OECD-Studie zur Agrarpolitik: Schweiz 2015

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Author(s):
OECD
01 Oct 2015
Pages:
144
ISBN:
9789264244856 (PDF) ;9789264244832(print)
http://dx.doi.org/10.1787/9789264244856-de

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Dieser Bericht untersucht die Agrarpolitik und damit verbundenen Unterstützungsmassnahmen für die Landwirtschaft in der Schweiz. Er empfiehlt, dass Handelsbeschränkungen, Exportsubventionen und Direktzahlungen an Landwirte reduziert werden und mehr Anreiz für die Produktion von qualitativ hochwertigen Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen gegeben wird. Er empfiehlt ausserdem die Umsetzung von regional differenzierten Politiken und dass Umweltfragen und Tierschutz durch gezielte Zahlungen und verbesserte Regelung angegangen werden.

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  • Vorwort

    In der Schweizer Bundesverfassung sind die vier Kernziele der nationalen Agrarpolitik formuliert: Nahrungsmittelsicherheit (es soll ein entscheidender Beitrag zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in der Bevölkerung geleistet werden); Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung (es sollen Bewirtschaftungsformen gewählt werden, mit denen die Böden fruchtbar und das Trinkwasser sauber bleiben); die Landschaftspflege gilt als wesentliche Aufgabe der Landwirtschaft; und die Landwirtschaft soll zum Erhalt lebendiger der ländlicher Räume beitragen. Zur Umsetzung dieser Ziele hat die Schweiz ein komplexes agrarpolitisches Maßnahmensystem entwickelt, das mithilfe von Grenzmaßnahmen und Direktzahlungen an Landwirte zu einem vergleichsweise hohen Stützungsniveau für den Agrarsektor führt. Seit Mitte der 1990er Jahre hat die Schweiz ihre Agrarpolitik schrittweise umgestaltet, wobei Markteingriffe reduziert und die Rolle der Direktzahlungen gestärkt wurden.

  • Zusammenfassung

    Die Landwirtschaft ist für die schweizerische Wirtschaft von eher untergeordneter und abnehmender Bedeutung. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt liegt unter 1 %, ihr Beschäftigungsanteil beträgt etwa 4 %. Dennoch gilt sie zum einen als wichtiges Element zur Erhaltung der Ernährungssicherheit, zum anderen verbindet die Öffentlichkeit mit ihr positive Attribute wie Umweltleistungen und die Erhaltung von Kulturlandschaften, die in der schweizerischen Bevölkerung einen hohen Stellenwert haben. Die Landwirtschaft in der Schweiz ist überwiegend von einem anspruchsvollen Naturraum geprägt.

  • Beurteilung und Empfehlungen

    Dieses Kapitel zieht ein Fazit zu den durchgeführten Reformen unter Berücksichtigung der in der OECD offiziell für Reformbeurteilungen festgelegten Prinzipien und Kriterien. Darüber hinaus werden angemessene Empfehlungen zum fortwährenden Streben nach effektiven, minimal handelsverzerrenden Politikmaßnahmen ausgesprochen. Gleichzeitig sollen diese Maßnahmen zur Umsetzung jener Ziele beitragen, die dem Agrarsektor von der Bevölkerung auferlegt werden.

  • Agrarpolitik in der Schweiz: der politische Kontext

    Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über die Lage der Landwirtschaft in der Schweiz und beschreibt den Kontext, in dem der Landwirtschaftssektor operiert und die Agrarpolitik umgesetzt wird. Es befasst sich insbesondere mit der Bedeutung der Landwirtschaft für die Wirtschaft, die Strukturbedingungen sowie die Wirtschafts- und Umweltleistung.

  • Politische Trends und Stützung der Landwirtschaft in der Schweiz

    Dieses Kapitel beschreibt die seit Mitte der Neunzigerjahre umgesetzten agrarpolitischen Reformen. Es umreißt die Leitprinzipien dieser Politikreformen, z. B. Beweggründe und Prioritätsänderungen, und erörtert Reformprozesse wie Ablauf und Konsensbildung. Darüber hinaus werden die Entwicklung von Höhe und Zusammensetzung der Stützungen für die Landwirtschaft analysiert, die sich aus den in der untersuchten Periode umgesetzten Agrarpolitikmaßnahmen ergeben. Die Untersuchung basiert hauptsächlich auf PSE/CSE/GSSE und den zugehörigen Indikatoren.

  • Auswirkungen der agrarpolitischen Reformen auf die Wirtschafts- und Umweltleistung der Landwirtschaft in der Schweiz

    In diesem Kapitel werden die Auswirkungen der agrarpolitischen Reformen auf die Wirtschafts- und Umweltleistung der Landwirtschaft in der Schweiz analysiert. Mit dem OECD-Politikevaluierungsmodell (PEM, Policy Evaluation Model) werden die Auswirkungen politischer Reformen auf Produktion, Handel und Agrarbetriebseinkommen untersucht. In diesem Kapitel wird auch versucht, die ökologischen Auswirkungen politischer Reformen (z. B. auf Nährstoffbilanzen und -überschüsse, Treibhausgasemissionen und Biodiversität) anhand der OECD-Umweltindikatoren und anderer Datenquellen zu beurteilen. Angesichts der hohen Bedeutung von Nachhaltigkeit und Landschaftserhaltung in der Agrarpolitik untersucht die Studie auch, ob sich mithilfe des PEM unter Berücksichtigung der räumlichen Heterogenität die ökologischen Auswirkungen der landwirtschaftlichen und agrarökologischen Politikmaßnahmen bewerten lassen.

  • Wettbewerbsfähigkeit der Nahrungsmittelbranchen in der SCHWEIZ

    In diesem Kapitel werden die Stärken und Schwächen der Schweizer Nahrungsmittelbranchen sowie deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Binnenmarkt und im Vergleich mit EU-Märkten evaluiert. Die Wettbewerbsfähigkeit der Branche wird anhand verschiedener Indikatoren (z. B. weltweiter Umsatz), nach Arbeitsproduktivität und nach internationalen Handelsindikatoren beurteilt. Als Referenz für die Evaluierung der Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Schweizer Agrar- und Nahrungsmittelsektors sowie ausgewählter Agrar- und Nahrungsmittelbranchen werden ausgewählte EU-Länder herangezogen.

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