtigen und der Verschiedenartigkeit der Länder, ihrem unterschiedlichen Entwicklungsniveau und der ungleichen Wohlstandsverteilung zwischen den Nationen Rechnung zu tragen. Ein solches Konzept ist indessen nicht etwas, das in der Natur der Märkte liegt – deshalb sind spezielle Maßnahmen der öffentlichen Politik notwendig, um die Wirtschaft umweltfreundlicher zu gestalten.

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      Die Arbeit des DAC zur Integration von Umwelt und Entwicklung, DAC-Arbeitsgruppe Umwelt und Entwicklung (OECD)

      Dieses Kapitel beschreibt den prägenden Einfluss des Entwicklungsausschusses der OECD (DAC) bei der Gestaltung von Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung. Seit Anfang der 1990er Jahre gehören solche Maßnahmen zu den großen Prioritäten der Mitgliedsländer des Ausschusses. Der DAC hat eine ganze Reihe von Leitlinien aufgestellt, die Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) dabei helfen, Umweltbelange in ihre Politiken und Praktiken einzubeziehen. Nennenswerte Beispiele dafür sind u.a. die Aufnahme von Auflagen für die Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen in Entwicklungsprojekte und die Einbindung der Ziele der drei Rio-Übereinkommen in die Entwicklungszusammenarbeit. In den letzten zwanzig Jahren stützten sich diese Anstrengungen zunehmend auf die Kooperation zwischen dem Entwicklungsausschuss und dem Umweltausschuss der OECD, um das Ziel nachhaltiger Entwicklung in die Entwicklungszusammenarbeit zu integrieren und sicherzustellen, dass die Maßnahmen kohärent sind und auf den jeweiligen Stärken der beiden Politikbereiche aufbauen. Das Hauptinstrument des DAC zur Verbreitung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung unter seinen Mitgliedern sowie unter den Entscheidungsträgern und Entwicklungsakteuren in den Partnerländern war die Aufstellung von Leitlinien für die Politik. So konnten viele Entwicklungsorganisationen auf der Grundlage der Leitlinien des DAC Fortschritte bei der Einbeziehung von Umweltanliegen in ihre Tätigkeit erzielen. Ein kritischer Punkt dabei ist jedoch zunehmend die Verfügbarkeit von Ressourcen und die Eigenverantwortung der Partnerländer.

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      Trends bei den umweltbezogenen ODA-Leistungen, eine Komponente nachhaltiger Entwicklungsfinanzierung (1991-2011), OECD – Statistikabteilung des DAC

      Angesichts der in diesem Bericht über die Entwicklungszusammenarbeit hervorgehobenen neuen Impulse für nachhaltige Entwicklung und umweltverträgliches Wachstum ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir über solide und glaubwürdige Methoden zur Messung der für die Verwirklichung dieser Ziele zugesagten und bereitgestellten Finanzmittel verfügen. In diesem vom Statistikteam des Entwicklungsausschusses der OECD erstellten Kapitel wird erläutert, wie die ODA-Leistungen für eine nachhaltige Entwicklung gemessen werden, wie sie im Lauf der Jahre gestiegen sind und welche Herausforderungen noch bestehen. Wie sich an den in diesem Bericht an anderer Stelle vorgelegten Statistiken zeigt, hat das derzeitige Marker- System bereits dazu beigetragen, in den Geberstellen das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schärfen, Umweltbelange in allen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit systematisch zu berücksichtigen. Mit Blick auf die Zukunft sind weitere Maßnahmen erforderlich, um die Nachverfolgung der öffentlichen und privaten Leistungen zur Unterstützung der RioÜbereinkommen und der Umweltziele allgemein zu erleichtern.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Es steht viel auf dem Spiel für Menschen und natürliche Ressourcen

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      Berücksichtigung der Bevölkerungsdynamik in Strategien für eine nachhaltige Entwicklung, Michael Herrmann

      Obwohl sich das Bevölkerungswachstum in den meisten Ländern verlangsamt hat, ist die Wachstumsrate der Weltbevölkerung weiterhin hoch. Ohne einen schnellen und deutlichen Rückgang der Geburtenrate könnte die Weltbevölkerung den neuesten Projektionen der Abteilung Bevölkerungsfragen der Vereinten Nationen zufolge bis zum Jahr 2100 auf 16 Milliarden steigen. Unsere Bemühungen, die Armut zu verringern, Arbeitsplätze zu schaffen, für Ernährungs-, Wasser- und Energiesicherheit zu sorgen und zugleich die Umwelt zu schützen, erhalten durch das Bevölkerungswachstum, gepaart mit höherem Konsum, eine noch größere Tragweite. Diese Fakten waren bereits vor fast zwanzig Jahren bekannt, als kurz nach der Rio- Erklärung von 1992 das Aktionsprogramm der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung von 1994 einen zweigleisigen Ansatz zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung skizzierte. Dieser Ansatz forderte nachhaltigere Produktionsweisen und Konsumgewohnheiten, flankiert von geeigneten Politikmaßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels. Die Umsetzung lässt jedoch auf sich warten. Um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, müssen Entwicklungsländer und ihre Partner folgende Voraussetzungen schaffen: a) universeller Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung und Familienplanung, b) Investitionen in Bildung mit besonderem Schwerpunkt auf Geschlechterparität, c) Stärkung der Position von Frauen und d) systematische Einbeziehung von Bevölkerungsprojektionen in Entwicklungsstrategien und -politikmaßnahmen.

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      Nachhaltige Energie für alle erreichen, Andris Piebalgs

      Die Entwicklungsländer benötigen nachhaltige Energie, um ihr Wachstum zu fördern und die Menschen aus der Armut zu befreien. Weltweit haben 1,3 Milliarden Menschen nach wie vor keinen Sromanschluss, und bis zu eine weitere Milliarde muss im besten Fall mit einem unzuverlässigen Zugang auskommen. Insbesondere das ländliche Subsahara-Afrika hat eine Elektrifizierungsrate von nur 12%, und die Gesamtzahl der Personen ohne Stromanschluss nimmt kontinuierlich zu. Die Vereinten Nationen (VN) streben im Rahmen ihrer Initiative „Nachhaltige Energie für alle" an, bis zum Jahr 2030 den Zugang aller Bürger zu modernen Energiedienstleistungen zu sichern. In diesem Kapitel beschreibt der Autor, wie die Europäische Union, die über die Hälfte der weltweiten öffentlichen Entwicklungsleistungen (ODA) bereitstellt, ihren Beitrag zur Initiative der VN leistet, wobei der Schwerpunkt auf dem Zugang zu modernen Energiedienstleistungen, der regionalen Integration – unter Fokussierung auf Projekte mit regionaler Reichweite – sowie auf der breitbasierten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien liegt. Dennoch merkt er an, dass die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit diese Herausforderung nicht allein wird bewältigen können. Der private Sektor wird sich viel aktiver einbringen müssen, sowohl durch Investitionen als auch durch die Bereitstellung von Finanzmitteln. Der Lohn wird beträchtlich sein: neue Märkte, neue produktive Partnerschaften, neue innovative Technologien für die Entwicklungsländer sowie höhere Einkommen und mehr Arbeitsplätze.

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      Reduktion von Luftschadstoffen für einen lang anhaltenden Klimanutzen, Lena Ek

      Kurzlebige Klimaschadstoffe sind Chemikalien, die nur wenige Tage oder höchstens wenige Jahrzehnte in der Atmosphäre verbleiben. Dazu gehören Rußpartikel (bzw. Ruß, der z.B. bei Holzfeuerung freigesetzt wird), Methan (bei der Öl- und Gasförderung und von Siedlungsabfällen) und troposphärisches Ozon (von Kraftfahrzeugen). Neben der Tatsache, dass es starke Treibhausgase sind, handelt es sich um gefährliche Luftschadstoffe mit verschiedenen schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Landwirtschaft und die Ökosysteme. Dennoch wird die Öffentlichkeit für die von diesen Chemikalien ausgehende Gefahr wenig sensibilisiert. Maßnahmen zur Verringerung kurzlebiger Klimaschadstoffe stellen u.U. die einzige Möglichkeit dar, die globale und regionale Erwärmung auf kurze Sicht (10-30 Jahre) zu verlangsamen und gleichzeitig einen unmittelbaren Nutzen für die Luftqualität herbeizuführen. In diesem Kapitel führt die Autorin Beispiele für laufende Initiativen an, um diese Schadstoffe zu reduzieren und den Entwicklungsländern gleichzeitig Nutzeffekte zu bringen. Viele dieser Maßnahmen sind kostengünstig, da die anfänglichen Investitionen durch die Kostenersparnis in der Folgezeit kompensiert werden, z.B. durch den geringeren Brennstoffverbrauch oder den Einsatz von rückgewonnenem Methan. Globale Aktionen sind erforderlich, um das Bewusstsein zu schärfen, nationale und regionale Initiativen zu ermöglichen und zu fördern sowie die allgemeine Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion kurzlebiger Klimaschadstoffe zu unterstützen. Im März 2012 gründeten Schweden, Bangladesch, Kanada, Ghana, Mexiko und die Vereinigten Staaten die Koalition für Klima und saubere Luft (Climate and Clean Air Coalition), eine globale Partnerschaft, die den Entwicklungsländern dabei hilft, ihre Anstrengungen zur Bekämpfung kurzlebiger Klimaschadstoffe zu intensivieren.

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      Stärkere Sensibilisierung für die lebenswichtige Rolle des Wassers, Michel Camdessus, Gérard Payen und Pierre-Frédéric Ténière-Buchot

      Weltweit setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Wasser eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Entwicklung spielt. Nachdem das Thema Wasser früher als das Aschenputtel unter den vielen Anliegen der Vereinten Nationen galt, wurde 2010 schließlich der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Dies geschah keinen Moment zu früh: Den Modellrechnungen der OECD zufolge werden bei einer Fortsetzung der gegenwärtigen Entwicklung bis zum Jahr 2050 weitere 2,3 Milliarden Menschen in Flusseinzugsgebieten leben, in denen extremer Wasserstress herrscht. Trotz erkennbarer Fortschritte durch die Millenniumsentwicklungsziele sind die Wasserstatistiken weiterhin alarmierend: So sterben beispielsweise Jahr für Jahr mehr als 2,2 Millionen Kinder unter 14 Jahren an den Folgen verunreinigten Trinkwassers. Dieses von drei hochrangigen Entscheidungsträgern aus dem Bereich der Wasserpolitik verfasste Kapitel plädiert für ein grundlegendes Umdenken in unserem Umgang mit der Wasserkrise. Unter anderem wird gefordert, ????Wasser als eines der Schlüsselelemente für zukünftiges Wachstum zu betrachten, ????innovative Finanzierungsmethoden einzusetzen, um im Verlauf der nächsten zwanzig Jahre Mittel in Höhe von 1-2% des BIP aller Länder zur Finanzierung des Wassersektors zu erhalten, ????beim Wasserressourcenmanagement einen integrierten Ansatz zu verfolgen, ????verschiedene Partner und Akteure an einen Tisch zu bringen, um die Wasserbewirtschaftung in dezentralisierte und transparente Governance-Strukturen einzubetten und ????diese innovative Wasserpolitik in den Gesamtkontext anderer Entwicklungsmaßnahmen zu integrieren.

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      Sicherung von Lebensgrundlagen durch die Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten in Äthiopien, Nick Chisholm und Tassew Woldehanna

      Das Konzept und die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung werden seit mehreren Jahrzehnten allgemein als zentrales Element des gesellschaftlichen Fortschritts anerkannt. Dennoch ist uns die Umstellung auf ein wirklich nachhaltiges Entwicklungsmodell noch immer nicht gelungen. Dieses Kapitel berichtet über nachhaltige Entwicklung in der Praxis anhand des Beispiels eines Projekts zur integrierten Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten in Äthiopien, an dem die Autoren selbst beteiligt waren. Durch dieses Projekt wurden natürliche Ressourcen regeneriert und aufgewertet, die Einkommenssituation und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung verbessert sowie vielerlei soziale Nutzeffekte erzielt. Zudem hat es die Widerstandskraft der Bevölkerung gegenüber dem Klimawandel gestärkt und zur Bindung von Kohlendioxid beigetragen. Der Erfolg dieses Konzepts der Einzugsgebietsbewirtschaftung rührt daher, dass es sich nicht um einen rein technischen Ansatz handelte. Von grundlegender Bedeutung war vielmehr die volle Einbindung der Ressourcennutzer vor Ort, ergänzt durch Sozialkapital und ein günstiges institutionelles Umfeld. Der Projektansatz wurde inzwischen auf die nationale Ebene ausgedehnt, womit er entscheidende Bereiche der nationalen Politik beeinflusst, insbesondere das „Productive Safety Net Programme" und Äthiopiens Strategie für eine grüne Wirtschaft. Allzu häufig kommen Konzepte der nachhaltigen Entwicklung nie über das Pilotprojektstadium hinaus; umso wichtiger ist daher die Erkenntnis, die sich aus dieser Erfahrung ziehen lässt, nämlich dass ein erfolgreicher Ansatz zwar auf nationaler Ebene angewandt werden kann – und auch angewandt werden sollte –, dass es dazu aber institutionellen und politischen Engagements von Seiten der staatlichen Stellen und der Zivilgesellschaft bedarf sowie ausreichender Investitionen, um eine solche Ausweitung möglich zu machen. Insofern dieses Projekt ursprünglich durch ähnliche Arbeiten in Indien angeregt wurde, zeigt sich an ihm zudem die Bedeutung des Erfahrungsaustauschs.

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      Den Ressourcenfluch in Ghana brechen, Heikki Holmås und Joe Oteng-Adjei

      vielen Ländern kann Reichtum an Erdöl, Erdgas, Diamanten, Gold und anderen Mineralien eher ein Fluch als ein Segen sein. Eine schlechte Bewirtschaftung eines solchen Reichtums an natürlichen Ressourcen kann zu einer schlechten Wirtschaftsleistung, einem schwachen und unausgewogenen Wachstum, Armut, Konflikten, Umweltschäden und einer ineffizienten oder autoritären Regierung führen. In diesem Kapitel vertreten die Autoren die Ansicht, dass der Ressourcenfluch jedoch nicht unvermeidlich ist. Sie liefern eine ausführliche Beschreibung, wie die Zusammenarbeit zwischen Norwegen (einem Land mit vierzig Jahren Erfahrung in der Verwaltung großer Ölreserven) und Ghana dem afrikanischen Land dabei geholfen hat, sein Erdöl zu Gunsten der gesamten Bevölkerung zu bewirtschaften. Basierend auf Norwegens Programm „Erdöl für Entwicklung" und seinen Grundsätzen der guten Staats- und Regierungsführung bemüht sich Ghana, ein wirtschaftlich, ökologisch und sozial verantwortliches Management seiner Erdölressourcen zu gewährleisten. Die ghanaische Regierung konzentriert sich auf die Erarbeitung und Verbesserung einschlägiger Gesetzesbestimmungen, die Schaffung und Entwicklung von Institutionen und den Aufbau von Kompetenzen. Durch Partnerschaften zwischen Einrichtungen des öffentlichen Sektors in Ghana und ihren Schwesterinstitutionen in Norwegen konnten Kontinuität, Nachhaltigkeit und ein ganzheitlicher Ansatz sichergestellt werden. Indem das Schwergewicht auf die Grundsätze der Transparenz, Rechenschaftspflicht und Korruptionsbekämpfung gelegt wird, liefert die Erfahrung praktische Erkenntnisse, die sich für andere Länder als hilfreich erweisen können.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Umweltverträgliches Wachstum für eine nachhaltige Entwicklung

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      Geschäftsmodell für umweltverträgliches Wachstum, André Laperrière

      Strategien für umweltverträgliches Wachstum sind ein logisches und natürliches Instrument zur Bewältigung vieler der vor uns liegenden großen Herausforderungen: höhere Warenpreise, Arbeitslosigkeit, Ressourcenknappheit, Nahrungsmittelmangel, hohes Krankheitsrisiko und zunehmende Instabilität. In diesem Kapitel skizziert der Autor ein solides Geschäftsmodell zur Förderung eines umweltverträglichen Wachstums. Seiner Meinung nach müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein: 1. Gewährleistung hinreichender und zeitgerechter Erträge/ Nutzeffekte (finanzieller, politischer und sozialer Natur), damit sich die Investitionen lohnen und nachhaltig sind; 2. Inklusion, d.h. die Zielgruppen werden in die Konzeption der Initiativen für umweltverträgliches Wachstum einbezogen, um sicherzustellen, dass diese in kultureller, technischer und sozialer Hinsicht angemessen sind und das Engagement langfristig ausgerichtet ist; 3. Partnerschaften unterschiedlicher Art, nicht nur öffentlich-private Partnerschaften, die die notwendige finanzielle Hebelwirkung, Risikoteilung, technische Unterstützung und Befähigung zur Übernahme größerer Verantwortung (Empowerment) der Partner bieten. Auf der „Angebots"-Seite der Gleichung für umweltverträgliches Wachstum sollten die Erschließung neuer Märkte, die Ankurbelung der Innovationstätigkeit (häufig in Form einer Anpassung des von der Bevölkerung vor Ort erworbenen Wissens) sowie der Einsatz vor Ort verfügbarer Ressourcen stehen. Diese Grundelemente, die für die Schaffung und Erhaltung eines umweltverträglichen Wachstums erforderlich sind, werden in diesem Kapitel anhand zahlreicher Beispiele erfolgreicher, von der Globalen Umweltfazilität finanziell unterstützter Projekte veranschaulicht.

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      Umweltverträgliches Wachstum als nationales Projekt in China, Kenia und Korea, Alice Akinyi Kaudia, Chaofei Yang und Bok-hwan Yu

      In diesem Kapitel wird über drei Länder berichtet, die verschiedene, für ein umweltverträgliches Wachstum entscheidende Aspekte in die nationalen Politiken und Sektorpläne einbinden, um auf konkrete Ergebnisse hinzuarbeiten: China, Kenia und Korea. In China dient eine umweltfreundliche Wirtschaftspolitik der Armutsbekämpfung und der Förderung des sozialen Fortschritts. Beispielsweise verfolgt China das Ziel, in den kommenden zwei bis drei Jahren durch Energieeinsparungen, die Verringerung der Umweltverschmutzung, die Anpassung der Industriestruktur, technische Innovationen sowie Biogasprojekte mindestens 5,3 Millionen „grüne" Arbeitsplätze zu schaffen. Kenia hat die traditionellen auf dem BIP beruhenden Wirtschaftsentwicklungsmodelle durch ein neues Modell ersetzt, bei dem soziale Aspekte der Entwicklungsfortschritte berücksichtigt sind. Mit seinem Schwerpunkt auf sektorbezogener Umsetzung unter Aufsicht eines interinstitutionellen nationalen Lenkungsausschusses zielt das Land darauf ab, mittels eines breiten, partizipativen Ansatzes für eine umweltfreundliche, grüne Wirtschaft eine langfristig tragfähige Entwicklung zu erreichen. Korea hat sich zum Ziel gesetzt, auf der Grundlage von Umwelttechnologie und sauberen Energien Wachstumsmotoren und Arbeitsplätze zu schaffen. Konkret möchte Korea bis 2030 die CO2-Emissionen um 30% verringern und die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen vervierfachen. Korea stellt darüber hinaus „umweltbezogene ODA" bereit, um Partnerländer zu unterstützen.

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      Der Privatsektor als Triebfeder für umweltverträgliches Wachstum, Jeff Seabright

      Im Unternehmensbereich findet eine Revolution statt: Soziales und umweltpolitisches Engagement sind für viele führende Unternehmen weltweit nicht mehr nur eine Frage der Einhaltung von Vorschriften und der Ressourceneffizienz, sondern es geht vielmehr darum, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. In diesem Kapitel beschreibt der Autor eine Zukunftsvision, in der die Wirtschaft, der Staat und die Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, wobei sich jeder auf seine Stärken konzentriert, um Ziele zu verwirklichen, die nur gemeinsam erreicht werden können. Er gibt viele Beispiele für solche Partnerschaften, namentlich die Water and Development Alliance (WADA) zwischen dem Unternehmen Coca-Cola und der Internationalen Entwicklungsbehörde der Vereinigten Staaten (USAID), von der weltweit mehr als eine halbe Million Menschen profitieren. Dem Unternehmenssektor stehen verschiedene umweltverträgliche Lösungen offen: systematische Integration der Ressourceneffizienz in die Geschäftsabläufe, angemessene Bewertung des Naturkapitals und Mobilisierung von öffentlichen Mitteln durch Mittel des privaten Sektors, um einen Multiplikatoreffekt zu erzielen. Der freie Austausch von kreativem Wissen und Fachkenntnissen durch Partnerschaften ist eine entscheidende Antriebskraft für die sozialen und ökologischen Veränderungen, die erforderlich sind, um eine dynamische und erfolgreiche Zukunft zu sichern.

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  • Expand / Collapse Hide / Show all Abstracts Kurs auf die Zukunft, die wir wollen

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      Zielgerichtete Anpassung der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit und Ökologisierung der Weltwirtschaft, Achim Steiner

      Eine echte und dauerhafte Lösung für die in diesem Bericht über die Entwicklungszusammenarbeit 2012 beschriebenen Herausforderungen kann nur durch eine wirtschaftliche Entwicklung erzielt werden, bei der Ressourcen effizienter eingesetzt werden, die Umweltzerstörung begrenzt wird und Gerechtigkeit einen höheren Stellenwert erhält. In diesem Kapitel vertritt der Autor den Standpunkt, dass wirtschaftlicher Fortschritt nur in Kombination mit ökologischem und sozialem Fortschritt in der Lage ist, eine wirklich fortschrittliche, gerechte und armutsfreie Zukunft herbeizuführen. Er betont einerseits, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass durch die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit die drei Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung gleichermaßen strategisch und kohärent gefördert werden. Er plädiert zudem für eine Neuausrichtung der Weltwirtschaft durch die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen, die Reform der Steuersysteme zu Gunsten langfristiger Anreize für nachhaltige Produktionsweisen, Konsumgewohnheiten und Investitionen, die Festlegung angemessener Preissignale, die der zentralen Bedeutung der ökologischen Ressourcen und Ökosystemdienstleistungen gerecht werden, sowie die Verwendung neuer Messgrößen für den Fortschritt, die auch das menschliche Wohlergehen, Gerechtigkeit, das natürliche Kapital und die Umwelt berücksichtigen.

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      Die Entwicklungszusammenarbeit nach Rio+20 neu aufstellen, DAC-Arbeitsgruppe Umwelt und Entwicklung (OECD)

      In diesem letzten Kapitel werden die Auswirkungen der Rio+20-Konferenz auf die Entwicklungszusammenarbeit untersucht. Im Ergebnisdokument der Rio+20-Konferenz – Die Zukunft, die wir wollen – werden ein Plan zur Festlegung globaler Ziele für eine nachhaltige Entwicklung sowie andere Maßnahmen zur Stärkung der Bewirtschaftung der Umweltund der natürlichen Ressourcen, zur Armutsbekämpfung und zur Förderung eines grünen Wirtschaftsparadigmas für alle umrissen. In der Erklärung werden die Bedeutung des Naturkapitals und sein Wert für die Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung bekräftigt. Ferner wird darin ein umfassenderer Ansatz zur Förderung der Entwicklung befürwortet, während anerkannt wird, dass die Armutsminderung nach wie vor eine große Herausforderung darstellt. Darüber hinaus wird in dem Dokument eine Finanzierungsstrategie gefordert, zusammen mit Technischer Zusammenarbeit und Kapazitätsaufbau, um eine angemessene Unterstützung der Entwicklungsländer zu sichern. Die erfolgreiche Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung macht Maßnahmen des öffentlichen und des privaten Sektors ebenso wie der Zivilgesellschaft erforderlich. Weitere freiwillige Verpflichtungen wie diejenigen, die anlässlich von Rio+20 initiiert wurden, sind notwendig und begrüßenswert. Akteure der Entwicklungszusammenarbeit werden auf Grund dieser Ergebnisse neue Denk- und Handlungsweisen annehmen müssen. Unter anderem muss die Entwicklungszusammenarbeit künftig in folgenden Bereichen tätig werden: ?? Unterstützung bei der Einbindung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in den Entwicklungsrahmen nach 2015 sowie ihrer Nutzung zur Orientierung der künftigen öffentlichen Entwicklungsleistungen (ODA) und anderer Finanzströme; ?? systematische Berücksichtigung umweltverträglichen Wachstumsdenkens in allen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit sowie zeitnähere und gezieltere Unterstützung bei der Deckung des Bedarfs unterschiedlicher Arten von Entwicklungsländern – von den ärmsten Ländern bis zu den sich rasch entwickelnden Ländern der mittleren Einkommensgruppe; ?? Beschleunigung des effektiveren Einsatzes öffentlicher Entwicklungsleistungen unter dem Eindruck der zahlreichen in Rio erfolgten freiwilligen Verpflichtungen sowie Nutzung der ODA zur Kofinanzierung und Mobilisierung von Finanzmitteln aus anderen Quellen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung; ?? Verbesserung und Beschleunigung des Informations-, Kompetenz- und Technologieaustauschs, um die Kapazitäten und die Resilienz in den Partnerländern zu stärken; ?? Unterstützung der Einführung der Bilanzierung von Naturkapital durch die Entwicklungsländer im Rahmen ihrer Entscheidungsprozesse sowie ihre Nutzung durch Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen ihrer eigenen EZ-Investitionen.

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      ODA-Leistungen der Mitglieder des Entwicklungsausschusses im Jahr 2011
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      Vereinigtes Königreich
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      Vereinigte Staaten
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      OECD/DAC-Länderprüfungen
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      Profile der anderen OECD-Geber

      Die OECD zählt derzeit 34 Mitgliedsländer, von denen 23 Mitglieder des DAC sind, dem auch die Europäische Kommission angehört. In diesem Teil werden die ODA-Leistungen der 11 OECD-Länder beleuchtet, die kein DAC-Mitglied sind: Chile, Estland, Island, Israel, Mexiko, Polen, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik, die Türkei und Ungarn.

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      Nicht der OECD angehörende Geber

      Dieser Abschnitt enthält Informationen über das Volumen und die Hauptmerkmale der Entwicklungsprogramme von 16 Ländern, die nicht Mitglied der OECD sind; zwölf dieser Länder berichten dem OECD-Entwicklungsausschuss (DAC) über ihre ODA-Leistungen. Brasilien, China, Indien und Südafrika liefern dem DAC zwar keine Daten, leisten aber schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit; die in diesem Kapitel präsentierten Daten beruhen auf offiziellen Regierungsangaben. Die Bill and Melinda Gates Foundation ist die einzige private Finanzierungseinrichtung, die dem DAC berichtet.

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      Anhang A Statistischer Anhang
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      Technische Anmerkungen
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      Glossar entwicklungspolitischer Begriffe
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